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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Amarantine (Audio CD)
Wer hofft, auf diesem Album Heavy-Metal vorzufinden, wird enttäuscht. Wer exzellente Musik erwartet, wird begeistert sein: Wie bei allen Alben der Sängerin Enya gibt es praktisch nichts zu kritisieren. Die wunderschönen Melodien und Enyas fantastische Stimme allein würden '"Amarantine'" eigentlich schon zu einem Meisterwerk machen. Wer aber kritisch ist und sich schnell langweilt, sollte sich die Zeit nehmen, und den Details dieser Musik Beachtung schenken. Nicht nur die Art und Weise wie Enyas Stimme kunstvoll zu Akkorden und Klanggebilden übereinander gelegt ist, sondern auch die geschickt gewählte Instrumentation und die sich im Bereich der Perfektion befindende Klangqualität übertreffen gewöhnliche Pop- und New Age Musik bei weitem.Die Texte der englischen Lieder können nicht ganz mit jenen der Vorgängeralben mithalten, dafür werden aber drei Lieder in der von Roma Ryan neu verfassten Sprache Loxian gesungen, und ganz besonders diese Songs haben es in sich: '"Less than a pearl"', ein Stück mit durchaus philosophischem Hintergrund, begeistert mit der Ausdruckskraft und Leidenschaftes des Eine-Frau-Chores. '"The river sings"' überrascht mit elektronischen Beats und einem interessanten Rhythmus und mausert sich so zu einem der wenigen tanzbaren Enya-Songs. Und "Water shows the hidden heart"', das finale Highlight des Albums, lässt sich in seiner musikalischen Farbigkeit am ehesten mit klassischer Musik vergleichen. Enyas Stimme erscheint hier mal als einheitlicher Klang, dann wieder als vielschichtiges Konstrukt - eine gesangliche, musikalische und technische Leistung, die ihresgleichen sucht. Insgesamt erscheint das Album vom Klang her etwas puristischer als die vorherigen Alben. Auch wenn Enya vernünftigerweise nicht von ihrem bewährten Stil abgerückt ist, so profitiert doch jedes einzelne Stück von neuen Ideen und Einflüssen. Der Aspekt der Romantik kommt bei "'Amarantine"' stärker zum Ausdruck, als auf allen anderen Enya-Alben. Einige Stücke erinnern stark an klassische Musik, andere eher an Pop. Die Atmosphäre traditioneller irischer Musik wird mit "If I could be where you are" aufgegriffen und in "Sumiregusa" welches einen japanischen Text hat, lassen sich asiatische Einflüsse wiederfinden. Fade und uninteressant ist dieses Album also keineswegs. Es bleibt jedem Hörer selbst überlassen, ob er sich auf die tieferen Geheimnisse dieser Musik einlässt, oder ob er sie einfach ihrer Schönheit und entspannenden Wirkung wegen hört. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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