Kundenrezension

48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterwerk !!!, 24. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Audio CD)
Als Turandot am 25.April 1926 in der Mailänder Skala Premiere feierte, war Giacomo Puccini bereits anderthalb Jahre tot. Der Dirigent Arturo Toscanini legte im dritten Akt den Taktstock nieder und sagte: „Hier endet das Werk des Meisters; danach starb er". Später wurde der Aufzug immer in der heute üblichen Form aufgeführt. Franco Alfano hat anhand von Puccinis Entwürfen die Oper vollendet.
Turandot erging es ähnlich wie Verdis Schwanengesang. Des Meisters letzte Oper war lange Zeit weniger beliebt als ihre Vorgänger. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch Turandot zu behaupten gewusst und viele Freunde und Liebhaber gewonnen. Es ist noch immer nicht leicht, sie zu besetzen oder zu würdigen, doch lohnt sich das eingehende Studium und wiederholte Hören. Die Tränen fließen nicht wie für Butterfly oder Mimi, es packt einen weniger das Mitleid als die Bewunderung und das ist meist die beständigere Empfindung.
Dies trifft gerade auf diese Aufnahme zu. Es gibt keine bessere Besetzung als diese.
Joan Sutherland schlüpft in die Rolle der Prinzessin Turandot. Sutherlands Stimme ist wie die einer Nachtigall - eine Jahrhundertstimme. Sie glänzt in der Darstellung der Turandot durch das phänomenale Volumen ihrer Stimme und deren Umfang. Sutherland zelebriert diese Rolle mir vokaler Perfektion. Keine andere Sopranistin hat diese schwierige Rolle so sicher und mühelos in den letzten Jahrzehnten dargeboten. Eine Glanzleistung
An ihrer Seite glänzt Luciano Pavarotti als Calaf. Es ist sicher nicht untertrieben, wenn man ihn als einen der herausragenden Interpreten dieser Rolle bezeichnet. Die Arie „Nessun dorma" wurde nicht zuletzt durch ihn weltberühmt. Viele glauben, sie sei einzig und allein für ihn geschrieben worden... (auch wenn dies der Historie natürlich nicht gerecht werden kann)! Eine vergleichbare Einspielung liefert nur Placido Domingo unter Herbert von Karajan. Pavarotti verleiht Calaf seine strahlende Stimme und schwingt sich zu wahren Höchstleistungen empor. Zusammen mit Sutherland macht er diese Einspielung zu einem unvergesslichen Ereignis.
Als Sklavin Liu tritt Montserrat Caballe auf. Sie bezaubert mit ihrer wunderbar göttlichen Stimme, auch und gerade in höheren Lagen. Sie fördert ein Maß an Präzision zutage, welches bis heute unerreicht ist. Caballe ist die perfekte Besetzung für diese Rolle. Später erfolgte ein nicht ganz so glücklicher Versuch selbst die Titelrolle zu singen.
Auch die weiteren Rollen sind fantastisch besetzt. Nicolai Ghiaurov spielt Timur, Sir Peter Pears gibt den L`Imperatore Altoum, Tom Krause, Pier Francesco Poli und Piero de Palma verkörpern die drei Minister Ping, Pang und Pong. Sabin Markov übernimmt die Rolle des Un Mandarino und Pier Francesco Poli schlüpft auch noch in die Rolle des Il Principe di Persia.
Am Dirigentenpult steht Zubin Mehta und leitet das London Philharmonic Orchestra in beeindruckender Art und Weise. Mehta gelingt es, aus dieser Ansammlung von Persönlichkeiten eine Einheit zu formen.
Diese Aufnahme gehört in jede Klassiksammlung, und zwar ohne wenn und aber!
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.11.2009 19:39:11 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 08.04.2011 20:40:35 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2009 11:11:14 GMT+01:00
Haben Sie die beiden Stimmen wirklich mal gehört. Ich glaube nein Eine zweitklassige Operettensängerin mit La Stupenda zu vergleichen zeig nicht gerade von Musikverständnis. Hören Sie die Wahnsinnsarie In Questa Reggia. Gerade die Sutherland macht aus dieser schon sehr guten Aufnahme eine Perle der Schallplattengeschichte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2010 19:10:05 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 08.04.2011 20:41:45 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2010 23:33:08 GMT+01:00
Zum Einen: ich liebe Anneliese Rothenberger, die alles andere als eine zweitklassige Operettensängerin war, sondern eine vorzügliche Strauss- und Mozartinterpretin, die viele Jahre lang von der Wiener Staatsoper bis zur Met große Erfolge feierte und später halt das Sakrileg für damalige Zeit beging, sich auch der leichteren Muse im Fernsehen zu widmen - was heute jeder Tenor darf.
Zum Anderen: das Volumen von Frau Rothenberger und Frau Sutherland zu vergleichen, ist schlichtweg lächerlich. Sutherland war für ihr üppiges Volumen bekannt, sie tendierte anfangs ihrer Karriere deutlich zu Wagner und Richard Strauss, wenn ihr nicht die phänomenale Koloraturtechnik "dazwischengekommen" wäre. Sutherland hat selber berichtet, daß sie lange damit geliebäugelt hat, die Rolle auch auf der Bühne zu singen, es dann aber aus Vorsicht unterlassen und Sängerinnen wie Eva Marton den Vorrang gelassen hat.
Ich habe beide Sängerinnen leider nie live gehört, aber von Live-Mitschnitten wage ich zu behaupten, daß bei einem Duett Sutherland-Rothenberger von der letzteren akustisch wahrscheinlich nicht viel übrig geblieben wäre.
Und selbst wenn man mithilfe der Tontechnik bei der "Turandot" etwas mitgeholfen hätte: was tut`s? Die Platte ist trotzdem GENIAL!!!!!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.04.2010 00:59:40 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.04.2011 20:41:53 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2011 19:35:10 GMT+01:00
Natürlich Zickenkrieg gehört auch im Klassikgeschäft dazu. Ganz so wie Madonna und Lady Gaga, die sich im Fernsehen prügelten ist es nicht gewesen. Aber es gibt nun mal Opernsängerinnen, die nicht das beste Verhältnis hatten. Da wurde auch schon mal abgelästert über Konkurrentin und nicht nur über die Stimme der jeweils anderen. Und Zwischen Sutherland und Tebaldi bestand vielleicht ein solches Verhältnis

Veröffentlicht am 27.02.2011 19:31:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.02.2011 19:36:10 GMT+01:00
david oi. meint:
Oooooohhhh Gott A. Grund, mit Verlaub - wo haben sie eigentlich ihre Ohren ? .... sind die etwas nach unten hinten gerutscht ? (kl. Scherzchen am Rande!)
---- Wovon man aber auch überhaupt keine Ahnung hat sollte man die Finger lassen !
Bleiben sie mit ihren Rezensionen und Kommentaren bei den Wasserkochern
aus Edelstahl !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2011 21:56:41 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 08.04.2011 20:42:01 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2011 21:16:57 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 23.11.2013 22:51:02 GMT+01:00]
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