Kundenrezension

94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feingetunte Vollformat DSLR für ambitionierte Amateure, 9. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon D610 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, AF-System mit 39 Messfeldern) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Rein technisch betrachtet ist die D610 ihrer größeren Schwester, der D800, sehr ähnlich. Bis auf den Sensor (24,3 statt 36,4 MP), das kleinere AF-Modul (39 statt 51 AF-Punkte) und die kürzeste Verschlusszeit (1/4.000 statt 1/8.000 Sek.) sind beide Kameras nahezu identisch. Im Vergleich zur fast baugleichen Vorgängerin, der D600, hat sich nur sehr wenig verändert. Wichtigste Neuerung ist die komplett neue Verschlusseinheit, die nun das teilweise vorhandene Staub-/Ölproblem der D600 beseitigt hat. Ansonsten handelt es sich durchwegs lediglich um technisches Feintuning im Detail.

Bereits bei der ersten Auslösung der D610 wird ein wesentlicher Unterschied zur D800 deutlich hörbar. Während die D800 mit einem metallisch harten Auslösegeräusch relativ laut ist, löst die D610 sanft und leise aus. Ein riesiger akustischer Unterschied!

Das Gehäuse der D610 ist hochwertig und robust (überwiegend Magnesium-/Aluminiumlegierung) verarbeitet. Das Top-Niveau der D800 erreicht sie allerdings nicht ganz. Dafür ist die D610 mit 850g (Gehäuse mit Akku) spürbar (ca. 150g) leichter als die D800. Sie ist von der Größe her auch etwas kompakter und liegt ausgezeichnet in der Hand. Im Vergleich zu den Nikon DX-Modellen ist das Gehäuse definitiv hochwertiger.

Das Design der D610 stammt - ebenso wie das der D800 (und eigentlich fast aller Nikon semiprofessional und professional DSLRs seit 1980) - vom renommierten italienischen Designstudio Italdesign (Giorgetto Giugiaro) aus Turin. Italdesign ist ja eigentlich hauptsächlich Automobildesigner und hat neben zahlreichen Design-Ikonen auch den VW Golf I (1974) gezeichnet. Heute gehört Italdesign zu 90 % über Lamborghini zum VW-Konzern. Ich empfinde das Design der D610 mit seinen durchgängigen Linien sowohl ästhetisch als auch funktional gelungen.

Der optische Sucher der D610 ist ein wahres Sahnestück und besteht aus einem hochwertigen Pentaprisma aus Glas, das genauso hell und groß ist, wie bei der D800. Der Sucher gehört sicher zum Besten, was der Markt derzeit bietet. Die Nikon Profimodelle (ab der D800) haben alle ein rundes Okular, während die D610 noch ein eckiges Okular hat. Für mich hat das runde Okular Vorteile beim Betrachten. Daher habe ich meine D610 entsprechend umgebaut. Hierfür bietet Nikon die runde Augenmuschel DK-3 an, die zusammen mit dem Okularadapter (von eckig auf rund) DK-22 und dem Okularschutzglas FM2/FE2 an der D610 angebracht werde kann.

Der LCD-Monitor ist relativ groß (3,2 Zoll) und sehr hochauflösend. Größere Displays werden aktuell nicht in Fotokameras verbaut. Der Monitor ist nicht klappbar, was für mich jedoch konstruktionstechnisch eher ein Vorteil (höhere Stabilität) ist.

Im Gegensatz zur D800 hat die D610 noch ein explizites Moduswahlrad für die Belichtungssteuerung. Neben den Programmen P, S, A, M hat die D610 auch eine Vollautomatik sowie 19 Motivprogramme (die in der Praxis weitaus bessere Ergebnisse liefern, als man gemeinhin annimmt). Außerdem stehen auch zwei praktische benutzerdefinierte Belichtungsprogramme zur Auswahl, die man selber programmieren kann. Die D610 hat - im Gegensatz zur D800 - auf der Vorder- und Rückseite der Kamera IR-Sensoren, mit denen der IR-Fernauslöser ML-L3 kabellos ausgelöst werden kann.

Meines Erachtens sind für die D610 die besonders lichtstarken (und teuren) 2,8 er Profi-Objektive nicht unbedingt erforderlich, um gute Bildqualität zu erhalten. Diese sind nämlich nicht nur sehr teuer, sondern auch groß und schwer. Ich benutze als Standardzoom das AF-S Nikkor 24-120 mm 4,0 G ED VR, als Telezoom das AF-S Nikkor 70-300 mm 4,5-5,6 G IF-ED VR, als Weitwinkelzoom das AF-S Nikkor 18-35 mm 3,5-4,5 G ED und als Festbrennweite das AF-S Nikkor 50 mm 1:1,8 G. Diese Objektive sind noch relativ preiswert und zudem vergleichsweise leicht und kompakt und somit reisetauglich.

