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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: The Garden of Unearthly Delights (Audio CD)
Cathedral gehören zu den wenigen Bands, die über Jahre ihrer Linie treu geblieben sind und dabei nicht langweilig werden. Noch dazu sind sie eine der ganz wenigen Doom Bands, die über das übliche Black Sabbath Zitat hinausragen und deren Sound eine besonders individuelle Note hat.Nach kurzem Intro umschlägt uns der schlechtgelaunte Groove von Tree of Life & Death ehe North Berwick Witch Trails in einen schrägen Cathedral Mitgröhler mündet.Upon Azrael´s Wings wird unterbrochen von einem verdammt lässigen Break: Frauengesang-bluesiges Gitarrengezuppel-Besenschlagzeug, ehe der Song schließlich wieder dampwalzengleich Fahrt aufnimmt. Corpscycle ist, wie damals Midnight Mountain, Doomrock unter der Disco Kugel und auch die folgenden 3 Songs stehen dem erlesenen 1. Drittel kaum nach. Als wäre das nicht schon genug Kaufgrund folgt mit The Garden noch ein Schmankerl der besonderen Art. Selbiges über 20 Minuten lang und tief, tief in die 70er abseits von Sabbath abtauchtend. Faszinierender weiblicher Gesang, etliche abrupte Breaks, man staunt zunächst wieder nur Bauklötze. Into The Electric Castle von Ayreon packte mich damals fast gleichsam anachronistisch an den Ohren nur das Cathedral jederzeit ihren spröden Charme wirken lassen. Wo Ayreon schon mal zu viel Weichspüler nutzen dröhnen hier überfallartig schräge Riffs, verschleppen Cathedral das Tempo und erhöhen den Härtegrad, dass es dann auch mal kratzt bleibt nicht aus. Nicht zu unterschlagen natürlich auch die tolle Produktion von Warren Riker (Crowbar, Down), der der die Songs in wunderbares Klangbild aus knarzigen Amps und absolut natürlichen Drums gebettet hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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EUR 14,99
Rezensentin / Rezensent
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