Kundenrezension

37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stereo Remaster ohne Rücksicht auf Verluste..., 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Abbey Road (Remastered) (Audio CD)
Vorweg: Ich bin jemand, der Remasters und Remixe alter Musik durchaus schätzt und nicht gleich mit "Geldmache!" die Musik zerschreit. So bin ich etwa endlos dankbar für das Remake Let It Be...Naked, in dem wirklich vieles (alles?) besser ist als im Original.

Im Abbey Road Remaster wurde jedoch anscheinend versucht, alten Sound in neuen Sound zu konvertieren, ohne den Mix anzufassen (Remaster, nicht Remix, steht im Booklet). Und das geht, meiner Ansicht nach, etwas in die Hose: Viele Geräusche erscheinen plötzlich in den Instrumenten, und alles klingt präsenter - doch die Lautstärke-Verhältnisse scheinen dadurch beliebig verdreht. Der Bass etwa klingt jetzt sehr fett, müsste aber dringend runtergemischt werden und wummert und rumpelt nun stattdessen durch die ganze Scheibe. Die sehr dünnen Stimmen hör ich unter Lautstärke 3/10 praktisch gar nicht mehr. Man hört viel mehr Unperfektheiten im Spiel und die klangliche Einheit ist oft am wanken.

Ok, nicht jedes Lied leidet darunter gleich stark und ich will nicht alles schlecht machen - aber als ich 'Come Together' das erste mal gehört hab, hab ich mich schon kurz gefragt, ob die sich ihr Master eigentlich mal selber angehört haben, oder nur irgend ein Standard-Master-Programm drübergeschickt haben. Selbst das neulich veröffentlichte Love Mischmasch klingt wesentlich schicker als das hier.

Daher, nur fürs Remaster jetzt, nicht für die Musik natürlich: 2 Punkte
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.09.2009 18:13:01 GMT+02:00
Charles Roi meint:
so viel zum thema hörgewohnheiten bei den Beatles... Für manche ist das ein Schock - für andere ist das DIE Offenbarung.
Ich wünsche dir weiterhin viel Spass mit den verrauschten Alben von 1987...

Veröffentlicht am 20.05.2010 08:16:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.05.2010 08:22:27 GMT+02:00
jury meint:
Hi, Stefan - jetzt haben Sie mich aber Zeit gekostet!

Erst bin ich hoch gegangen und habe mir "Come Together" nochmal in verschiedenen Lautstärken angehört - wegen des Klang-Themas sollte man hinzufügen: auf BM-Alto. Gut, das ist eine BM, die weniger kostet als ein Auto, aber immer noch sauberer als jede Passiv-Box.

Ergebnis:

1. Keine Probleme mit den Stimmen bei kleinen Lautstärken. Die Stimmen klingen insgesamt quäkig - dieser Lennon-Klang deutet sich an, aber das ist so, seit ich die erste noch warme Abbey Road mit dem Fahrrad nach Hause geholt habe - das wollte man offensichtlich so. Die Präsenz der Stimmen dürfte sicher nicht mehr höher liegen - dass bei Ihnen die Stimmen durch wummernde Bässe überdeckt werden, muss nicht der Aufnahme angelastet werden - dazu:

2. Die Bässe. Da liegen möglicherweise doch ein paar Probleme in der Ausrüstung. Mit einem Mittelklasse-Kopfhörer (AKG K-300) und meinem Billig-Soundchip wummert es wirklich unangenehm. Auf den Aktivboxen ist von Wummern keine Spur mehr zu hören, egal, mit welchen Pegeln. Als Wummertest für schlechte Räume und/oder schlechte Lautsprecher ist der Track also gut geeignet.

