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Kundenrezension

35 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts zu sagen, aber ein Käguru., 16. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers (Taschenbuch)
Das Cover wirkt frisch, die Idee unkonvetionell und die Tatsache, dass der Autor aus der Poetry-Slam-Szene kommt macht es interessant. Dann liest man das erste Kapitel und fühlt sich so, als ob man von einem Bekannten zu einem Konzert einer Band geschleppt wurde, die dieser sehr verehrt, die aber aber so schlecht ist, dass man gar nicht drüber nachdenken will. Schlimmer noch: Ich habe so richtig vor Augen, wie dieser Bekannte dann mit leuchtenden Augen vor mir steht und von mir hören will, dass diese Idee mit dem Konzert mein Leben verändert hat.
Nein, ganz so schlimm ist das Buch nicht, denn es hat ein paar witzige Stellen. Das und ein Känguru. Wenn man das Buch genießen möchte, sollte man sich auf keinen Fall fragen, was davon noch übrig bleibt, wenn man das Känguru durch einen Menschen ersetzt - was übrigens nicht weiter schwer ist, denn das Känguru ist zu 99% Mensch, es hat eben auch noch einen Beutel.

Okay, bevor ich mich in Rage rede und platt werde, mal nüchtern: Das Buch besteht aus meist zusammenhangslosen Minikapiteln (meist 1-2 Seiten), die den Autor zum Großteil nicht mehr als je 10 Minuten Lebenszeit gekostet haben dürften. Die schlechtesten und kürzesten davon sind so geistreich und unterhaltsam, wie ein Anarchiezeichen, dass jemand auf einen Toilette geschmiert hat. Womit ich auch schon beim Thema bin: Marc-Uwe Kling ist so zynisch, dass er sich sogar über seine zynische Kapitalismuskritik noch zynisch lustig machen kann. Dafür meinen Respekt. Wäre es meine Aufgabe, durchweg so sarkastisch zu schreiben, würde ich mich nach einer Weile selbst ankotzen. Kling nicht, der bringt einen Nachfolger raus, den ich nicht lesen werde.

Fazit: Ich erwarte kein kluges und unterhaltsames und gut lesbares und inhaltlich zusammenhängendes und spannendes Buch, aber eine dieser Eigenschaften sollte ein Buch dann doch haben. Deshalb 1 Stern für die Handvoll guten Witze, ich habe einmal tatsächlich gelacht.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.01.2014 00:40:32 GMT+01:00
bluelion meint:
Sollte der erste Lacher des Lebens nicht wenigstens neutrale drei Sterne wert sein?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2014 09:36:33 GMT+01:00
HP meint:
Da ist schon mehr Humor in ihrem Kommentar, als in dem ganzen Buch. Deshalb: Nein.

Veröffentlicht am 20.03.2014 14:20:19 GMT+01:00
miki.epic meint:
Ein Buch muss natürlich für sich selbst funktionieren. Jedoch sollte man hier wenigstens wissen, dass es sich um die Buchumsetzung eins Radio-Podcasts handelt. Und sowas funktioniert nun mal anders als ein flüssig durchgeschriebener Roman. Das Genre, das Marc-Uwe nun mal vertritt, ist nicht der Roman oder die Novelle, sondern sowas wie short story - wenn das der Rezensent nicht erkennt, dann sollte er es auch nicht bewerten. Aus diesem Grund kann ich dieser Rezension nix abgewinnen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2014 20:10:19 GMT+01:00
HP meint:
Es handelt sich nicht um einen Radiopodcast, sondern eigentlich um Slam-Texte. Auf einem solchen habe ich Marc Uwe Kling auch selbst schon auf einem Slam gesehen und kann berichten, dass seine Texte live vorgetragen besser funktionieren. Er schreibt auich ständig neue Geschichten von besagtem Tier, also wem das gefällt, der sollte ihn live sehen, das ist auf jeden Fall besser als das Buch. Allerdings bleibt es bei Schema F in immer neuen Abwandlungen.
Das Buch bleibt jedenfalls richtig schwach und das hat nichts mit dem zu tun, was sie mir in obigem Kommentar vorwerfen. Als ob ich eine Kurzgeschichte nicht von einem Roman unterscheiden könnte, also bitte...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 17:07:49 GMT+02:00
Gerda meint:
Wie gut ist das denn :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2015 16:54:13 GMT+02:00
Heisenberg meint:
HP, auf die Kommata achten!
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