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83 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil (Taschenbuch)
Es steht viel Richtiges und viel Gutes in diesem Buch, aber ich muss meine Vorgänger auch in ihrer Kritik bestätigen: Man vermisst die Milde und Unparteilichkeit, die man von einem Fachmann seines Alters erwartet (Schneider schrieb das Buch mit etwa 60). Dass ein Wort wie "argwöhnen" des Teufels sei, nur weil der Spiegel es benutzt, das leuchtet mir auch nach längerem Nachdenken nicht ein.Schneider reißt, besonders gegen Ende, manches so kurz an, als hätte er die Lust verloren oder eben mal schnell einem drängenden Bedürfnis nachgegeben; der Leser erfährt dabei nicht mehr als aus jedem Duden. Wer eine Stilkunde sucht, die in jeder Beziehung gründlicher ist und - bei aller Leidenschaft für die deutsche Sprache - stets sachlich bleibt, dem empfehle ich die "Stilkunst" von Ludwig Reiners (bitte nicht mit dem Bändchen "Stilfibel" verwechseln). Wolf Schneider hat daraus viel übernommen, auch da, wo er's nicht angibt. Die "Stilkunst" hält sich nicht nur an die eigenen Regeln, was Schneider bei seinem vergleichsweise schmalen Buch nicht immer gelingt, es ist auch trotz der vielen hundert Seiten eine Kurzweil für jeden Sprachfreund. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
Von 1 Kunden verfolgt
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
20.12.2009 17:00:24 GMT+01:00
Peter Alexander Krenn meint:
Mein Freund Sie vergessen, dass Schneider das Buch im Jahre 1984 geschrieben hat. Ihnen liegt die neueste Auflage zufüssen . Damals lag der stil des Spiegels scheinbar wirklich im Argen.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
08.05.2010 14:28:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.05.2010 14:29:15 GMT+02:00
chloroform meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
Veröffentlicht am
28.12.2010 14:31:26 GMT+01:00
Wolfgang Ludwig meint:
Naja, wenn's nur die Rechtschreibfehler wären ...
Veröffentlicht am
19.06.2011 23:47:58 GMT+02:00
Caledophil meint:
Reiners ist offenbar ein Plagiator, Hochstapler und NSDAPler. Wenn nicht Schneider, dann also lieber gleich Eduard Engel:
http://www.sprachforschung.org/index.php?
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