Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einiges neu und doch beim Alten., 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Satyricon (Special Edition im Digipack inkl. 3 Bonustracks) (Audio CD)
Schon vor der Pause, die nach der "The Age Of Nero" Tour folgte, kündigte Satyr an, dass SATYRICON an ihrem Stil feilen werden und damit auch einige Leute verschrecken könnten.
Gesagt getan, der Tapetenwechsel hat stattgefunden.

Was mir das Intro sagen will (außer unterbewusst das Mitsummen von "When The Saints Go Marching In"), weiß ich nicht, jedenfalls staunt man bei "Tro og Kraft" nicht schlecht: Einfache Rock'N'Roll Drums und minimalistische Gitarren leitzen den Song ein, nur um dann mit einem Double-Bass Gewitter, der nicht minder giftigen Stimme von Satyr und einem klassischen Black Metal Riff abgefangen zu werden. Das Ganze eher im Midtempound ungefähr tausend mal "böser" als das Material ab "now, Diabolical". DAS, meine Damen und Herren, ist Black Metal!

Die Ablöse "Our World, It Rumbles Tonight" hingegen hätte auch auf dem Vorgänger-Album stehen können und bietet keinerlei Highlights (außer vielleicht dem Chorgestützen Refrain).

"Nocturnal Flame" startet mit einem zu Tro Og Kraft ähnlichen Riff, um dann in rockig psychedelische Bereiche vorzudringen, bis der Song zum Midtempo-Banger wird. Erwähnenswert ist auch hier der Break-Part mit einem atmosphärischen und minimalistischen Solo. Auch hier fällt wieder auf, wie erdig die Produktion und böse die Atmosphäre ist. Diese "Kälte" habe ich seit der "Volcano" vermisst.

"Phoenix" war schon beim Prelistening DIE Überraschung. Eingeleitet von klirrend schwarzmetallischen Gitarren, wandelt er sich zu einem (im Prinzip) "poppigeren" Song und wartet mit grandiosem Gastgesang auf. Wer da von Gothic-Rock oder HIM-Vergleichen redet, hat echt nichts verstanden. Der Song passt wunderbar ins Albenkonzept, die Stimme fesselt, das Arrangement und auch die Spoken Words-Passagen von Satyr ergeben ein Albenhighlight.

Ein wenig Alibihaft dagegen wirkt "Walker Upon The Wind". Blastbeats und erhöhtees Midtempo prägen den Song, ohne irgendwelche Wiedererkennungswerte durchsickern zu lassen.

"Nekrohaven" und "Ageless Northern Spirit" hätten ebenso auf dem Vorgänger stehen können, ohne irgendwelche deutlichen Akzente zu setzen.

"The Infinity Of Time And Space" begeistert durch leichte BURZUM-Referenzen, mit sehr deutlichem SATYRICON Stempel.

Das Album klingt mit "Natt" aus.

Insgesamt haben wir ein gelungenes Album vorliegen, das allerdings noch hin und wieder mit der jüngeren und gnadenlos ausgelutschten Vergangenheit der direkten Vorgänger liebäugelt. Ich hätte mir mehr Konsequenz gewunschen.

Ein wenig mehr Doom, merh Atmosphäre und auch frisches Blut prägen das Album, abgesehen von drei Tracks, die so nicht ins neue Konzept passen wollen/müssen. Gebt dem Album ruhig eine Chance.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.11.2013 12:27:17 GMT+01:00
muffy666 meint:
Nach ein paar weiteren Wochen mit "Satyricon" empfinde ich es immer mehr, als werfe man ein halbschlaffes Würstchen durch das Scheunentor: man ist auf Action eingestellt, es passiert auch was - aber der ganz große Woosh bleibt aus. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 13:50:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.11.2013 13:51:27 GMT+01:00
Sascha meint:
ja, ich weiß noch, als ich es das erste mal gehört habe... Das war bei Nuclear Blast im Promo-Büro... Die Blicke bei Phoenix waren der Hammer.. :D Seit dem habe ich es imemr mal wieder gehört, dann zu Release natürlich täglich. Aber irgendwie wird's nicht bedeutend besser oder schlechter. Es bleibt irgendwie einfach nur durchschnittlich.
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Ort: Bruchsal, Baden-Württemberg

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