Der 24,3 MP Bildsensor der D610 schafft eine sehr gute Balance zwischen hohem Auflösungsvermögen und vernünftiger Dateigröße (12 MB pro Foto bei JPEG Fine). Der Sensor kommt von Sony und wird wohl von Nikon nur noch etwas optimiert (auch der 36 MP Sensor der D800 soll ja von Sony stammen). Sony setzt diesen Sensor auch in seinen eigenen Spitzenmodellen ein. Meines Wissens besteht der Hauptunterschied zwischen dem 24 MP und 36 MP Sensor in der Größe der Pixel. Bei der D610 sind diese mit 5,95 µm etwas größer als bei der D800 mit 4,9 µm. Dementsprechend hat die D610 eine größere (Blendenwert) förderliche Blende (f/9,8) als die D800 (f/8) und weniger Beugungsverluste beim Abblenden. D.h., man kann/muss bei der D610 etwas stärker abblenden als bei der D800, um die optimale Bildschärfe zu erhalten. Die High-ISO-Fähigkeiten der D610 sind - trotz der größeren Pixel - meines Erachtens nicht signifikant besser als bei der D800. Insgesamt würde ich die Bildresultate, die man mit beiden Kameras erzielen kann, nicht für so unterschiedlich erachten, als dass man dies als Hobbyfotograf groß spüren würde. Dies ist aber allein meine subjektive Beurteilung. Was der Bildqualität deutlich zugutekommt, ist die Größe des FX-Sensors. Mit ca. 36 x 24 mm hat dieser die Fläche von 864 mm². Er ist damit stattliche 2,3 mal so groß, wie ein DX-Sensor mit den Maßen ca. 24 x 16 mm (Fläche 370 mm²). Diese Werte sind wichtig, wenn man sich kritisch veranschaulichen will, ob für eine D610 (oder gar eine D800) wirklich nur die besten Objektive brauchbare Ergebnisse liefern können. Heruntergerechnet auf das DX-Format hat die D610 nämlich nur eine Auflösung von 10,3 MP (die D800 von 15,4 MP). Alle aktuellen Nikon-DX-DSLRs besitzen jedoch bereits einen 24 MP Sensor und damit eine wesentlich höhere Pixeldichte. Ich bin daher der Ansicht, dass die Anforderungen an die Objektive bei der D610 auch nicht höher sind, als bei einer aktuellen DX-Kamera. Natürlich wird man mit einer qualitativ hochwertigeren Optik stets auch bessere Fotos aufnehmen können, aber für zwingend erforderlich erachte ich diese bei der D610 nicht. Da es auch bei Canon derzeit keine einzige DSLR mit einem höher auflösenden Sensor gibt und auch das Nikon Top-Modell D4 "nur" 16 MP auflöst, stellt sich schon die Frage, ob der 36 MP Sensor der D800 wirklich qualitativ hochwertigere Fotos liefert als der 24 MP Sensor der D610. Nach meiner (sechswöchigen) Erfahrung mit der D800 kann ich diese Frage klar verneinen. Die D800 bietet jedoch einzigartige Möglichkeiten für Ausschnittvergrößerungen. An dieses Potential kommt die D610 nicht ganz heran. In Summe ist die Bildqualität der D610 jedoch hervorragend und die Fotos bieten viel Vergrößerungspotential für sehr großformatige Ausdrucke. Zudem ist die D610 sowohl bei der Bildverarbeitung als auch bei der Serienbildgeschwindigkeit sehr schnell (insbesondere deutlich schneller als die D800).

