Kundenrezension

504 von 534 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Canon PowerShot SX 260 HS vs. SX 230 HS: Evolution statt Revolution, 9. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot SX 260 HS Digitalkamera (GPS, 12,1 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) grau (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nach mehreren Jahre mit Digitalkameras habe ich nun (wie viele andere vielleicht auch) einige Vergleichsmöglichkeiten (Fujifilm Finepix F11 Mod. 2006, Sony Cybershot DSC -HX5V Mod. 2010, Canon PowerShot SX 230 HS Mod. 2011). Falls man die Canon SX 260 HS nicht "überraschend" geschenkt bekommen hat, ist doch vor dem Kauf einer guten Kamera die Frage wichtig, wofür man solch eine Kamera überhaupt haben will. Na klar, zum Fotografieren - aber nur für Schnappschüsse oder auch z. B. bei festlichen Gelegenheiten, (Hochzeit) ? Neben der Technik soll natürlich auch das Auge verwöhnt werden, häufig ist die Kaufentscheidung auch mit dem Partner "abzustimmen". Also: Tests lesen, im Fachhandel erkundigen, Rezensionen (wie hier bei Amazon) lesen etc. Wenn man sich entschieden hat, kann man loslegen und erste Erfahrungen sammeln.

Die Produktbeschreibung ist schon sehr umfangreich, diese will ich nicht einfach wiederholen. Hier sind nun meine tlw. vergleichenden Eindrücke zw. der SX 230 HS u. der SX 260 HS, die ich insbesondere über Ostern (bei Sonne und bedecktem Himmel, Abends und Morgens, drinnen und auch draußen) sammeln konnte.

+ Mit ca. 12 MP Auflösung erreicht man mit diesem Kameratyp je nach Situation eine ausreichende bis sehr gute Fotoqualität - es ist lobenswert, dass Canon diese Kamera ebenso wie das Vorgängermodell nicht künstlich hochgezüchtet hat , da bekanntlich bei gleichbleibender Sensorgröße ( 1/2.3) das Bildrauschen deutlich bis stark zunimmt, wenn einfach nur die Anzahl der möglichen Bildpunkte erhöht wird. Eine solide (digitale) Spiegelreflexkamera kann natürlich vieles "besser", insbesondere beim Thema Bildrauschen spielt diese auch mit Standardobjektiven zumeist in einer anderen Liga - aber wer will denn immer sein gesamtes Equipment mit sich herumschleppen ? Die SX 260 HS kann in vielen Situationen durchaus überzeugen, wer mehr will, muss i.d. R. auch mehr Geld investieren und meist mehr Gewicht tragen, das gilt sicherlich auch für Systemkameras, die auch nicht fürs jedermanns Geldbeutel geeignet sind :-) Bis ISO 400 kann ich mit den Bildergebnissen recht gut leben, danach verstärkt sich typischerweise das Bildrauschen.
+ sehr schöne Farbdarstellung, auch bei höheren ISO-Werten
+ Hervorragende Zoomfahrten sind durch 20-fachen optischen Zoom möglich (kleiner Tipp: beim Filmen den Zoom möglichst sparsam einsetzen und l a n g s a m zoomen, um Hektik zu vermeiden, lieber vor dem Filmen auf das Objekt einstellen !)
+ Äquivalente Brennweite bei Kleinbild: 25 - 500mm, bei der SX 230 HS äquivalente Brennweite bei Kleinbild: 28 - 392mm, d. h. etwas mehr Weitwinkel und "Tele" - somit ein spürbares Plus gg. der SX 230 HS
+ die Videoqualität gefällt mir gut, umfangreiche Test habe ich noch nicht gemacht, da ich mich zumeist auf die reinen Fotoqualitäten beschränke - für ein ruhigeres Bild bei entsprechender Brennweite sollte durchaus ein Stativ eingesetzt werden, der optische Stabilisator ist nämlich keine Wundermaschine und kann hier physikalisch nicht in allen Situationen helfen.
+ das hochauflösendes Display (3 Zoll) kann überzeugen, auch wenn es mittlerweile bei anderen Modellen sogar noch schärfer geht; man kann auch im Vorfeld besser erkennen kann, ob eine Aufnahme gelungen ist - eine passende Folie als Displayschutz halte ich für sinnvoll,um vor möglichen Kratzern schützen
+ die Kamera sieht edel aus, liegt recht gut in den Händen und hat ein gutes Eigengewicht, außerdem ist sie grds. sinnvoll zu bedienen, eine Handschlaufe ist empfehlenswert (z. B. die beigefügte)
+ trotz hohen Zoomfaktors bleibt die SX 260 HS somit noch relativ handlich und ist (Hand)taschentauglich
+ während bei der SX 230 HS der permanent ausklappende Blitz nicht alle glücklich gemacht hat (beim Einschalten einen Finger draufhalten verhindert das Ganze), passiert dieses bei der SX260 nur noch, wenn die ermittelte Situation dieses wirklich erfordert
+ die rückseitigen Tasten sind gg. der 230 SX etwas "tiefer" gelegt, so dass sich ein etwas flacherer Eindruck ergibt, das Wählrad ist ähnlich geblieben, der Auslöseknopf (mit Ring) gefällt mir besser, da dieser deutlich größer ausfällt
+ der Blitz ist nun optisch "schmaler" geworden, da der Deckel nun nicht mehr schräg herausklappt, sondern direkt vorne links von unten nach oben geschoben wird und somit Platz spart
+ die Filmtonwiedergabe (Stereo) ist ausreichend - Windgeräusche lassen sich per Einstellung minimieren/reduzieren
+ die Bedienung ist für diejenigen, die andere Kameras kennen, eigentlich nicht schwierig: ein übliches drehbares Programmrad, eine Aufnahmetaste zum Filmen (nicht "nur" Full-Hd, auch z. B. in 720p für diejenigen, denen diese Auflösung reicht - das schont den Speicherplatz und kann auch ältere Rechner weniger belasten). Wer mehr will, sollte sich auf jeden Fall mit dem auf CD ausgelieferten Handbuch näher beschäftigen
+ es gibt interessante bzw. spezielle Effekte wie "Fischauge", bei Städteaufnahmen gefällt mir z. B. "Miniatur" sehr gut - das "Filmtagebuch" ist ebenfalls eine schöne Sache, für alle, die hauptsächlich Fotos machen, aber auch ein paar Kurzfilme als Erinnerung (z. B. im Urlaub) haben wollen

