Kundenrezension

104 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Tastatur, wenn auch nicht frei von Fehlern, 13. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Logitech G510 Gaming Tastatur schnurgebunden (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ) (Personal Computers)
Bislang habe ich die Logitech G15-Tastatur benutzt (die "neuere in Orange, mit 6 G-Tasten). Diese wurde am Wochenende jedoch durch einen Wasserschaden dahingerafft.
Da ich für diverse Spiele nun auch ein paar G-Tasten mehr haben wollte, und sie gerrade reduziert war, habe ich mich für die G-510 entschieden.

Vorab ein paar Dinge die ich in anderen Rezessionen gelesen habe:
Da wäre zum einen die Handballenablage. Die Handballenablage saß bei der G15 wirklich besser, jedoch ist diese Handballenablage auch absolut in Ordnung.
Die Leertaste verschwindet NICHT darunter und lässt sich auch ohne die verrenkten Daumen erreichen. Die "unergonomische Kante" welche keinen fließenden Übergang zum Tisch bietet ist für mich extrem bequem (gegen Anfang August werde ich diese Rezession insbesondere im Bezug auf Komfort noch einmal überarbeiten .. nach der LAN-Party, und dem damit verbundenen 36-Stunden Test, weiß man immer mehr ;) ). Jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass sie für Leute mit noch größeren Händen als ich (und meine sind schon nicht klein ;) ) unangenehm werden könnte. Daher sollte man sich vielleicht wirklich (wie bereits Empfohlen) in einen Elektronikmarkt gehen und das ganze persönlich begutachten.

Die Standfüße:
Japp .. Die Standfüße sind genau so wie bei der G15 vorher auch .... sie sind in schätzungsweise 9-12 Monaten einfach AB! (zumindest einer .. reicht ja auch ;) )
Hier hat Logitech leider nicht nachgerüstet. Meine Empfehlung hier: Taschentuch-Packungen mit Tesafilm unter die Tastaturecken packen. Sieht zwar vollkommen bescheuert aus hat aber 2 entscheidende Vorteile: erstens kann man die Höhe individuell beeinflussen (mehr oder weniger Tücher) zum anderen "schwingt" die Tastatur durch die Polster minimal mit, was insbesondere auf LAN-Partys zu erhötem Komfort führt ;)

Anschlag zu schwammig: Er ist in der Tat etwas weicher als bei der G15, jedoch nicht wirklich fatal. Wobei ein Tastenanschlag ja immer etwas persönliches ist, was jeder für sich entscheiden muss.

Zu gerringer Tastenabstand: Wie bereits gesagt habe ich große Hände. Bereits nach gut 2 Minuten hat man sich an die Tasten wunderbar gewöhnt. Nach ca. 5-10 Minuten habe ich bereits wieder in altbekannter Geschwindigkeit getippt. Also an den Tastenabstand gewöhnt man sich ruck zuck.

So .. nun komme ich zu meiner persönlichen Bewertung:
Die Anzahl der positiven Aspekte hält sich nur deshalb in grenzen, weil ich die Tastatur mit der G15 vergleiche und alle Sachen, die gut, jedoch nicht viel besser, als bei der G15 sind, mit einem O gekennzeichnet werden.

+ Solide: Abgesehen von den Füßen macht alles einen soliden Eindruck. Die zusätzlichen Tasten und Regler für den Media-Player, die Mute-Funktion, die Lautstärkenregelung, das Muten von Headset und Mikro, der Gaming-Mode wirken sehr solide.
+ Beleuchtung: Viele bunte Farben! Die Beleuchtung ist echt super. Die Beleuchtung der M1-M3 Tasten könnte etwas deutlicher sein. Die Tasten sind jedoch gut erkennbar (auch ohne von oben drauf zu gucken)
+ Headset-Anschlüsse: (Edit): bin nun auch dazu gekommen, die Headset-Anschlüsse zu testen. Sobald man das Headset an die Tastatur anschließt dauert es ca. 5 sec. bis dieses als Standardgerät definiert wurde. Wer (wie ich) Musik beispielsweise lieber über die Anlage hören möchte, kann auch in der Systemsteuerung seine Soundkarte als Standardgerät angeben, wärend der bei Skype/Teamspeak die Tastatur als Standargerät angibt. So kann man sich über das Headset unterhalten und muss nicht das Headset extra ausstöpseln, wenn das Telefonat vorbei ist und man wieder Musik hören möchte. Top!