In Tests wird verschiedentlich das AF-Modul der D610 mit seinen 39 recht engstehenden Fokuspunkten kritisiert. Kritisiert insofern, weil die Fokuspunkte sehr mittig angeordnet sind und somit einen nicht unwesentlichen Teil des Bildausschnitts nicht abdecken. In der Praxis arbeitet der AF der D610 jedoch hervorragend - sowohl was die Präzision als auch die Geschwindigkeit anbelangt. Auch mit den 39 AF-Punkten kann man sehr gut fotografieren (die D800 hat 51 AF-Punkte). In der Regel befindet sich das Motiv im Bereich der AF-Punkte und wird - da diese sehr engstehen - von diesen auch hervorragend erfasst. Auch ein weiterer Kritikpunkt an der der D610, die kürzeste Verschlusszeit von "lediglich" 1/4.000 Sek., ist problemlos verschmerzbar. Eine kürzere Verschlusszeit (wie 1/8.000 bei der D800) wird in der Praxis so gut wie nie benötigt. Auch eine Leica S für über 18.000 EUR hat "nur" 1/4.000 Sek. und niemand empfindet dies als Einschränkung. Was man ergonomisch hätte besser lösen können, ist die Anordnung der Abblendtaste und der Fn-Taste (z.B. für die Einblendung der elektronischen Wasserwaage). Besonders die Bedienung der Fn-Taste ist mit dem Zeigefinger am Auslöser gewöhnungsbedürftig. Die Anordnung bei der D800 ist hier besser gelungen.

Videofunktionalitäten benutze ich nicht.

Zur Entscheidungsfindung habe ich mir vor dem Kauf der D610 noch die direkte Konkurrenz im Vollformat, die Canon EOS 6D, angesehen. Diese verfügt über den deutlich schlechteren Autofokus mit nur 11 AF-Punkten, davon lediglich einem Kreuzsensor. Der Monitor der Canon 6D ist auch etwas kleiner (3,0 Zoll anstatt 3,2 Zoll bei der D610)und der optische Sucher zeigt nicht 100%, sondern nur 97%. Die kürzeste Verschlusszeit ist mit 1/4.000 Sek. identisch. Der Bildsensor der Canon löst mit 20 MP etwas niedriger auf und hat in Summe meines Erachtens auch eine etwas schlechtere Bildqualität (sofern man auf diesem hohen Niveau in der Praxis noch Unterschiede erkennen kann). Dafür sind die High-ISO-Fähigkeiten der Canon 6D wohl etwas besser als bei der D610.

Im Gesamturteil bekommt die D610 von mir ganz klar 5 Sterne. Sie ist im Amateurbereich wahrscheinlich derzeit die beste Vollformat DSLR und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich fotografiere sehr gerne und oft mit dieser unkomplizierten Kamera, die von der Bedienung und vom Handling her viel Spaß macht. Sie ist m.E. insbesondere für all die Hobbyfotografen die richtige Vollformat DSLR, die nicht die letzten 10 % an Qualität mit dem doppelten Preis (inkl. Folgekosten für teure und schwere Profi-Objektive) und dem doppelten Gewicht an Ausrüstung bezahlen wollen.
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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.12.2013 19:39:03 GMT+01:00
Marc meint:
"Bereits bei der ersten Auslösung der D610 wird ein wesentlicher Unterschied zur D800 deutlich hörbar. Während die D800 mit einem metallisch harten Auslösegeräusch relativ laut ist, löst die D610 sanft und leise aus. Ein riesiger akustischer Unterschied! Das kann keine andere Vollformatkamera am Markt auch nur annähernd so gut bzw. leise wie die D610."

Darauf habe ich auch gehofft, aber leider sind die Canon 5d mark III und 6d noch deutlich leiser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2013 20:16:43 GMT+01:00
Dr. W. meint:
Hallo Marc,
danke für den Hinweis. Ich habe meine Rezension entsprechend angepasst. Das Auslösegeräusch der D800 hat mich von Anfang an schon gestört. Die D610 (wie auch die D600) ist hier deutlich leiser und hat m.E. auch eine viel angenehmere Akustik. Dass die Konkurrenz von Canon mit der 5D Mark III und der 6D nochmals leiser auslösen zeigt doch, dass es durchaus technisch machbar ist. In geräuschsensibler Umgebung ist die D800 einfach zu laut (obwohl sie schon spürbar leiser als die D700 geworden ist). Gut, wenn die DSLR-Kamerahersteller endlich auch diesem Gesichtspunkt mehr Beachtung schenken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 07:22:40 GMT+01:00
Marc meint:
Gegenüber der D700 ist es schon ein echter fortschritt. Ich traue mich mit der D700 oft nicht zu Fotografieren, da sich andere gestört fühlen könnten.
Ich finde bei der D610 aber auch den unterschied zwischen normal und den Q-modus nicht so groß. Das was ich positiv finde ist das es nun auch bei Nikon im Serien-modus geht. Und nicht wie bei der D600/D800 das man erst wieder den Finger vom Auslöser nehmen muss.