+/- sensorgrößentypisches Rauschverhalten - dieses wird beim Reinzoomen ins Bild deutlich, die Kamera"technik" geht damit aber nach meiner Meinung intelligent damit um, sodass dieses bei regulärer Bildbestrachtung in den Hintergrund tritt, bei Ausschnittvergrößerungen kann das allerdings auch schon bei geringen ISO-Werten als störend empfunden werden, Bilde wirken dann im Detail irgendwie "weicher" - für mich Bewertung neutral, da der Gesamteindruck gilt
+/- optisch gefällt mir das alte Modell fast etwas besser, der durchgehende Silberrahmen hat sich bei der SX 260 HS leider nicht mehr durchgesetzt, während die Front etwas abgerundeter ist; dadurch wird das Objektiv etwas "abgemildert". Allerdings ist die Optik natürlich Geschmacksache - jedem das Seine, vor allem in der Farbwahl
+/- die Mikrofone sind von der Vorderseite bei der SX 230 HS auf die Oberseite bei der SX 260 HS gewandert und liegen nun wesentlich dichter beieinander, ob dieses beim regelmäßigen Filmen negativ auffällt, bleibt abzuwarten;
+/- der Ein-/Ausschalter liegt nun neben dem Zoom- bzw. Auslöseknopf (bei der SX 230 HS auf der Rückseite); das hat Vor- und Nachteile, bislang stört es nicht - es kann aber dazu führen, dass man die Kamera versehentlich ausschaltet, anstatt den Auslöser zu betätigen, das konnte bei der SX 230 HS beim Auslösen nicht passieren, wobei der Knopf aber bei der SX 260 HS etwas tiefer gelegt wurde, um dieses "Risiko" zu minimieren.
+/- GPS ist ein sinnvolles Feature, welches in dieser Preisklasse Standard ist (sein sollte), gerade bei Urlaubsfotos ist die nachträgliche Betrachtung ("Wo war das noch einmal genau ?") sehr schön. Unabhängig davon kostet die (permanente) Aktivierung doch einiges an Akkureserve, besser ist es u. U. GPS zu deaktivieren, wenn man genau weiss wo man war; in der Nachbearbeitung lassen sich die Daten stromsparend" nachbearbeiten"; im übrigen erscheint das GPS-Logging (also Aufzeichnen von GPS-Signalen, ohne die Kamera einzuschalten !) sehr interessant - hier werde ich im Urlaub noch Tests vornehmen, auch was den Akku-Verbrauch angeht
+/- das Display hat nun ein 4:3-Format, welches den meisten wohl zugute kommt, da Vorschaubilder etc. nun formatfüllend angeschaut werden können. Alle diejenigen (wie ich) die gerne 16:9 fotografieren haben nun das Nachsehen, da man die berühmten Balken oben und unten hat (mir ist dabei bewusst, dass der Sensor selbst ein 4:3-Format hat und entsprechende Fotos in 16:9 den Sensor nicht voll ausnutzen können !)
+/- die Größe des optischen Sensors beträgt 11 mm ( 1/2.3) und ist damit kameratypisch klein - daher sind die Lichtverhältnisse immens wichtig, um das Thema Bildrauschen in den Griff zu bekommen
+/- auf einen optischen Sucher wird verzichtet

