Kundenrezension

96 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlechtes Buch, 11. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelengevögelt - Manifest für das Leben. Ein Plädoyer für ein freies, waches, authentisches Leben. (Kindle Edition)
Ich habe selten ein auf so durchschaubare Art und Weise konstruiertes und manipulierendes Buch gelesen. Dazu schwülstig und pathetisch bis zur Unerträglichkeit.
Die Quintessenz, sich selbst zu lieben und sich treu zu sein, verpackt der Autor in einen pseudo-poetischen Stil - einfach nur schlecht geschrieben. Poesie sollte man echten Poeten überlassen. Bei Ratgeberbüchern wirkt so etwas bloß schmierig und unglaubwürdig.
Die ersten Zeilen erinnern mich an eine altmodische Kontaktanzeige in einer Zeitung oder einen manipulativen Brief eines Heiratsschwindlers.
Das Gefühl, das ich als Frau beim Lesen hatte, war vergleichbar mit der Aufdringlichkeit eines Mannes, der einem auf so unangenehme Weise auf die Pelle rückt, dass man am liebsten zuschlagen möchte - also das Buch zuschlagen, meine ich natürlich ;-)
Für mich ist ganz klar, worauf diese clever durchdachte Taktik hinauslaufen soll:
Der Autor will vor allem den Nerv unsicherer Frauen treffen (wie man an den vielen positiven Rezensionen ja sehen kann - "Ich habe mich gerne verführen lassen...kaufe das Buch gleich für 10 Freundinnen!").
Ein raffinierter Titel, ein Sympathie erwecken(wollenden)des Foto gleich zu Anfang des Buchs und ein Stil, den die naive Leserin "Verführung" nennt - Ich nenne es Veraschung.
Wieso werde ich das Gefühl nicht los, als handle es sich bei dem Autor um einen selbstverliebten Mann, dem es nicht um das Wohl des Lesers geht, sondern um den eigenen Erfolg...
Das Ganze ist mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Ein clever vermarkteter Abklatsch einer nicht neuen Botschaft, die viel glaubwürdiger in Büchern wie von Eckhard Tolle zu lesen ist.

Was mich an dem Buch vor allem stört? Dass es Menschen gibt, die die Schwäche anderer ausnutzen, um sich selbst zu bereichern. Und das auch noch auf so perfide "Ich liebe Dich so, wie Du bist"-Methode, dass einem die Haare zu Berge stehen.

Mit Lebenshilfe hat so ein konstruiertes und selbstherrliches Buch für mich nichts zu tun. Dahinter steckt reines Kalkül zum Zwecke der Selbstbereicherung!
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.04.2012 20:25:55 GMT+02:00
CoCofreuden meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.04.2012 17:15:23 GMT+02:00
Bendick's meint:
Da ich den Autor aber nicht persönlich kenne und auch nicht kennenlernen werde, muss ich mich als neutraler Leser auf mein Gefühl und den Eindruck verlassen, den das Buch mir vermittelt. Tut mir leid, dass ich dazu nichts Positives sagen kann, aber so ist mein persönlicher Eindruck als Leser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.08.2012 21:40:04 GMT+02:00
kapaftich meint:
*ggg* Umso schlimmer, möchte man da sagen *ggg*

Veröffentlicht am 12.04.2013 05:36:29 GMT+02:00
fv70 meint:
Auch als Mann kann ich Ihre Meinung zu diesem Buch vollständig teilen. Wenn man bei klarem Verstand und halbwegs (er)wach(t) ist, dann ist es eine Qual, dieses Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 08.03.2014 22:48:50 GMT+01:00
D. Scholz meint:
Ich finde, Sie haben es total auf den Punkt gebracht. Nicht nur der reißerische Titel - da ist der Autor weder der erste noch der letzte, der sich derartiger "Verkaufsargumente" bedient.. aber das Ganze ist echt megaplatt berechnend und so leichtverdaulich & rasch vergessen, dass man sich kurz danach schon fragen wird: War da was?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2014 19:22:51 GMT+02:00
A.U. meint:
Ja ja ja.
Das ist es.
Wenn man auch nur ein bisschen erwacht ist, dann tut das Buch weh.
Und nervt.
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