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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchwachsener Klassiker, 7. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Die musikalische Entwicklung von Iron Maiden kann man grob in zwei Phasen einteilen: Der ersten, selbstbewussten, aber vor kommerziellem Erfolg nicht berstenden Frühphase, und der zweiten, verspielten, Synthie-Kommerz-Pop-Phase.
"Powerslave" kann man getrost in die erste Sparte stecken und die ersten Einflüsse von altbekannte Gruppen (Black Sabbath, Deep Purple, etc.) trugen nun recht deutlich erste Früchte, was man an dem hier vorliegenden Werk unschwer merkt.

"Powerslave" spaltet sich in meinen Augen dann nochmals in zwei ungleichmäßige Teile: Den eingängigen Ohrwurmsongs und den durschnittlichen Songs, wie man sie von Bands kennt, die auch mal erfolgreich sein wollen. Einfache 0815-Nummern in typischem Stakkato-Midtemporiffing waren dies für den Massengeschmack ganz gewiss nicht und man setzte mit dem furiosen, flotten Opener "Aces High" noch einen drauf und bewies, dass ein solcher fulminanter, dichter Track - wie ihn Maiden üblicherweise zu Beginn der ersten LP-Seite präsentierten - nur an erster Stelle stehen konnte. "2 Minutes to Midnight" ist der zweite Midtemposong in altbekanntem "NWOBHM" - Stil, den Maiden zur damaligen Zeit noch ununterbrochen zelebrierten (in der Zweitphase war es eher eine flüssige Pop-Synthie-Synkope, aber beileibe nicht schlechter).

"Losfer Words (Big Orra)" ist ein Instrumental, das alleinig aus der Feder von Bandboss Steve Harris stammt und vier Minuten eine recht virtuose Präsenz der Gitarren suggeriert. Ein Instrumental dieser Marke wurde danach zu keiner Zeit geschaffen und wenn, dann wäre durch die unermüdliche Miteinfliessung der mittlerweile hausieren gegangenen Synthesizer die Atmosphäre nur unnötig zerrissen worden.
"Flash of the Blade" ist ein weiterer schneller Song, der von der Kunst des Fechtens handelt. Ein Thema, das von Bruce Dickinson unweigerlich aufgegriffen wurde, bzw. hatte dieser sich alleinig für das Songwriting als Verantwortlicher zu verzeichnen. Insofern konnte er auch hier ein Stück schreiben, dass sich seinen Interessen widmete. Ein nette Idee, aber insgesamt liegt dieser Song zu schwach auf der Brust. Hier und da ein paar Kanten und Ecken mehr hätten dem Track gut getan.

Der Sechsminüter "The Duellist" läutete dann die zweite LP-Seite ein. Ein Song, den man als eingefleischter Fan wohl "richtig" wahrnimmt, dem geneigten Fan dürfte dies wahrscheinlich nur eine Randnotiz wert sein. Beileibe kein schlechterer Song, aber eben auch nicht wirklich überzeugend.
"Back in the Village" greift die Thematik eines der Vorgängeralben - "The Number of the Beast" - wieder auf und man gab sich im Mitteteil eine kleine Reminiszenz an ebendieses Werk auf. Ein virtuoses Riff und ein furioses, packendes Finale beschließen das Lied.

"Powerslave", das siebenminütige Titellied, weiß für meinen Geschmack nicht so richtig ins Bild passen. Im Mitteitel wird ein schönes, atmosphärisches, langsames Solo gespielt und man macht die eine oder andere Lücke dingfest. Sicherlich weiß man musikalisch zu überzeugen und auch Dickinson schüttelt den einen oder anderen, gesanglichen, Höhepunkt aus seiner Kehle, aber getrübt wird dieser Umstand, dass der Track zu beliebig und verspielt klingt. Ein Aspekt, dem sich die Band Jahre später widmete, aber eben überzeugender.
"Rime of the Ancient Mariner" stellte den letzten Song der LP dar und war darüber hinaus mit wendereichen Arrangements gespickt, so dass man einen weiteren, großen Höhepunkt mit diesem Stück zu verzeichnen hatte.

Anspieltipps: "Aces High", "2 Minutes to Midnight" und "Rime of the Ancient Mariner"

Fazit: "Poweslave" - ein durchdachtes Album, in der Umstetzung teilweise aber etwas schwach. 4 Sterne halte ich daher für gerechtfertigt.

