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Eine glatte Drei...,
19. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Dein Wille geschehe: Joe O'Loughlins 4. Fall: Psychothriller (Taschenbuch)
...was, wie in der Schule, nicht schlecht sein muss.
Die gute Seite des Buches ist diejenige, daß die Hauptperson den gleichen psychischen Belastungen ausgesetzt wird wie die Opfer - allerdings auf andere Art und Weise. Damit wird sie sehr menschlich, sehr verletztlich und wird nie zum hyperintelligenten Detektiv, der alles problemlos löst, wird dabei jedoch nie so düster die wie die trinkenden, frustrierten Detektive in schwedischen Krimis.
Die schlechte Seite ist die, daß der Rest der Handlung der Hauptperson nicht folgen kann, was Qualität und Intensität angeht. Selbst der Täter bleibt für mich erstaunlich blass, seine Motive zwar klar, aber trotzdem verworren. Es wirkt etwas, als habe der Autor verzweifelt einen passenden Gegenspieler gesucht, der nun manisch böse und plausibel intelligent sein mußte. Gelungen ist das nicht, zumindest nicht so, daß es ausgewogen wäre.
Die Geschichte selbst ist vorhersehbar. Keine Überraschungen, das Muster schnell ersichtlich, ein bißchen technischer Schnickschnack ist auch dabei, also die üblichen Stilmittel werden angewandt. So entsteht aber auch nichts überragendes.
Fazit: Netter Krimi, den man sich leihen kann.
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