Kundenrezension

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Billiger Kunststoff oder mangelnde Kenntnis, 18. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Genius 19044 Knoblauchschneider G3 schwarz (Haushaltswaren)
Ich möchte keinem in diesem Forum zu Nahe treten, denn sicherlich sind alle Rezensionen nach bestem Wissen geschrieben worden, doch möchte ich etwas zu der "minderwertigen Kunststoffqualität" anmerken:

Es wurde u. a. geschrieben, dass man etwas Geduld beim Drehen haben sollte, bis die ersten Würfel den Schneider verlassen - das liegt einfach daran, dass die Gewindesteigung des Gerätes zu Gunsten des notwendigen Kraftaufwandes recht gering gewählt wurde. Dieser Schritt ist sinnvoll, damit jeder das Gerät "mühelos" bedienen kann.

Etwas kräftigere Menschen neigen aufgrund dieses Sachverhaltes, sowie des relativ großen Füllvolumens offensichtlich dazu, das Gerät zu "überladen" und / oder den Vorschub zu sehr zu forcieren. Im Anbetracht des Sachverhaltes, dass man durch die Gewindesteigung problemlos 600 N (ca. 60 kg)auf die Zehe wirken lassen kann, bedeutet dies eine enorme Belastung für das Schneidgitter sowie dem Bajonetverschluß.

Man sollte daher die Bedienungsanleitung sehr ernst nehmen und nur 2 größere, bzw. 3 - 4 kleinere Zehen in den Schneider einlegen und diese "besonnen" zerkleinern. Das Teil ist schließlich dafür ausgelegt, dass auch weniger kräftige Menschen ohne puterrotem Kopf die Zehen zerlegen können.

Ein weiterer wesentlicher Punkt darf zudem keinesfalls vernachlässigt werden: Nach jedem Gebrauch sollten die Klingen sorgfältig gereinigt werden, um die Schnittfähigkeit selbiger zu gewährleisten. Aus dem gleichen Grund ist es notwendig, die Knoblauchzehe sorgfältig zu schälen bzw. zu enthäuten, da ansonsten die Klingen wirkungslos werden und aus dem "Schneider" ein "Presser" wird. Zudem sei erwähnt, dass zu alter Knoblauch auf Grund seiner gummiartigen Oberflächenstruktur nichts in diesem Gerät zu suchen hat.

Vielleicht noch ein weiter Tipp am Rande: Natürlich lässt sich das Gerät in der Spülmaschine reinigen, aber ich rate davon ab, da das Poliamyd dadurch auf Dauer spröde und rissig wird.
Wer sich dies zu Herzen nimmt, sollte sehr lange Freude an dem wirklich genialen Gerät haben!!!!
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.02.2010 15:45:08 GMT+01:00
Raoul Duke meint:
Wenn man schon den Klugscheißer spielt, sollte man sich wenigstens der richtigen Schreibweise von Polyamid vergewissern.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2010 19:00:33 GMT+01:00
Dr. No meint:
Hey, fiel mir auch direkt auf! Danke für diesen Lacher! )))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2010 14:20:02 GMT+01:00
Reiner Kaun meint:
Sehr konstruktive Kritik - sie dürfen schon ein wenig stolz auf sich sein, dass sie Polyamid richtig schreiben können - Respekt!!!!!! Hey, es sind gut gemeinte Ratschläge - muß man ja nicht anwenden!

Veröffentlicht am 09.07.2010 18:14:19 GMT+02:00
J. Koschwitz meint:
endlich mal eine sinnvolle rezension.
vielen dank an den autor!

ich war am anfang wegen der *vielen* schlechten bewertungen eher skeptisch... aber wenn die einen seit jahren glücklich mit dem gerät sind und die anderen schon 5stk. ausprobiert haben und jedes kaputt gegangen ist, dann liegt es geradezu auf der hand, dass es sich hier weder um schlechtes material, noch um *vereinzelt* auftretende produktionsfehler handelt...

für sämmtliche rechtschreibfehler ist der leser selbst verantwortlich...
warum liest er sie auch mit?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2010 14:10:35 GMT+02:00
Ich habe bisher 3 dieser Schneider zerlegt. Beim 1. hab ich manchmal zuviel Knoblauch eingelegt, später war ich vorgewarnt und habe mich peinlichst genau an die Vorgaben gehalten. Dennoch löste sich der Unterteil der Schneider in Wohlgefallen auf. Fakt ist, das die Dinger an der Problemzone absolut schlampig verarbeitet sind. Es muß doch einen Grund dafür geben? Entweder wirkt dort eine unsichtbare Gewalt ein, die nicht zu beeinflussen ist, oder das Material wird tatsächlich spröde durch die Geschirrspülmaschine. Dann bitte sollte seitens des Herstellers davor gewarnt werden.

Veröffentlicht am 19.12.2010 20:28:03 GMT+01:00
Hans meint:
ich hab auch 2 von diesen Plastikdingern vernichtet. Bei sachgemässer Benutzung wohlgemerkt.

Schade: geniale Idee im Konzept, die man an der entscheidenden Stelle vllt. auch in Edelstahl produzieren sollte? Aber ist halt wie mit den Autos... haltbar ist out.

Ach ja zum Schlaufuchs oben: Das Gewinde ist so ausgelegt wie es ist, man schraubt halt ganz normal. Wenn das zuviel für das Material ist muß wohl die Gewindesteigung zu flach
sein...

Veröffentlicht am 01.10.2014 07:42:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.10.2014 07:47:27 GMT+02:00
Reiner Kaun meint:
Ich habe im Dezember 2009 sicherheitshalber 2 dieser Geräte gekauft - sicher ist sicher und Weihnachten stand vor der Tür. Die Rezension schrieb ich im Januar 2010 nach Unversehrtheit des ersten Gerätes nach den Feiertagen. Gestern, also 4 Jahre und gut 9 Monate später hat sich mein Schneider nach sehr häufigem Einsatz verabschiedet. Eines meiner Kinder hatte es offensichtlich zuletz in Gebrauch und danach ungereinigt in den Schrank zurückgelegt. Offenbar eignet sich Knoblauchsaft bzw. Fasern nach dem Aushärten als patentfähiger Kunststoffkleber. Ober- und Unterteil ließen sich nicht mehr trennen. Aus Zeitgründen verzichtete ich auf das Einweichen in Spüllauge (was vermutlich Abhilfe geschaffen hätte) und schraubte die Teile mit größtem Kraftaufwand auseinander. Der entscheidende Knack - der vom Bruch des Gewindes kündete, stellte sich erst nach echter Gewalteinwirkung ein.
Gerät wurde ausschließlich unter klarem Wasser gereinigt, da Knoblauch selbst ein natürliches Antibiotika enthält.

Ich halte das Gerät trotz dieses, von "mir selbst" verursachten Problems für sehr stabil konstruiert. Kunsstoffe sollte man nur notfalls Tensiden aussetzen. Vermutlich fürht das zum Verlust der Weichmacher und zur Versprödung und Brüchigkeit des Kunststoffs. Bei meinem Küchenhobel läßt sich das sehr gut beobachten! Hört sich halt immer bequem an, wenn das Gerät vermeindlich spülmaschinenfest ist - der Hersteller ist i. d. Regel eh immer aus der Pflicht - gemäß dem Motto: jedes Bauteil hält alles aus - nur ist oft die Zeitspanne aufrund der Kürze nicht meßbar!
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