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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Rufmord und Medienopfer. Die Verletzung der persönlichen Ehre (Broschiert)
Anhand von zahlreichen Einzelschicksalen zeigt dieses Buch die Wirklichkeit des journalistischen Geschäfts. Da werden Tatsachen aufgeblasen und verfälscht, Fakten einseitig recherchiert, Fotos montiert, oder gleich ein Skandal erfunden. Dieses Geschäftsgebaren beschränkt sich nicht allein auf die Boulevardmedien. Im Kampf um die Auflage bedienen sich zunehmend auch die „seriösen“ Medien zweifelhafter Methoden.Die unterschiedlichen Beispiele verdeutlichen zudem, dass im Grunde jeder zum Rufmord-Opfer werden kann. Prominente verfügen zumeist über einen Rechtsbeistand, der berät und entsprechende Gegendarstellungen erzwingt. Der Normalmensch, unerfahren im Umgang mit den Medien, bleibt dagegen oft ohnmächtig. Um dem Abhilfe zu schaffen, wird in „Rufmord und Medienopfer“ umfassend die rechtliche Situation erläutert. Zudem beschäftigen sich die Autoren in einigen Kapiteln mit der Geschichte des Rufmords, dem Vorkommen in der Literatur und dem Thema Rufmord als Mittel der Politik. Im Sinne einer kritischen Zustandsbeschreibung wird unter anderem die Rolle des Presserates hinterfragt. Ein Blick über die Deutschen Grenzen hinaus nach England und Osteuropa zeigt die Unterschiede zu anderen Ländern. Neben aller Kritik an dieser Situation zeigen die Autoren, dass eine Veränderung der Medienkultur möglich ist. Das Buch bietet verschiedene Wege sich dem Thema Rufmord zu nähern. Es wäre wünschenswert die Lektüre könnte Journalisten zu einem sensibleren Umgang mit der persönlichen Ehre ermuntern. Doch auch wir als mitunter sensationsgierige Leser, Hörer und Zuschauer sind zum Nachdenken eingeladen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
22.01.2008 20:34:39 GMT+01:00
Client meint:
"Kunden"(?!)Rezension : scheint eher 'ne Werbung zu sein, vielleicht sogar vom Autor selbst! Schaun's doch mal in die "Welt" vom 15.Januar 2008 (http://www.welt.de/welt_print/article156
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