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Kundenrezension

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Renaissance des Poser-Metals..., 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All You Can Eat (Audio CD)
Das ist sie nun also, die dritte Scheibe von Steel Panther? Bereits mit dem ersten Eindruck hatte die CD gewonnen. Das Artwork, mit der Nachstellung des letzten Abendmahls und der Songtitel *You're Beautiful When You Don't Talk* sorgten bereits für Lacher, als ich noch keinen einzigen Ton von der Scheibe gehört hatte. Köstlich.

Der erste Eindruck vervollständigte sich mit dem ersten Hördurchgang. Das Feeling der 80er Jahre wird authentisch rübergebracht und die Songs rocken was das Zeugs hält. Scheiben diese Art waren in der 1980ern genau richtig, um sich die Gehörgänge, nach viel zu viel Thrash-, Power- und Heavy-Metal-Genuß, freizuballern. Und was noch wichtiger war: die Satire lebte und sie funktionierte.

Bereits nach der ersten Scheibe hatte ich die Befürchtungen das die Rezeptur die Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxxx und Stix Sadinia da zusammengebraut hatten sehr schnell wieder zu Tode laufen würde. Der Nachfolger *Balls Out* (steht auf dem Index) konnte das bereits widerlegen und nun legten die Stahl Panther ein weiteres Mal nach und stellten die beiden Vorgänger einfach mal locker in den eigenen Schatten. So muss sauguter Hardrock der Extraklasse sein. Keine Regeln, keine Grenzen und keine Kompromisse.

Es gäbe jetzt genügend Superlativen um die Mucke auf einen eigenen Sockel zu heben. Ich belasse es einfach bei der Feststellung, das sich die Band an dieser Scheibe in Zukunft selbst messen lassen wird. Musikalisch ausgefeilte Spielfreude, mit allen Versatzstücken des Glam-Rockes, treffen auf komplett überzeichnete Lyrics und ein übersteuertes Macho-Bewußtsein und nimmt keine Rücksicht auf den oft beschworenen guten Geschmack. So könnte man die Scheibe knapp zusammenfassen. Dazu gibt es saugute Riffes und saugute Hammersongs.

Meine Überschrift mag zwar arg überzeichnet wirken, weil die Metal-Szene meilenweit davon entfernt ist eine NewWaveOfAmericanGlamRock aus der Taufe zu heben. Aber es reicht mir persönlich schon völlig, wenn dieser alte Glam-Style immer noch existiert und sich eine starke Band gefunden hat, die Bock hatte mal wieder ordentlich zu posen, was ohne Selbstironie wohl kaum so genial funktioniert hätte. Das man hier und da die Riffs bekannter 1980er-Jahre-Größen verbrät lässt den Witz noch eine Ecke greifbarer werden, denn diese Kollegen meinten es noch Ernst, als sie ihren Schwülst auf Vinyl bannten.

Anspieltipps (der Vollständigkeit halber): ALLES - aber Achtung: Metal-Fans, die zum Lachen in den Keller gehen (sprichwörtlich) sollten lieber die Finger vom Stahl Panther lassen...
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.08.2015 01:05:36 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Ziemlich Euphorisch -- für mich ein durchschnittliches Glamrock-Album, bei dem viel geklaut wurde und wo man mit extrem überzeichneten ordinären Lyrics versucht aufzufallen um die Klischees der Rockhörer zu erfüllen. Die meisten Songs hauen mich jetzt auch nicht gerade vom Hocker - soviel nur zum Anspieltipp "Alles".

Viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2015 10:39:41 GMT+02:00
Satire eben - darauf muss man sich einlassen können ^^

Horns
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