Kundenrezension

30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu wenig solide Erklärung, insgesamt zu Photoshop-fixiert, 3. August 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print: Arbeitsschritte und Werkzeuge in der Digitalfotografie (Gebundene Ausgabe)
Ein vielversprechender Titel im Meer der Angebote, und dann noch in 2. Auflage: gespannt im Buchhandel durchgesehen - und nach gründlichen Stichproben enttäuscht zurück gestellt.

Hauptgründe:
- die mehr als reichhaltige Ausstattung mit Screenshots führt zu erheblichen Redundanzen auf Kosten der Erklärungskraft.
Von einem Handbuch erwarte ich, zumal bei rennomierten Autoren, deutlich mehr als betextete Bildgeschichten auf der Ebene von einfachen Handhabungs-Anleitungen (Regler x bewirkt z, Option A konkurriert mit Option B).
So würde ich z.B. im Bereich der Bildverarbeitungs-Kapitel erwarten, dass die Autoren gründlich erklären, was eine Tonwertkurve wesenhaft von einer Gradationskurve unterscheidet, wie man diese jeweils differenziert interpretieren und zielgerichtet verändern kann. Ich würde erwarten, dass ich systematische Erklärungen finde zu so häufigen aber deshalb nicht selbstverständlichen Begriffen wie Luminanz, Dynamik oder Sättigung etc. pp. (insbesondere hinsichtlich der Frage, wie sie sich definitorisch unterscheiden, und weshalb im einen Fall eher der eine im anderen ein anderer Wert beeinflusst werden sollte.)
Kurzum: Die Aufmachung wirkt auf mich wie eine in der Tat breite Zusammenstellung von relevanten Kapiteln, die für sich genommen aber jeweils kaum mehr Substanz als ein Schnellkurs einer Fotozeitschrift bieten.

- übertriebene Fixierung auf PS
Dass PS die Referenzsoftware ist, an der eine solche Publikation nicht vorbei kann, möchte ich gar nicht bestreiten.
Aber die oben angedeutete Kritik hinsichtlich der Erklärungstiefe des Handbuches speist sich weiter aus dem Eindruck, dass es sich im Kern um soetwas wie ein mittelmäßig gelungenes "Classroom in an book" handelt - also eine massiv Software bezogene bebilderte Präsentation der Möglichkeiten von Photoshop, nicht aber um ein Handbuch, das die verfügbaren Parameter und Variablen im Eigentlichen erklären würde. Demnach handelt es sich im Grunde um ein erweitertes Photoshop-Manual, das dem Anwender kaum mehr bietet, als wenn er das Original-PDF gründlich studiert.

...vielleicht brauchbar für Jene, die meiner Rezension zustimmen:
Einen großen Teil dessen, was ich hier kritisiert habe, fand ich zufällig - denn der Titel lässt es nicht vermuten - sehr interessant umgesetzt bei Michael Freeman, "Schwarzweiß-Fotografie" bei Markt & Technik.
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Kommentare

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.03.2012 13:33:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.03.2012 13:37:28 GMT+02:00
M. Hassold meint:
Für Fotografen sind diese "Fachbegriffe" durchaus völlig selbsterklärend da sie in der Ausbildung und Prüfung schon vorrausgesetzt werden und daher wirklich nicht weiter erklärungsbedürftig...genauso wie Tonwert- und Gradation, das lernt man im ersten Lehrjahr. Zudem arbeiten alle in der Branche mit Photoshop...etwas anderes habe ich noch nicht gesehen. Wenn man ein Fachbuch für Fotografen erwirbt muß man damit rechnen das es das ist und kein Buch für Amateure. Ich denke davon gibt es bereits sehr viele. Ich werde mir ein solches Buch aufgrund dieser Bewertung zulegen, da ich etwas suche das einen nicht mit Erklärungen zu einfachen Begriffen aufhält sondern dem Fortgeschrittenen Nutzer der wirklich beruflich damit arbeitet schnell und mit weiterführenden Infos weiterhilft. Mal schauen ob es das tut. Ich poste dann mal mein Feedback dazu.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2013 18:57:23 GMT+01:00
Superkunde meint:
Moment! Ein "Fotograf" hat nicht unbedingt eine Ausbiildung zu dem Thema genossen! Die Verallgemeinerung auf "Fotograf" ist schlicht falsch. Was Sie da beschreiben ist ein BERUFSFotograf, es gibt da dann noch den Hobbyfotograf, so Leute wie mich. Ich lerne nur durch Erfahrung, der Unzzufriedenheit manchmal mit meinen Ergebnissen und daraus folgend der Ursachenforschung.

Veröffentlicht am 16.02.2013 00:12:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2013 00:12:35 GMT+01:00
Frank Werner meint:
Au weia,
der Versuch der Selbstdarstellung eines Lesers der leider weder versteht was wichtig oder unwichtig ist...
Gewisse Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, sind aber auch für den aufmerksamen Leser ohne große Vorkenntnisse jederzeit nachvollziehbar.
Irgendwie hat dieser Mensch das Buch nicht gelesen. Wer dieses Buch durcharbeitet hat eigentlich die perfekte Grundlage für alle Dinge des digitalen Workflows. Dieses Buch macht Trainer "fast" arbeitslos(und das sage ich als digital Imaging Consultant für Phase One, Lightroom und Photoshop)
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Ort: Berlin

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