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Kundenrezension

5.0 von 5 Sternen Der krönende Abschluss der Teenager- Romantik- Komödien- Reihe!, 4. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eis am Stiel 8 - Summertime Blues (DVD)
Diese Teenager- Romantik- Komödie aus dem Jahr 1988 ist der letzte Teil der legendären "Eis am Stiel"- Kult- Reihe.
Der Film unterscheidet sich stark von den vorhergegangenen Episoden, bei denen Aufbau und Konzept ja immer äußerst ähnlich war, und bei denen sich das Konzept ja tatsächlich überlebt zu haben schien, und sogar schon für Langeweile gesorgt hatte (was vor allem für die beiden diesem Film vorangegangenen Episoden galt). Daher war es gut, dass mit dem neuen Regisseur Reinhard Schwabnitzky neuer Wind in die festgefahrende Konzeption gekommen ist. Damit hatte der Regisseur praktisch die "Serie" "aus der Krise geführt".
Im Unterschied zu den vorangegangenen Episoden verzichtete der Regisseur hier auf zu viel des sonst ständig als fast schon "markenzeichen" dieser "Serie" herhaltenden (übertriebenen) Klamauk, und legte stattdessen Wert auf eine ernstere und weitgehend realistische Handlung. Außerdem verzichtete er hier weitgehend auf ein weiteres, wesentliches Merkmal dieser "Serie", indem Sex und nackte Frauen dieses Mal zumindest nicht die zentrale Rolle spielten, wie sie es sonst immer getan hatten. - Während man den Eindruck haben konnte, dass die "Sexszenen" der vorangegangenen Episoden einen peinlichen Versuch darstellten, dennoch unübersehbare Schwächen im Drehbuch zu überdecken, wird die Meisterschaft, mit der dieser Film hier gemacht wurde, gerade dadurch sichtbar, dass man genau diese "Sexszenen" hier nicht vermisst, da vor allem die Handlung nämlich entsprechend überzeugen kann. Zwar gibt es hier auch - am Anfang des Films - einige Nacktszenen (hübsch anzusehender) Frauen und hin und wieder mag hier auch mal eine Frau "Oben ohne" zu sein; auch hat Sexbombe Sybille Rauch auch in dieser Episode wieder eine entsprechende Nebenrolle; jedoch fällt das hierbei nicht mehr besonders auf; und man hält das schon gar nicht für einen krampfhaften Versucht, hier "auf Teufel komm raus" den Film dadurch interessant zu machen. Der Film ist trotz "mangelnder Sexszenen" und "FSK 12" - Freigabe auch für ältere Jugendlich und auch für Erwachsene durchaus interessant.

