Kundenrezension

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Verdienste des Rick Rubin ..., 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
Die Scheibe ist nicht schlecht, wobei besonders "She used to love me a lot" hervorzuheben ist. Was sie aber überdeutlich macht, sind die Verdienste des Rick Rubin, der es bekanntlich geschafft hat, den Countryschlagerballast, der hier noch allgegenwärtig ist, aus Cashs Klangbild zu entfernen und eine neue Schlichtheit um seine Stimme herum zu kreieren. Man vergleiche nur die Version von "I came to believe" mit der späteren auf "A Hundred Highways", Welten liegen dazwischen! Fazit: Nette Unterhaltung zum Schunkeln, die mit der Intensität der "American Recordings" jedoch nicht eine Sekunde lang mithalten kann.
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.03.2014 14:49:40 GMT+01:00
A. Critic meint:
Johnny Cash konnte auch schon was (be)vor Rick Rubin (geboren wurde), was die Aufnahmen der 50er (Sun Years), 60er (und teilweise auch 70er - CBS/Sony) beweisen. Die 80er - insbesondere auch die Mercury Years - waren die Zeit der Flaute. Cashs Verdienste als die Rubins hinzustellen trifft es nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2014 15:52:06 GMT+01:00
Köstlin meint:
Das habe ich auch so nicht gemeint. Mir ist die Lebens- und Musikgeschichte von JC im Groben durchaus bekannt. Was ich sagen wollte war, dass Rubin es geschafft hat, den in den Achtzigern - und auch auf dem "neuen" Album - eher altbacken klingenden Sound von Cash zu entstauben und ihn mit weniger Instrumentierung und mehr Intensität in die Neunziger zu einem deutlich jüngeren und modernen Publikum zu führen. Glauben Sie mir, Cash wird Rubin dafür nicht nur einmal, sondern tausendfach gedankt haben ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2014 15:53:06 GMT+01:00
A. Critic meint:
O.k. - ich glaub's. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.03.2014 22:51:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.03.2014 22:52:23 GMT+01:00
Michel S meint:
was erwartet man denn von einem Country-Sänger, der Cash Ende der 70er Anfang der 80er mehr denn je war? Und auch ein "Walk The Line", war Country pur.

Es ist sicherlich eine Musikrichtung, die in Europa nur bedingt funktioniert; zum einen, weil es hier nicht dieses dauernde "On-The-Road"-Feeling gibt und zum anderen, weil sich an den Rändern der Highways in den Drive-Ins bis heute wohl nur das Mobiliar und der Fassadenanstrich geändert hat und es immer noch so ist, dass dort spontan Live-Bands spielen; und was spielen die? Eben Country. Ob Covers oder eigene Stücke, ist dabei egal.

Cash hätte sich sicherlich nie träumen lassen, dass er mal soetwas wie die American Recordings macht; die merhr am "Blues-Fok" sind als alles, was er zuvor gemacht hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2014 08:55:13 GMT+01:00
A. Critic meint:
Das sehe ich anders. Ich habe Johnny Cash nie als Country pur empfunden; wenn's zu Country wurde - wie in den 80ern - war das für mich ein geschmacklicher Ausrutscher seinerseits. "I Walk the Line" ist m.E. Rockabilly, aber Cash in ein Genre zu stopfen funktioniert sowieso nicht.
Die amerikanischer Highways kann man auch über das "Highway 61" Feeling goutieren, dazu braucht's auch keine Country Music. Und ja, auch meiner Meinung nach hat Rick Rubin das Beste in Cash wiedererweckt. Aber er hat Cash nicht zu dem gemacht, was er war.
Übrigens habe ich fast eine Dekade im Süden der USA gelebt - Country Music hat auch den Teil meines Lebens nicht begleitet...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2014 14:46:41 GMT+01:00
Köstlin meint:
Kann mch meinem Vorredner nur anschließen. Ich sehe Cash auch nicht als reinen Countryinterpreten. Da war, jdf. in den fünfziger und sechziger Jahren, viel Rock(abilly) und Folk dabei, was nicht zuletzt der Umstand beweist, dass er auch von Größen wie Dylan oder Springsteen, die des Countryschlagers unverdächtig sind, als Ikone anerkannt ist. Und nur weil er die "American Recordings" gemacht hat, interessiert sich heute überhaupt jemand für dieses "neue" Album ...

Veröffentlicht am 27.03.2014 13:55:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.03.2014 13:57:45 GMT+01:00
Astute Reader meint:
Als ich 1967 mein erstes Cash-Album "Bitter Tears" kaufte und danach mit "Ballads of the True West" weitermachte, fragte mich jeder "was sammelst denn du da für einen Sch...?" Ich habe Johnny Cash gesammelt, weil es "Johnny Cash" war, ich mochte die sonore Baritonstimme, den Chicka-Boom Sound der Tennessee Three. Country war da immer ein zweitrangiger Aspekt, obwohl ich auch viel Country gesammelt und gehört habe. Aber Cash war immer Cash!
Übrigens gab es Cash "just the guitar and me" schon 1970 auf dem Soundtrack-Album "I Walk The Line" zum Film mit Gregory Peck und Tuesday Weld, also lange vor Rick Rubin.
Sohnemann JCC hätte besser daran getan, "Out Among the Stars" in der Schublade zu lassen. Aber ich kann's ihm nicht verdenken, mächtig stolz auf seinen Daddy zu sein und diesen Fund zu feiern. Ich habe aber auch volles Verständnis für Columbia Records, diesen schwachen Mist damals nicht veröffentlicht zu haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2014 10:12:41 GMT+01:00
Der Sohn feiert nicht den Fund...der feiert den Reibach den er damit macht. Wäre er wirklich stolz auf das Werk seines Vaters, hätte er dieses Kapitel in der Schublade gelassen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.03.2014 22:43:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.10.2014 11:01:54 GMT+01:00
Sprachfex meint:
Astute Reader, haben Sie auch volles Verständnis dafür, dass Columbia den Sänger dieses "schwachen Mists" damals rausgeschmissen hat? Ich nämlich nicht. Aber mal was anderes: Ich frage mich gerade, ob es ein typisch deutsches Phänomen ist, dass manche glauben, Cash und Country voneinander trennen zu können/müssen. Sozusagen ein Cash für Leute mit Hochschulabschluss und ein anderer für die Deppen. Leute, das kann nicht funktionieren. Jede Stilrichtung hat ihr eigenes Idiom, das ist in der Oper und bei Thrash Metal nicht anders als bei Country. Wer Country als Stilrichtung akzeptiert, wird hier einiges an hervorragendem Songwriting finden, interpretiert von einem Sänger, der noch zur Zeit eines Karriereknicks mehr Charisma hat als andere auf der Höhe ihrer Fähigkeiten. Selbst die Arrangements sind angenehm unverschnörkelt. Ich nörgle nicht, ich freue mich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.04.2014 17:17:25 GMT+02:00
A. Critic meint:
Irgendwie hat Du's schon getroffen mit dem Hochschulabschluß. Ich habe jede Menge davon und versuche stets Cash und Country zu separieren - und das obwohl mein zweithöchster Hochschulabschluß von einer Südstaatenuni ist...
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