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Kundenrezension

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pogues -- besser denn je, 17. April 2005
Rezension bezieht sich auf: If I Should Fall from Grace with God (Audio CD)
Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Album noch zu seligen Vinyl-Zeiten -- von den Pogues hatte ich noch nie etwas gehört, dachte aber, so wie die aussehen, m ü s s e n sie gut sein... Diese Überlegung entpuppte sich als dermaßen richtig, dass die mittlerweile arg mitgenommene LP irgendwann durch eine CD ersetzt werden musste.
"If I Should Fall From Grace With God" sprudelt vor Musikalität und Witz, klingt so, als hätten ehrwürdige irische Rauschebärte auf ihre alten Tage Punk und Pogo entdeckt (auch wenn nur der Sänger ein echter Ire ist, bzw. leider war).
Die Musik gehört, der Grace of God sei Dank, weder zum blutleeren ätherischen Kelten-Genre, noch in die "Irische Humtatamusik"-Schublade. Dazu ist sie viel zu gut. Ein Ohrwurm nach dem anderen, jeder mit ganz eigenständiger Melodie und ausgefeilter Instrumentalisierung. Mit bekannten und weniger bekannten akustischen Instrumenten, mit Tinwhistle, Harfe, Bodhran und anderen unüblichen Verdächtigen, erzeugen die Herrschaften einen Rock-Gitarrensound, oder besser gesagt: Sie kontern derlei locker aus. Nix da E-Gitarren! Dazu kommen oft intelligente und/oder witzige Texte (Vorsicht! Nicht ganz jugendfrei!). Und Shane MacGowans Gesang ist einfach umwerfend. Seine ganze Bandbreite teilt sich gerade im "melodischsten" Stück des Albums "Fairytale of New York" mit, im Duett mit Kirsty MacColl.
Allerdings, eins trübt bei dieser CD-Version den Genuss: Zwar enthält sie jede Menge Bonus-Tracks, und das ist erstmal erfreulich (Für Puristen gibt's noch ne andere Fassung mit dem Original-Würmer-Ende -- allerdings zum dreifachen Preis). Dass sie ans Ende der Original-Reihenfolge der LP gesetzt wurden, ist auch nachvollziehbar. Nur eins ist schade: "Worms" bildet nicht mehr den krönenden Abschluss. Aber egal. Besser waren sie nie, die Pogues -- jedenfalls nicht im Studio.
Man kann sich nicht satt hören. Besser waren sie nie, die Pogues -- jedenfalls nicht im Studio.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.02.2008 23:51:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.02.2008 23:52:42 GMT+01:00
J. Dorsheimer meint:
Auf dieser Platte ist nicht ein einziger Syntheziser vorhanden - ebensowenig Rockgitarren. Das Album, welches wohl das beste der Pogues ist, zeichnet sich genau dadurch aus, daß es von vorne bis hinten mit rein akustischen Folk-Instrumenten gespielt wurde(abgesehen natürlich von Bass und Schlagzeug). Ebenso wie die beiden fast ebenbürdigen Vorgänger-Alben. Als Ausnahme auf diesem Album sind einzig Bläser in 2 Songs zu nennen. Keyboards haben die Pogues erst nach dem Weggang von Sänger Shane McGowan hier und da sporadisch eingesetzt - leider.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2008 12:54:57 GMT+01:00
weiser111 meint:
Du hast natürlich recht; ich hab diese CD schon eine Weile nimmer gehört (aus unerfindlichen Gründen, Schande über mein dummes Haupt!) und das jetzt aus aktüllem Anlass nachgeholt. Allerdings, während des Rezen lief sie, das halte ich ja immer so, wie Du vermutlich auch.
Der Synthesizer ist natürlich Käse; da hat mich irgend ein eigenartig klingendes Kelteninstrument mit vermutlich nie gehörter Bezeichnung in die Irre geführt. Und der "Rock-Gitarrensound" war ein rhetorischer Flug aus der Kurve; gemeint habe ich diesen Rhythmus, bei dem jeder mitmuss.

Hier vorab die geänderte Fassung, als Dank sozusagen (ius primae lecturae ;-)):

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Album noch zu seligen Vinyl-Zeiten -- von den Pogues hatte ich noch nie etwas gehört, dachte aber, so wie die aussehen, m ü s s e n sie gut sein... Diese Überlegung entpuppte sich als dermaßen richtig, dass die mittlerweile arg mitgenommene LP irgendwann durch eine CD ersetzt werden musste.
"If I Should Fall From Grace With God" sprudelt vor Musikalität und Witz, klingt so, als hätten ehrwürdige irische Rauschebärte auf ihre alten Tage Punk und Pogo entdeckt (auch wenn nur der Sänger ein echter Ire ist, bzw. leider war).
Die Musik gehört, der Grace of God sei Dank, weder zum blutleeren ätherischen Kelten-Genre, noch in die "Irische Humtatamusik"-Schublade. Dazu ist sie viel zu gut. Ein Ohrwurm nach dem anderen, jeder mit ganz eigenständiger Melodie und ausgefeilter Instrumentalisierung. Mit bekannten und weniger bekannten akustischen Instrumenten, mit Tinwhistle, Harfe, Bodhran und anderen unüblichen Verdächtigen, erzeugen die Herrschaften einen Rock-Gitarrensound, oder besser gesagt: Sie kontern derlei locker aus. Nix da E-Gitarren! Dazu kommen oft intelligente und/oder witzige Texte (Vorsicht! Nicht ganz jugendfrei!). Und Shane MacGowans Gesang ist einfach umwerfend. Seine ganze Bandbreite teilt sich gerade im "melodischsten" Stück des Albums "Fairytale of New York" mit, im Duett mit Kirsty MacColl.
Allerdings, eins trübt bei dieser CD-Version den Genuss: Zwar enthält sie jede Menge Bonus-Tracks, und das ist erstmal erfreulich (Für Puristen gibt's noch ne andere Fassung mit dem Original-Würmer-Ende -- allerdings zum dreifachen Preis). Dass sie ans Ende der Original-Reihenfolge der LP gesetzt wurden, ist auch nachvollziehbar. Nur eins ist schade: "Worms" bildet nicht mehr den krönenden Abschluss. Aber egal. Besser waren sie nie, die Pogues -- jedenfalls nicht im Studio.
Man kann sich nicht satt hören. Besser waren sie nie, die Pogues -- jedenfalls nicht im Studio.
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