Kundenrezension

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... und über dem Teller scheint die Sonne Italiens..., 29. Juni 2013
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Rezension bezieht sich auf: Genießen auf Italienisch: Meine besten Rezepte (Gebundene Ausgabe)
Was mich ja immer ankotzt ist der Moment, wenn man ein neues Kochbuch hat, ein neues Gericht ausprobieren will, auf die Zutatenliste guckt und sich dann verzweifelt die Frage stellt: "Wo um Himmels Willen krieg ich diesen exotischen Firlefanz in meinem Provinznest jetzt her?"
Oder man braucht für das Gericht eine Messerspitze von dem ausgefallenen "Trallala- Hopsasa- Gewürz" und der Rest der Packung gammelt jahrelang vor sich hin, weil man das Zeug nie mehr braucht. Das ist bei Nigella Lawsons "Genießen auf Italienisch" absolut nicht der Fall und damit war mir die Frau sofort sympathisch!

Nigella Lawson kocht mit Zutaten, die zu den Basics einer durchschnittlich ausgestatten Küche gehören oder die man in jedem besseren Supermarkt problemlos bekommt. Allein dafür verdient das Buch schon volle Punktzahl.

Was in sehr vielen Rezepten immer wieder vorkommt, sind Knoblauch- Öl und Chilli - Flocken. Und seit ich das Kochbuch zum Geburtstag geschenkt bekam, mache ich mir diese beiden Standartzutaten selber, indem ich in einer Flasche mit Bügelverschluss Olivenöl mit einer Hand voll angequetschten Knoblauchzehen ansetze bzw. Chillis frisch kaufe, trocknen lasse und nach Bedarf zu Flocken zerhacke.

Wenn man die Rezepte liest, sollte man nicht glauben, wie mit relativ einfachen Mitteln in kurzer Zeit ein Gericht entsteht, das den Zauber des Mittelmeers in jede Küche bringt. Die Rezepte sind so einfach, dass auch ein "Küchen- Legastheniker" etwas Schmackhaftes auf den Teller zaubern kann.
Meine Frau und ich sind beide berufstätig. Unter der Woche hat von uns keiner mehr Lust, stundenlang am Herd zu stehen. Und für solche Leute ist dieses Kochbuch der absolute Knaller, weil die Zubereitungszeit in der Regel sehr überschaubar ist.

Die Gerichte, die ich schon ausprobiert habe bestechen dadurch, dass der Geschmack der Grundzutaten sehr gut zur Geltung kommt, was wiederum daran liegt, dass hier ohne großen Firlefanz gekocht wird. Einfach, ursprünglich, urban, wie die richtige italienische Küche eben ist.
Als ich das Kochbuch geschenkt bekam dachte ich: "Eine Engländerin kocht italienisch... und morgen wird Berlusconi zum Papst gewählt! Beides kann nicht funktionieren..." Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Mist, schon wieder ein Vorurteil im Eimer.
Dafür scheint aber über unseren Tellern hin und wieder die Sonne Italiens!
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.01.2014 12:27:10 GMT+01:00
gd meint:
Danke für die schöne hilfreiche Rezension, sie hat mir Freude gemacht, weil ich die Rezepte von Nigella auch sehr mag. Zwei Bemerkungen seien mir aber (augenzwinkernd) erlaubt: Wenn es im kleinen Provinznest keine besonderen und auch mal ausgefallene Zutaten gibt, wozu gibt es denn das Internet? Ratzfatz hat man das Bestellte zu Hause ! - Und noch eins: Berlusconi als Papst... AU WEIA!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2014 13:47:39 GMT+01:00
Lempel meint:
Danke für den netten Kommentar! Auf die Idee, Kochzutaten im Internet zu bestellen, bin ich, ehrlich gesagt, noch nicht gekommen - auch für diesen Tipp ein fettes Dankeschön! In meinem speziellen Fall erübrigt sich dies aber, denn ich wohne in einem kulinarischen Schlaraffenland. Die nächste Stadt von uns aus, auf der anderen Seite des großen Flusses, ist die französische Großstadt Straßburg und was es da nicht gibt, gibt es nirgends.
Und Berlusconi als Papst... so was gab es doch schon mal zu Zeiten der Borghias (Papst Alexander, glaub ich). Jedenfalls wäre 10 Minuten nach der Papstwahl der Zölibat abgeschafft und die katholische Kirche hätte keinen Mangel mehr an Priesternachwuchs... :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2014 20:29:58 GMT+01:00
gd meint:
:-)
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