Kundenrezension

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der richtige Weg, 9. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Scream Aim Fire (Audio CD)
Auch ich war sehr gespannt auf das neue Werk der Bullets. Allerdings hatte ich ein eher mulmiges Gefühl, und zur Erscheinung des Titelstücks war ich total verwirrt.

Nun zum Inhalt:
Die ersten beiden Stücke lassen auch bei mir wie bei so vielen einen Namen aufkommen: Trivium! Dieses Album unterscheidet sich aber in einem Punkt schon stark von Triviums letzter Veröffentlichung: Es ist um einiges poppiger, dadurch auch abwechslungsreicher. Trivium hatten das Ziel, ein Konzeptalbum im Stil der alten Metallica zu schreiben, das ist gelungen. Hier werden andere Ziele gesetzt.
Als drittes das viel diskutierte "Hearts Burst into Fire". Ich finde es sehr gut, die Beschreibung des amerikanischen High-School-Rock trifft es aber schon. Der Beginn mit dem Solo ist aber einfach gigantisch und den Versuch wert.
Dann "Waking The Demon", dass wieder so anders ist - und gelungen! Wunderbare Keule, die teilweise, vor allem am Ende sich leicht an den "True Metal" (oder wie man es nennt) anlehnt.
Das nächste Stück das auffällt ist gleich das stärkste des Albums: "Take It Out On Me". Dieses Stück hat so viele Nuancen, so viele Seiten, es ist ein Genuss. Und wenn Matt mit einer endlich mal wirklich starken Stimme im Refrain den Titel brüllt, ist das für mich der Höhepunkt des Albums!
Dann wird es schon wieder weniger hitlastig. Der Rest des Albums ist eher unauffällig, allerdings nicht schwach.
Die Janpanische Version bietet noch die Surviver-Coverversion "No Easy Way Out" die sehr gut gelungen ist, die sollte sich jeder mal im Internet anhören!

Fazit:
Schwachpunkt des Albums ist der teilweise zu dünne Gesang von Matt und die schwachen Texte. Nicht davon geht mir irgendwie näher.
Stärke sind auf jeden Fall wieder die perfekten Melodien. Sowieso ist die Gitarrenarbeit grossartig und auch der Drummer lässt keine Schächen erkennen. Bassist Jay hatt Schreien geübt und kommt nopch besser rüber als auf the Poison. Und der zweite Gesang ab und zu sitzt auch perfekt.
Bleibt die Live-Tauglichkeit abzuwarten.
Die kritischen Meinungen in Sachen Amerikanischer High-School-Rock sind verständlich. Das Album hat teilweise viel Pop-Charakter, dafür ist es überfett produziert (vom Machine Head-Produzenten, was man auch hört).
Und alles in allem ist es definitiv ein Metal-Album, wer was anderes meint, solls für sich behalten. Ich habe keine Lust mehr mit selbst ernannten Metal-Experten zu diskutieren. Die Diskussionen zwischen so unterschiedlichen Leuten wie den "Emo-Metalcore-Fans" und den "echten Metallern" mitzuverfolgen, darauf freu ich mich aber wieder wieder.
Meine Meinung: Dieses Album ist der richtige Weg. BfMV haben sich nicht neu definiert, sind aber in die einzig richtige Richtung gegangen.
Dieses Album wird dem Metal helfen, da es schon mitten in den Albumcharts sitzt, und sowas ist häufig die Brücke für viele neue Fans (auch ich bin zum Metal erst richtig über BFMV's "Hand of Blood" gekommen). Gerade deswegen haben sie auch von dieser Seite mehr Respekt verdient!
Reinhören lohnt sich definitiv.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.05.2009 14:55:40 GMT+02:00
brezl meint:
"No Easy Way Out" ist von Robert Tepper, das hat mit Survivor mal garnichts zu tun ...

Veröffentlicht am 15.05.2009 14:56:17 GMT+02:00
brezl meint:
"No Easy Way Out" ist von Robert Tepper, das hat mit Survivor mal garnichts zu tun ...
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