Veröffentlicht am 24.12.2013 03:59:31 GMT+01:00
B.B. meint:
Ausserdem hat die 610 den Wesentlich kleineren Sucher und erheblich weniger Magnesiumanteil!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.12.2013 11:05:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.12.2013 12:06:45 GMT+01:00
Dr. W. meint:
Man sollte hier wirklich die Kirche im Dorf lassen. Die Größe des Suchers und des Pentaprismas sollten bei der D610 und der D800 lt. technischen Angaben von Nikon nahezu identisch sein. Auch im direkten Vergleich beider Kameras kann ich nur wenig bis keinen Unterschied bei der Suchergröße feststellen. Die D800 hat aber ein rundes Okular und dieses bietet m.E. Vorteile beim Betrachten. Ich habe genau deshalb meine D610 entsprechend umgebaut. Hierfür bietet Nikon die runde Augenmuschel DK-3 an, die zusammen mit dem Okularadapter (von eckig auf rund) DK-22 und dem Okularschutzglas FM2/FE2 an der D610 angebracht werde kann.
Korrekt ist, dass bei der D610 "nur" das Gehäuseoberteil und die Gehäuserückseite aus einer Magnesium-Aluminiumlegierung bestehen. Die Gehäusevorderseite und das Gehäuseunterteil sind aus Polycarbonat. Wenn man jedoch einmal Gelegenheit hatte, die D800 auf einer Messe oder auf guten Konstruktionsfotos im Schnitt zu betrachten, wird man erkennen, dass auch bei dieser Kamera im Gehäusevorderteil und am Gehäuseboden nur sehr wenig Metallteile verbaut sind. Ich würde daher schon der Aussage von Nikon folgen wollen, dass das Gehäuse der D610 zum überwiegenden Teil aus einer Magnesium-Aluminiumlegierung hergestellt worden ist. Da knarzt nichts und gibt nichts nach, wie dies für Kunststoff typisch ist. Das Gehäuse der D610 ist definitiv sehr hochwertig verarbeitet, erreicht aber m.E. nicht ganz das Niveau der D800. Dafür ist sie dann natürlich auch spürbar leichter und kompakter. Alles kann man eben nicht haben.

Veröffentlicht am 04.03.2014 00:07:35 GMT+01:00
Stefan meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2014 09:53:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2014 09:55:16 GMT+01:00
Dr. W. meint:
Ich fotografiere schon sehr lange mit DSLR Kameras verschiedener Hersteller und schreibe so objektiv wie möglich. Dies ist meine persönliche Einschätzung und so sehe ich das Produkt "Nikon D610". Ich bin privater Fotoamateur und bezahle meine Fotoausrüstung selbst. Wirtschaftliche Interessen oder besondere Vorlieben für irgendeinen Kamerahersteller habe ich nicht.

Veröffentlicht am 05.03.2014 14:08:05 GMT+01:00
D. Orde meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 26.03.2014 20:32:52 GMT+01:00
Peter Wölwer meint:
Sehr gute, ausführliche und fundierte Rezension! Vielen Dank dafür! Nur in einem Punkt bin ich anderer Meinung: nämlich was die kürzeste Verschlusszeit angeht. Eine kürzere Verschlusszeit als 1/4000 wird in der Praxis durchaus benötigt. Z.B. Wenn ein Motiv im Gegenlicht freigestellt werden soll. In diesem Fall muss die Blende geöffnet werden. Eine Verschlusszeit von 1/5000 oder kürzer ist dann erforderlich. Kann ja sein, dass eine teure Leica das auch nicht kann, eine Nikon D 300s wiederum hat eine kürzeste Verschlusszeit von 1/8000 und ist der D 610 in dem Punkt überlegen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2014 19:53:53 GMT+01:00
Dr. W. meint:
Eine kürzeste Verschlusszeit von 1/8.000 Sek. anstatt 1/4.000 Sek. wäre sicherlich auch an der D610 eine gute Sache, die Nikon leider unverständlicherweise gegenüber der D600 - trotz neuem Verschluss - beibehalten hat. Ich empfinde dies allerdings selbst nicht als Einschränkung. Mein Praxistipp: Wenn man bei offener Blende mit sehr viel Licht fotografiert und die 1/4.000 Sek. nicht ausreichen sollten, dann kann man bei der D610 den ISO-Wert auf "Low 1" = 50 ISO reduzieren. Damit erhält man dann das gleiche Belichtungsergebnis wie bei ISO 100 und 1/8.000 Sek.
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