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Kundenrezension

49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meditationskurs statt Selbstmitgefühl-Ratgeber, 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Der achtsame Weg zur Selbstliebe: Wie man sich von destruktiven Gedanken und Gefühlen befreit (Taschenbuch)
Es gibt Bücher, die sich sehr wichtigen Themen widmen, was wundervoll ist. Es gibt leider auch Bücher, die sich sehr wichtigen Themen widmen und sich dann in einem Teilaspekt von bzw. einer speziellen Zugangsweise zu diesem Thema verlieren. Darüber geht dann immer viel vom eigentlichen Inhalt verloren und vor allem werden unnötigerweise all diejenigen Menschen abgeschreckt, die sich zwar über das Thema informieren wollen, aber persönlich einen anderen Zugang vorziehen würden. Zur letzteren Kategorie zählt leider das vorliegende Buch von Christopher Germer.

Ich möchte gerne vorausschicken, dass mich das Thema des Buches aus zwei Gründen besonders interessiert: Ich bin Psychologiestudent kurz vor dem Diplom und bin außerdem seit 10 Jahren mal mehr mal weniger im tibetischen Buddhismus aktiv. Ich habe also gewisse Vorkenntnisse und Erfahrungen in diesen Bereichen und bin beiden Ansätzen gegenüber aufgeschlossen.

Bei der Lektüre begleitete mich ein Gedanke von Anfang bis Ende des Buches. Und zwar der, dass der Titel absolut korrekt gewählt wurde. Es geht nämlich im Buch ausschließlich (!) um eine Annäherung zum Selbstmitgefühl mittels der Methode der Achtsamkeit. Dies hat der Autor auch überzeugend umgesetzt und wie die positiven Rezensionen hier beweisen ist das auch für viele Menschen hilfreich.

Der Kernpunkt meiner Kritik liegt nun darin, dass dies eben nur EIN möglicher Weg ist sich mit dem für unsere Gesellschaft unendlich wichtigen Ansatz des Selbstmitgefühls zu beschäftigen. Es geht aber auch völlig ohne Achtsamkeitsmeditationen sehr gut wie Kristin Neff in ihrem Buch "Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden" darlegt. Und dieser Ansatz mag vielen Menschen vielleicht besser liegen als der Meditations- und Achtsamkeitsbasierte Ansatz von Christopher Germer. Das Buch von Kristin Neff ist ein Jahr später erschienen, daher wird zwar ihr Name bei Germer im Zusammenhang mit einem Selbstbeurteilungsinstrument genannt, das Buch aber völlig verständlicherweise nicht.

Ich möchte daher dringend allen Menschen, die am Thema Selbstmitgefühl interessiert sind, aber mit dem Ansatz von Germer nicht zurechtkommen, die Lektüre des Buches von Kristin Neff empfehlen!! Dort wird sehr strukturiert erklärt in welchen Situationen einem Selbstmitgefühl weiterhelfen kann und welche Methoden sich konkret eignen mitfühlend mit sich selbst umzugehen. Meiner Meinung nach geht sie das Thema wesentlich erschöpfender und vielseitiger an als Christopher Germer. Denn Achtsamkeit an sich ist zwar bestimmt eine gute Methode, ich bin aber felsenfest der Meinung, dass Achtsamkeit alleine (!) nicht für alle Menschen automatisch (!) ausreichend ist, um einen wohlwollenden und fürsorglichen Umgang mit sich selbst zu erlernen.

Ich vergebe somit für "Der achtsame Weg zur Selbstliebe" 3 von 5 Sternen, da das abgehandelte Konzept extrem wichtig und hilfreich ist, allerdings bekommt man eben leider schnell den falschen Eindruck, dass man erst ein Meditationsmeister werden muss, um es erfolgreich umsetzen zu können.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.07.2014 15:37:17 GMT+02:00
Stefan Kelter meint:
Nur zur Information: Kristine Neff und Christoph Germer haben gemeinsam "Mindfulness Self Compassion (MSC)" entwickelt und leiten auch bis zum heutigen Tag (auch in Deutschland) gemeinsam Ausbildungen darin. Soll heißen, wenn der Rezensent den Eindruck erwecken will, dass Kristin Neff einen anderen Weg in der Praxis befürwortet, irrt er sich - auch wenn er Psychologie studiert.
Kristin Neff hat nur einen Teil aus "Mindfulness Self Compassion" dargestellt, aber sie lehrt und lebt all das, was ihr Kollege Germer in seinem Buch vorstellt.
Es wäre also richtig gewesen, das Buch von Germer als eine umfassende Darstellung von MSC, wie sie von Neff und Germer entwickelt wurde und gelehrt wird darzustellen.
Leider war der Rezensent nicht in der Lage dies zu erkennen. Schade. Hoffentlich verwirrt er nicht zu viele Menschen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.07.2014 16:32:20 GMT+02:00
Hallo Stefan.

Ich freue mich sehr über Ihren lieben Beitrag! Ihr Hinweis ist natürlich absolut richtig, dass ich mich mit meiner Rezension nur auf das beziehe, was auch jeweils konkret im Buch steht. Denn das ist für Kaufinteressenten wohl von vorrangigem Interesse. Für alle, die ergänzend den kundigen Blick aus der Vogelperspektive schätzen, haben Sie nun bestens zur Aufklärung beigetragen, das ist sehr nett! Es gibt ja öfters Autoren, die in manchen ihrer (oft trotzdem hervorragenden) Büchern ihren Ansatz nicht in der kompletten Breite darstellen. Diese Praxis sehen Sie zurecht kritisch. Ich würde mir auch lieber wünschen, dass in dem Fall Neff und Germer gemeinsam ein Werk herausbringen, was wirklich das gesamte Thema erschöpfend behandelt. Bisher ist das leider nicht der Fall, also habe ich in meinen Rezensionen mein subjektives Verständnis beider veröffentlichter Einzelwerke widergegeben.

Das wichtigste ist wie schon oft betont sowieso der heilsame Ansatz des Selbstmitgefühls an sich - jeder ist dann dazu aufgefordert die für ihn im Einzelfall passendsten Wege und Methoden auszuprobieren und anzuwenden. :) Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!
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