3. Vergleiche mit Vinyl - Sie hatten es nicht davon, ich weiß, nur der Vollständigkeit halber, weil es zum Wummer-Thema passt. Für korrekte(!) Vergleiche mit Vinyl über Lautsprecher müssen schon eine Menge Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst unzerstörte Platten - Tonabnehmer, die nach 10 Abspielungen noch keine Zerstörungen hinterlassen haben, waren rar und extrem teuer. ALLE anderen klirren erheblich und zerfräsen die Platten schon beim ersten Abspielen. Wer seine Platten nicht kühlt, verschärft das Problem. Als das noch interessant war, wurden diese Themen sehr sorgfältig untersucht - ich persönlich bin mehr als froh, dass die Zeit vorbei ist.
Wer Vinyl mit Lautsprechern abhört, sollte die Mikrofonie und den Körperschall nicht vergessen. Rückkopplungseffekte sind zwar bei E-Gitarren erwünscht, bei Plattenspielern funktioniert das aber leider ebenso. Da sollte das Abspielgerät also in einem schalldichten Technikraum auf viel gefederter Masse stehen - im Kleinen erfüllten früher die Thorens-Riemenantriebe mit Subchassis diese Anforderung. Heutige Plastik-Diskothekenplattenspieler mit Schrott-Tonabnehmern hätte zu der Zeit, als Vinyl noch die angesagte Quelle war, kein Penner gekauft.

Übrigens:

Ich habe in meinem Karlsruher Studio Top-Hifi verglichen und verkauft seit Anfang der 70er Jahre - ich weiß, wovon ich schreibe.

Seit den ersten CDs haben Kunden genervt mit dem "besseren" Klang von Vinyl. Im Blindvergleich hören konnten sie die Unterschiede allerdings nicht - auch nicht auf BM-20. Fachleute, die u.U. sehr wohl richtig treffen, verwenden Tricks - sie vergleichen nicht die Musik, sondern Technik-Effekte.

Veröffentlicht am 07.03.2011 22:20:58 GMT+01:00
CcIIcC meint:
bin total deiner meinung!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.07.2011 12:31:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.07.2011 12:55:07 GMT+02:00
...so ein Blödsinn....z.B. Vinyl kühlen?, ich lach mich tot...und das schreibt einer der ein Studio hat. :-(

Apropro B+M, das ist mit das schlimmste (klingen "Blutleer") was ich jemals gehört habe!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2011 20:12:28 GMT+02:00
Mario Mendel meint:
"Zunächst unzerstörte Platten - Tonabnehmer, die nach 10 Abspielungen noch keine Zerstörungen hinterlassen haben, waren rar und extrem teuer. ALLE anderen klirren erheblich und zerfräsen die Platten schon beim ersten Abspielen."

Das würde ich so nicht sagen. 1969 gab es schon hochwertige Magnetsysteme, die die Platten eben nicht ausgefräst haben und auch im kritischen Innenbereich nicht sonderlich geklirrt haben. Dual stellte seinen 1009 mit Magnetsystem z. B. bereits 1963 vor. Außerdem zerstört ein in gutem Zustand befindliches Kristallsystem mit Saphirnadel die Modulation auch nicht (gescheiten Tonarm mal vorausgesetzt). Lediglich abgenutzte Nadeln (bei Saphirnadeln nach ca. 24 Spielstunden) oder von vornherein minderwertige Plattenspieler (Mister Hit und Konsorten) fräsen die Platten kaputt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2012 14:44:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.12.2012 14:46:33 GMT+01:00
Rabah meint:
Platten kühlen? Jetzt wollen wir aber mal nicht anfangen zu spinnen. Ich hatte jahrelang einen Plattenladen - in den 70ern - ich weiß auch, wovon ich rede. Das ist absoluter Quatsch. Ein Kühlraum für meine ca. 15000 LPs im Haus?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2014 05:07:48 GMT+01:00
Oh Mann so langsam wirds fad. Unter echt JEDER remasterten CD egal welcher Band gibts irgendwelche Wannabe-Tontechniker die rumheulen weils nicht so klingt wie die Vinyl-LP. Sucht euch doch mal n richtiges Hobby ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2014 08:46:26 GMT+01:00
zoot meint:
Jup, genau, einfach mal draufhaun, vielleicht wird die Welt dann besser :)

Von Vinyl hatt ichs unrsprünglich gar nicht, ich hab ja nicht mal mehr nen Plattenspieler... Also erst mal lesen, worums geht, dann draufhaun :P
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