In dieser Episode wollen der dicke ("unfreiwillig lustige"), etwas tollpatschige Johnny (Zachi Noy), der schüchterne Benny (Jesse Ketzur), sowie der Frauenheld Momo (Jonathan Segal) eine heruntergekommen Strandbar übernehmen, wozu dummerweise die "Partnerschaft" zur unattraktiv wirkenden "grauen Maus" "Polly" (Elfi Eschke), der Tochter des für die Vermietung der Bar zuständigen Immobilienhändlers, eine wesentliche Bedingung zu sein scheint, um besonders gute Konditionen für die Pacht der Bar von diesem zu erhalten. Den 3 Freunden gelingt es, den Immobilienmakler davon zu überzeugen, dass ihnen an dessen Tochter sehr gelegen ist (und nicht nur an günstigen Pachtbedingungen). Allerdings stellen sich die Freunde ziemlich dumm dabei an, das Herz von Polly zu erweichen. Schließlich gelingt es dem attraktiven Momo doch noch, das Mädchen nicht nur in "ihre Firma" zu holen, sondern auch, dass sie sich in ihn verliebt. Doch ist Momo die Zuneigung des Mädchens ähnlich gleichgültig wie das Schicksal der Strandbar, für die er nach und nach das INteresse verliert, und sich mit Strandschönheit Eva (Sybille Rauch) einlässt, womit er die Gefühle von Polly aber zutiefst verletzt. - Was dem unsensiblen Macho aber egal zu sein scheint. Nun müssn Johnny und Benny ihr ganzes Überzeugungspotential einsetzen, um Polly "bei der Stange zu halten", was sich als um so schwerer erweist, da man es damit ja auch nciht gerade ernst meint, und Polly lediglich "Mittel zum Zweck" darstellt. Nach und nach gelingt es den Beiden dennoch, sogar eine Art echte Freundschaft zu dem unglücklichen Mädchen aufzubauen, deren Selbstbewusstsein sie helfen, dieses stark zu erhöhen, indem sie sie bei der Wahl "trendigerer" Kleidung beraten, sowie ihr das Tanzen beibringen und ihr schließlich dabei helfen, eine attraktive und begehrenswerte Frau zu werden. Mit ihr feiern sie so schon bald in der von ihnen renovierten Strandbar, die so auch viele andere hippe Leute anzieht, die sich hier beim Tanzen ordentlich auszutoben wissen. Aber noch bevor der Rubel richtig rollen kann - man hat sich offenbar hinsichtlich geschäftlicher Fähigkeiten überschätzt -, werden sie von einer üblen Rocker- Motorradgang heimgesucht, die das Ausbleiben entsprechender von ihnen von den 3 Freunden erhobener "Schutzgelder" mit der Zerstörung der Einrichtung der Strandbar beantworten. Der sich mit ihrem Auto von dieser Szenerie in Richtung Strandklippen entfernenden Polly folgt der um sie besorgte Johnny, der maßgeblich ja zuvor zu der Verbesserung ihres Selbstbewusstseins beigetragen hat, und inzwischen ernsthafte Gefühle für die jetzt sehr attraktive Polly entwickelt hat. So scheint er ernsthaft an einer festen Beziehung des auch tänzerische Fähigkeiten bewiesen habenden Mädchens interesseirt zu sein, wozu er ihr gegenüber vorgibt, sogar sein beträchtliches Körpergewicht ihr zuliebe in nächster Zeit endlich ernsthaft drastisch reduzieren zu wollen ...

Da dieses die letzte Episode der so erfolgreichen Komödien- Reihe war, ist das Ende dieses Films insofern etwas enttäuschend, da man ja jetzt nicht weiß, was aus den Protagonisten und ihren (durch letztlich Gewalteinwirkung) gescheiterten geschäftlichen Unternehmungen wird. - Denn ein richtiges "Happy End" bringt der Film ja nicht. Wir Zuschauer werden daher etwas im Unklaren gelassen.
Es ist daher um so mehr bedauerlich, dass diese Kult- Serie mit dieser 8. Episode endgültig geendet hat; zumal gerade diese Episode so herausragend war, und man vielleicht sogar behaupten möchte, dass diese überhaupt der beste Teil aller 8 Teile der Serie gewesen ist.

Die DARSTELLERLEISTUNGEN zeugen von reifen Charakteren und Schauspielkunst. Zachi Noy wirkt wieder ebenso überzeugend mit seinen komisch- dümmlichen Fähigkeiten, wie Jesse Katzur in seiner zurückhaltenderen Art, wie auch Jonathan Segal als etwas verantwortungsloser Frauenheld. Die Darsteller wirken in ihren Rollen hierbei erstaunlich authentisch (m.E. vor allem sogar Jonathan Segal, obwohl dieser ja im "wahren Leben" als bekennender Homosexueller eher das Gegenteil darstellen dürfte als die Rolle, in der er auch heir wieder so sehr brilliert hat).
Der heimliche Star dieses Films ist aber Elfi Eschke, die ihre Verwandlung vom "Hässlichen Entlein" als attraktive, lebenslustige und selbstbewusste Frau hier überzeugend und realistisch aussehen lässt, ohne hierbei die Handlung ins Kitschige oder all zu Übertriebene zu ziehen.

Der SOUNDTRACK ist wieder sehr gut geraten und besteht wieder aus Rock 'n' Roll der 50er Jahre, sowie R & B, Mambo und Balladen aus jener Zeit.

FAZIT: Mit einer reifen Leistung verabschieden sich hiermit Darsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Schade, dass die Serie hiermit zu Ende ist!
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