Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zum davonlaufen..., 19. November 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: The Run - Limited Edition - [Xbox 360] (Videospiel)
Das neueste Need for Speed - hier künftig kurz und einfach nur Run genannt - ist im Großen und Ganzen eine Enttäuschung.

Da wäre zum einen die Grafik, die zwar auf der Frostbite Engine 2 (Battlefield 3) basiert, aber nie und nimmer ihr ganzes Können ausspielen kann oder darf. Nicht wirklich hässlich, dank einiger stimmiger Momente manchmal sogar trotz altbackener Texturen richtig hübsch, aber zum Großteil sieht Run aus wie seine Vorgänger Undercover oder Carbon - da hatte ich mehr erwartet, aber okay.

Echt schlimm wirds ab den Ladezeiten, da ihr auch beim Neuladen eines Checkpoint diese erdulden müßt. Ärgerlich: Crasht man, heißt es auch automatisch zurück zum letzten Checkpoint und immer wieder wurde ich auch zurückversetzt, nur weil ich die Sraße seitlich verlassen hab - ohne Unfall, einfach nur am Rand um den Gegnern bzw. Gegenverkehr ausgeweichen. Besonders doof: Eure Gegner rammen euch mit Vorliebe von der Piste und der Gegenverkehr ist zwar insgesamt spärlich anzutreffen, aber in 8 von 10 Fällen genau hinter der nicht einsehbaren Kuppe oder Kurve platziert. Lustigerweise verhält sich die Polizei genau andersherum, da die versucht jeden Kontakt zu vermeiden. So bin ich einmal 2 km (laut Anzeige im Spiel) neben einem Polizeiwagen gerast, ohne dass er mich auch nur angezwinckert hat. Zudem kann man ein Rennen noch so perfekt fahren, ein Fehler am Schluss kostet euch dank Gummiband-KI den Sieg - und somit das Weiterkommen, denn fast immer gilt es eine bestimmte Anzahl an Fahrern zu überholen, bevor man die Ziellinie erreicht. Wer einen weniger überholt, darf nochmal von vorne ran und mehr kann man übrigens auch nicht überholen. In jedem Rennen gilt es also erster zu werden und das ganze Feld von hinten aufzurollen. Ab und zu fährt man zwar nur gegen die Zeit, aber da fällt der Anspruch dann selbst unter das tiefergelegteste Auto. Womit wir acuh schon beim Hauptproblem wären: Ich habe 40 Minuten am Zeitkonto und ca. ein Drittel der gesamten Strecke absolviert - rechnet es also hoch. Sicher Zwischensequenzen und die eine oder andere Wiederholung einer Etappe blasen des Erlebnis auf 3 oder 4 Stunden auf, aber dann ist man auf normal sicher durch und einmal reicht vollkommen, den die Story ist zwar nett gemeint, aber extrem schlecht erzählt bzw. umgesetzt. Einzig die Quicktimeevents sind toll in Szene gesetzt und werden immerhin im Ansatz dem Anspruch einer kinoreifen Inszenierung gerecht - leider hämmert man dabei aber nur wie blöd auf die Tatsten bis die Finger schwerzen.

Fazit: EA Black Box bekam nach dem Undercover Debakel eine zweite Chance und sogar ein Jahr mehr Zeit und macht daraus viel Lärm im Vorfeld (Story, Frostbite Engine, Inszenierung wurden groß angepriesen)um ein eschreckend kurzes und auch überraschend unspannendes Spiel. Sicher kein Totalschaden und Undercover zwei Stoßstangenlängen vorraus - aber trotzdem eine Enttäuschung. Wer Arcaderennspielspaß will, sollte zum in jeder Hinsicht besseren Hot Pursuit greifen, das kostet auch deutlich weniger ;)
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