Rezension bezieht sich auf: Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Potockis Erzählkunst in allen Ehren - meinen Geschmack hat die "Handschrift von Saragossa" nicht getroffen. Die stark verschachtelten Geschichten erfordern konzentriertes und kontinuierliches Lesen. Kein Buch für den Nachttisch, dem Unachtsamen fällt es schon nach wenigen Seiten schwer, von der vierten Erzählebene wieder in die erste zurückzufinden, all die Personen und Orte zu unterscheiden und daran noch Freude zu finden. Die erotomanen Geschichten tragen den Roman zudem nicht immer, weite Strecken sind mit immer den selben Elementen gespickt (Sexszenen, die durch das Erscheinen von Ungeheuern in ihr Gegenteil verkehrt werden). Das ist eine Zeit lang reizvoll. 800 Seiten sind jedoch viel zu lang.
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Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch) 3458318399
Roger Caillois
Insel Verlag
Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch)
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Geschmackssache
Potockis Erzählkunst in allen Ehren - meinen Geschmack hat die "Handschrift von Saragossa" nicht getroffen. Die stark verschachtelten Geschichten erfordern konzentriertes und kontinuierliches Lesen. Kein Buch für den Nachttisch, dem Unachtsamen fällt es schon nach wenigen Seiten schwer, von der vierten Erzählebene wieder in die erste zurückzufinden, all die Personen und Orte zu unterscheiden und daran noch Freude zu finden. Die erotomanen Geschichten tragen den Roman zudem nicht immer, weite Strecken sind mit immer den selben Elementen gespickt (Sexszenen, die durch das Erscheinen von Ungeheuern in ihr Gegenteil verkehrt werden). Das ist eine Zeit lang reizvoll. 800 Seiten sind jedoch viel zu lang.
"schlunz2"
12. Dezember 2002
Insgesamt: 5
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