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Kundenrezension

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geil nachgelegt !!!, 23. April 2012
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Vor einigen Tagen habe ich auf einem speziellen Metal-Internet-Portal eine negative Kritik zum aktuellen OVERKILL-Longplayer "The electric age" gelesen, die mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Das Urteil des Rezensenten war absolut vernichtend und endete mit der finalen Schlussbemerkung "Erbärmlich!". Nun sind Geschmäcker ja grundsätzlich verschieden - und das ist auch gut so. Trotzdem frage ich mich bis heute, ob der Verfasser dieser Online-Kritik einfach die falsche Scheibe im CD-Player hatte. Denn bei aller Liebe: Sorry, aber hier muss ein grundsätzliches Missverständnis vorliegen!
Richtig ist, dass die NYC-Metaller um Frontsirene Bobby "Blitz" Elsworth ihren sagenhaften Vorgänger "Ironbound" diesmal wohl nicht toppen konnten. Dies wäre aber auch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, da OVERKILL mit jenem Album eines der geilsten Thrash-Langeisen der letzten 15 Jahre vorgelegt haben, das sich eben nicht "mal so locker im Vorbeigehen" übertrumpfen lässt. Und trotzdem fällt die Gesamtbilanz von "The electric age" alles andere als erbärmlich aus...soviel ist bereits nach den ersten Hördurchläufen sicher.
Rabiate Thrash/Speed-Metal-Geschosse wie "Wish you were dead" , "21st century man" , "Save yourself" , "Electric rattlesnake" oder der formidable Opener "Come and get it" lassen nämlich keinerlei Zweifel aufkommen, das OVERKILL selbst nach 30jähriger Bandkarriere - dass muss man sich wirklich mal vor Augen führen! - immer noch verdammt hungrig sind. Die kantigen Riffs knallen knackig-fett aus den Lautsprechern, und transportieren dabei aber jederzeit ein gewisses Punk-Feeling. Vor allem auch die Balance zwischen heftigen Haudrauf-Parts, feinen Melodiebögen und rotzigen Sechssaiter-Soli lässt den Schluss zu, dass die beiden Gitarristen hier mittlerweile zu einer echten Einheit zusammengewachsen sind. Wünschenswert wäre es, wenn die ewigen Line-up-Wechsel von nun an endgültig der Vergangenheit angehören würden. Die Rhythmus-Fraktion "pumpt" dabei ohne Ende, um selbst das kleinste Sound-Loch vorschnell "dichtzuballern". Und als omnipräsenter Band-Motor liefert Bobby "Blitz" Elsworth erneut eine absolut tadellose Vorstellung ab, mit der er sich gesanglich am Glanz der früheren Tage (u.a. "Feel the fire" , "Taking over") problemlos messen kann. Und was sagt uns das ? Metal hält jung - und die alten Herrschaften mischen die weitaus jüngere Szene-Konkurrenz immer noch mächtig auf!
Mit der stampfenden Hymne "Black daze" nimmt sich das Quintett tempomäßig etwas zurück, um dabei der eigenen Mid-Neunziger "I hear black"-Phase zu huldigen. Durch ein ruhiges Akustik-Intro wird der Hörer bei "Good night" erstmal auf die falsche Fährte geführt, ehe der Song sich dann doch zu einem reinrassigen OVERKILL-Banger emporschwingt. Weniger überzeugend wirkt dagegen "Old wounds, new scars" (einziger Durchhänger!), das mit seinen arg bemühten Gesangslinien doch eher zur Geduldprobe wird. Doch wen interessiert das schon, wenn einem als musikalischer Ausgleich die beiden superben "Drop the hammer" (reine Riff-Magie!) und "All over but the shouting" (fantastischer Chorus!) um die Ohren geknallt werden, mit denen der NYC-Fünfer dem Ruf als eine der beständigsten Thrash-Instutitionen der Jetzt-Zeit mehr als gerecht wird. Hier gibt es alles was das headbangende Herz begehrt: Spielfreude , Frische , Energie , gekonnte Tempowechsel...und und und.
Fazit: Mit dem rasanten 10-Tracker "The electric age" zelebrieren OVERKILL rootstreuen, packenden Thrash-Metal in seiner reinsten Form. Kaum zu glauben, aber vor ein Paar Jahren - bei einer Vielzahl durchschnittlicher Releases! - hätte ich keinen Pfifferling mehr auf diese Band gewettet. Mittlerweile ist die musikalische "Saure-Gurken-Zeit" aber längst wieder passé. Dieser 50-Minüter kickt von der ersten bis zu letzten Sekunde, und steht alles in allem nur wenige Stufen unter dem meisterlichen Vorgänger "Ironbound". So darf's gern weitergehen. "The electric age" ist in diesem Jahr ein unbedingtes must-have" !!!
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