Line-Up:
Bruce Dickinson - Vocals
Dave Murray - Guitar
Adrian Smith - Guitar
Steve Harris - Bass
Nicko McBrain - Drums
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.10.2013 18:24:43 GMT+02:00
Uwe Smala meint:
Würde ich auch so sehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2013 09:09:38 GMT+02:00
Danke :-)

Veröffentlicht am 20.11.2013 01:13:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 22:01:35 GMT+01:00
Rhinoman meint:
Korrektur - "The Duellists" ist der 5. und letzte Song der ersten Seite - das Album war 5-3 aufgeteilt! - Der Song hat ein paar nette Soli zu bieten, ansonsten tatsächlich nicht viel mehr.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem eingefleischten Fan und einem geneigten Fan?

Also so ungeheuer wendungsreich ist "Rime of the ancient Mariner" nun auch nicht, er hat aber dieses prägnante fesselnde Grundriff.

Man wollte auf Powerslave noch künstlerisch anspruchsvoller werden, und packt vielleicht den ein oder anderen musikalischen Part zuviel dazu, simplere zwingendere Arrangements wären vielleicht zielführender gewesen als dieses schon etwas vertrackte Werk, bei dem man sich häufig verzettelt. Es ist alles grandios und durchdacht komponiert, Kein Thema, aber gerade gegen Ende wird mir das ganze fast zu kopflastig, es verlangt zumindest einiges von einem ab, man muss schon bewusst zuhören, zum sich nebenbei berieseln lassen ist es zu kopflastig. Das ist zumindest meine Meinung, die ersten 4 Iron Maiden-Platten waren da etwas leichter zu verdauender Stoff.

Viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2013 16:41:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 16:42:55 GMT+01:00
"Korrektur - "The Duellists" ist der 5. und letzte Song der ersten Seite - das Album war 5-3 aufgeteilt! - Der Song hat ein paar nette Soli zu bieten, ansonsten tatsächlich nicht viel mehr."

Meines Wissens nach, hatte die Original-LP acht Songs wiedergegeben. Somit war "The Duellists" dann tatsächlich der erste Song der zweiten Seite.

"Was ist denn der Unterschied zwischen einem eingefleischten Fan und einem geneigten Fan?"

Nunja, damit hatte ich die Fans gemeint bzw. ansprechen wollen, die "Powerslave" als kommerziell oder gar schlecht empfinden (wobei kommerziell nicht ganz stimmt, weil Maiden nie wirklich um jeden Preis das große Geld machen wollten). Somit wollte ich lediglich mit "geneigter Fan" die Abkehr MANCHER Fans festhalten. Klingt zwar etwas eigenartig, ich weiß.

"Also so ungeheuer wendungsreich ist "Rime of the ancient Mariner" nun auch nicht."

Ich kenne keinen wendereicheren Song von Iron Maiden.

"Man wollte auf Powerslave noch künstlerisch anspruchsvoller werden, und packt vielleicht den ein oder anderen musikalischen Part zuviel dazu, simplere zwingendere Arrangements wären vielleicht zielführender gewesen als dieses schon etwas vertrackte Werk."

Meiner Meinung nach ist das auch gelungen, aber einige, oder sogar viele Fans haben Maiden diesen Umbruch übel genommen. Ich finde das sehr stark (das Ergebnis). Aber Meinungen sind eben verschieden. :-)

Viele Grüße zurück

PS: Mit "Geneigt" meinte auch die Iron Maiden Hörer/Fans, die "Powerslave" nur gelegentlich hören, und (je nach Ansicht) als eher schwächeres Werk abtun.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2013 20:19:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2013 15:19:27 GMT+01:00
Rhinoman meint:
Also noch ein Versuch - ich habe die Original-LP von 1984 vor mir liegen.

Seite 1: Aces High, 2 Minutes to Midnight, Losfer Word, Flash of the Blade, The Duellists

Seite 2: Back in the Village, Powerslave, Rime of the ancient Mariner

Glauben Sie es oder nicht, die Seiten-Aufteilung ist 5-3. Ich kanns nicht ändern

Viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.06.2014 09:56:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.06.2014 09:56:58 GMT+02:00
"Ich kanns nicht ändern"

Tatsächlich ist die Seiten-Aufteilung 5-3. Da ich der Überlänge von "Rime of the Ancient Mariner" nicht anbedacht hatte, habe ich die Songs durcheinander gebracht. Ändern müssen sie aber am Ergebnis (der Aufteilung der Songs) auch nichts (;-)).

Veröffentlicht am 30.04.2016 16:56:20 GMT+02:00
Tim T. meint:
Ja, total überbewertetes Album. öfter mal in den Player gelegt und bis auf die ersten 2 Songs kann mich aber nicht wirklich was überzeugen, Rime finde ich langweilig und auch Powerslave kommt aus dem Durchschnitt nicht heraus.

Das Cover finde ich aber gelungen :)
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