O Display: Abgesehen davon, dass es in vielen bunten Farben leuchten kann, ist es genau das gleiche wie bei der G15. Es ist sogar genau so groß (was man bei Betrachten der Bilder nicht so erwartet hätte). Dennoch ist alles (sogar die RSS-Feeds) gut ablesbar. Zumindestens für junge Augen.
O Gaming-Mode, Media-Player-Tasten, Mute-Knopf: Alles wie bei der guten alten G15 .. nur noch solider.
O G-Tasten: Was die Anordnung angeht, muss man sich als eingefleischter G15-Nutzer natürlich umgewöhnen, zumal die Tasten nicht von oben nach unten, sondern von links nach rechts durchnummeriert sind. Sollte aber nicht allzu lange dauern ;)

- USB-Port: Bei der G15 hat mir der USB-Port schon nicht ganz so gut gefallen, da es zum einen kein USB 2 war und zum anderne auch einige Sticks aufgrund der tiefliegenden Position nicht gepasst haben. Dieses Problem wurde von Logitech ziemlich radikal gelöst. Es gibt einfach keinen mehr. Schade!
- Die Standfüße: Hoffen wir, dass sie keine ewige Schwäche bei den G-Tastaturen bleiben. Unsolide und zu tief. Schade drum.

Viel mehr bleibt vorerst nicht zu sagen. Nach der LAN (erstes Augustwochenende) poste ich hier noch einen Belastungstest ;)

Den Kauf kann ich aber für Leute mit guten Augen und passenden Händen definitiv empfehlen!

=============================
Edit: So! Hier ist nun die "Auswertung" des 36-Stunden-Belastungstests.
Von Freitag auf Samstag war die besagte LAN, bei der die Tastatur nun auch mal im extremeren Dauereinsatz geprüft wurde.
Groß was zu erzählen gibt es jedoch nicht.
In sachen Komfort hält die Tastatur alles ein wofür ich sie schon vor der LAN gelobt habe. Auch hier muss ich aber hinzufügen, dass dies von Person zu Person unterschiedlich sein kann ... je nachdem wie groß die eigenen Hände sind.
Zur Stabilität lässt sich soweit nur sagen, dass sie die LAN überlebt hat .. inklusive den Transport hin und zurück ;) ... Das ist ja schonmal was ..^^
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.04.2012 19:35:48 GMT+02:00
birdy meint:
Letzendlich bestätigen ja die meisten egal wo, daß es viele Rückschritte zur G11-G15 gibt.Nicht erst seit dieser Tastatur.
Sei es der fehlplatzierte billige Lautstärke Regler oder die billige! Verarbeitung und die schlechte Ergonomie.Es ist zum heulen das Logitech sich so schlecht entwickelt.Die Mäuse (bis auf die sollbruchstellen!!) am Kabel sind ja noch gut.
Sennheiser nutzt bei seinen neueren Gamingheadsets das Prinzip der G-11 und G15 zur Lautstärkeregelung.
"Zur Stabilität lässt sich soweit nur sagen, dass sie die LAN überlebt hat .. inklusive den Transport hin und zurück ;) ... Das ist ja schonmal was ..^^ " lol

Veröffentlicht am 13.06.2012 17:29:08 GMT+02:00
CyberAmazone meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2012 12:36:41 GMT+02:00
K. Zander meint:
@CyberAmazone
Ich habe die alte G15 (blau) jetzt schon seit vielen Jahren und benutze die Makrotasten jeden Tag. Allerdings dafür, um Programme zu starten. Die Tasten sind alle dreifach belegbar und auf der ersten Belegung habe ich 18 Programme und Tools, die ich häufig brauche: Browser, Mail-Client, Steam, Winamp, Rechner, Paint.NET...
Alles ist per Tastendruck startbar und das ist äußerst praktisch.

Auf den beiden anderen Belegungen lege ich dann temporär irgendwelche Tastenmakros. Wenn ich zum Beispiel 100 Dateien nach einem bestimmten Schema umbenennen möchte, nehme ich einfach das Umbenennen einer Datei auf und drücke dann die Makro-Taste, geht schon schneller ;)

Genauso beim Programmieren: 150 Zeilen umformatieren geht mit Makros einfach schneller.

Wobei ich die Makros jedoch noch nie benutzt habe sind Spiele (obwohl die ja eigentlich dafür gemacht sind). Ich spiele keine MMORPGs wo man diese vielleicht brauchen könnte.

Fazit: Nach inzwischen etwa fünf Jahren kann ich nicht mehr auf die Dinger verzichten :)
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