Kundenrezension

36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 26 Folgen auf dem Höhepunkt der Serie, 11. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 5 (7 DVDs) (DVD)
Die fünfte Season ist in vielerlei Hinsicht das Highlight von Star Trek - The Next Generation. Mit Season vier hatten alle Charaktere ihre Positionen in der Serie mehr oder weniger endgültig eingenommen und wurden entsprechend entwickelt, unter anderem auch Worf und die Klingonen, deren Einbindung mit dem Doppelteiler "Redemption" ("Kampf um das Klingonische Reich") noch in diese fünfte Season hineinreicht. Es ist also die Notwendigkeit - aber auch die dankbar angenommene Gelegenheit - gekommen, neue Rollen in die Serie einzubinden. So kommt zum Beispiel Fähnrich Ro Laren mit ihrem Hang zur Insubordination und deshalb mit viel Konfliktpotential auf die Enterprise. Auch Worfs Sohn Alexander lebt ab Season fünf auf dem Schiff.
Hier sind viele der stärksten Episoden der ganzen Serie zu finden, unter anderem die vielleicht beste überhaupt: In "Darmok" gibt ein außerirdischer Raumschiffkapitän sein Leben, nur um es zu schaffen, Kommunikation zustande zu bringen und somit den Frieden zu wahren. Es ist eine wundervolle Folge, geprägt von schauspielerischer Glanzleistung von Patrick Stewart und Gaststar Paul Winfield (schon zu sehen in Star Trek II).
Ein weiterer Höhepunkt ist "The Inner Light" ("Das Zweite Leben"), in der Captain Picard innerhalb von 20 Minuten ein komplettes Leben durchlebt. TNG- Komponist Jay Chattaway hat für diese Folge eigens ein wunderschönes Musikthema geschrieben, das auf einer Melodie basiert, die Captain Picard in der Folge auf einer Flöte spielt. Bemerkenswert ist, daß in "The Inner Light" Patrick Stewarts eigener Sohn eine Gastrolle hat und zum ersten Mal an der Seite seines Vaters spielt.
A propos Gastrollen: Kelsey Grammer, bekannt als Comedystar "Frasier", hat sogar seinen Auftritt als Captain des Raumschiffs "Bozeman" in "Cause And Effect" ("Déja Vu"). Diese Folge basiert auf einem ganz neuen Konzept: Die Crew durchlebt eine Zeitschleife - die gleichen Szenen sind fünfmal gespielt, und immer mit anderen Details als die Besatzungsmitglieder bemerken, daß sie die selben Ereignisse schon einmal durchlebt haben - eines von vielen überzeugenden und spannenden Konzepten in dieser Season.
Viele ethische Fragen spielen in Staffel Nummer fünf eine Rolle und geben ihr somit großes philosophsiches Gewicht. In "The First Duty" ("Ein Missglücktes Manöver") zum Beispiel gerät Wesley Crusher in den Konflikt zwischen Gehorsam gegenüber der Sternenflotte und Eingeschworenheit mit seinen Freunden. Über die Frage, ob er seinen Vorgesetzten in der Folge die Wahrheit über seine Mitschuld an einem Unfall erzählen soll, der zum Tod eines Kameraden geführt hat, wurde selbst unter den Autoren heftig diskutiert.
"I Borg" ("Ich bin Hugh") ist zudem eine ganz besondere Folge, in der Picard selbst lernen muß, persönliche Aversionen abzulegen, indem er einen Borg nicht mit dem Gros seiner Rasse gleichsetzt.
Das Star Trek- Universum wird in seiner Ganzheit ausgelebt, als Leonard Nimoy alias Spock in "Unification" ("Wiedervereinigung") eine beeindruckende Gastrolle spielt. In dem stundenlangen Bonusmaterial erklären die Produzenten der Serie, wie ihnen dadurch ein Gefühl der Bestätigung für ihre Arbeit gegeben wurde.
Außerdem erfahren wir viel Interessantes und Amüsantes über die Produktion. So erzählt Marina Sirtis alias Deanna Troi, wie sie in einer Szene Schokolade essen muß und diese Take für Take nach dem Abschalten der Kamera wieder ausspuckt, um später wieder in die Uniform zu passen. Sie erzählt außerdem von ihrem Wagnis, einen Stunt in "Power Play" ("Ungebetene Gäste") selbst zu übernehmen.
Spannend ist es, sich einige der Effekte erklären zu lassen. Man kann zum Beispiel beim Positionieren der Raumschiffmodelle etc. zusehen und erfährt, daß sich stehts nur die Kamera bewegt und nicht das Schiff. Dan Curry erzählt, wie er durch vibrierenden, orange gefärbten Haferschrot die Illusion einer Sonnenoberfläche erzeugt; wie die Fässer, die in den Weltraum rausgeblasen werden in Wirlichkeit gegen einen Bluescreen fallen und wie ein Plasmafeuer durch brennendes Trockeneis auf einer Glasscheibe dargestellt wird. Piller, Braga, Okuda, Moore& Co. präsentieren sich gar nicht abgehoben, sondern sehr nah an der Perspektive der Fans, wenn sie sich erinnern, wie sie selbst durch die letztendlichen Ergebnisse ihrer Effektarbeit überrascht waren oder welche einfachste Mittel sie sich dafür zusammengesucht haben. Die Interviews sind teilweise von damals, Anfang der Neunziger, aber zum Großteil brandaktuell von 2001 oder 2002.
Das Traurige inmitten der fünften Season war der Tod von Star Trek- Schöpfer Gene Roddenberry, der auch hier bei vielen Episoden noch als ausführender Produzent tätig war. Ihm ist ein Tribut gewidmet, in dem viele Stimmen bekannter Star Trek- Größen zu hören sind. Das Highlight ist allerdings Patrick Stewart, der als Captain Picard einmal singend um die Brücke der Enterprise tanzt und eine Laudatio auf Roddenberry singt - einfach köstlich!!
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