- statt Batterietyp NB-5L ist nun der Typ NB-6L erforderlich; das ist ärgerlich, da ich die Akkus von meiner SX 230 HS nun nicht ebenfalls verwenden kann und somit weitere Ersatzakkus kaufen muss - das ist im Rahmen der Produktpflege bedauerlich
- aufpassen muss man nun leider, dass man beim beidhändigen Halten mit dem Zeigefinger der linken Hand nicht versehentlich ein Mikrofon abdeckt, das gefiel mir optisch bei der SX 230 HS besser (breitere Stereobasis auf der Vorderseite)
- weiterhin eine etwas fummelige, weiche (Gummi)klappe für Mini-USB und HDMI-Anschluss, bei der SX 230 HS war die Klappe aus hartem Kunststoff; der Deckel am Boden für die SD-Karte und den Akku ist grds. gut zu öffnen, hier ist alles beim Alten geblieben
- leider keine günstige Speicherkarte beigefügt, bei den heutigen geringen Preisen und zum Videotesten sollte eigentlich zumindest eine 4 GB-Karte im Gesamtpaket enthalten sein, also entstehen Zusatzkosten für alle, die keine Karte in "Reserve" haben, ebenso sollte eine Aufbewahrungstasche in den Gesamtkosten berücksichtigt werden, um das gute Stück vor Schäden und Schmutz zu schützen

Die auf CD mitgelieferte Software oder andere Programme können für Fotos und Videos eingesetzt werden, sofern andere Software diese noch nicht erledigt. Für MAC-User ist als Standard-Programm sicherlich iPhoto auch für den Import der Fotos und die Nachbearbeitung gut geeignet.

Hinweise: eine ruhige Hand ist auch durch alle technischen Tricks immer noch das Beste, deshalb bringt eine hohe Brennweite auch einige Nachteile mit sich. Auch die SX260 darf sich gelegentlich geschmeichelt fühlen, wenn man ein Einbein-oder Dreibeinstativ benutzt - die Fotoqualität kann dadurch teilweise stark verbessert werden, weil Verwackler ansonsten das Bild verderben können. Ein Herumspielen mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten machte mir viel Spass. Das gleiche Motiv wirkt dadurch häufig sehr anders. Die Einstellung "Auto" bietet für viele Gelegenheiten schon recht viel, die Easy-Automatik (mit dem roten Herzen) ermöglicht es auch dem Einsteiger, schnell und effektiv gute Schnappschüsse zu bekommen. Um sich aber bei passender Gelegenheit auch noch nach vielen Jahren an den Aufnahmen erfreuen zu können, wird der geübte Fotograf aber die manuellen Einstellungen nutzen und zu schätzen wissen. Um erhöhtes Bildrauschen im Automatikbereich zu minimieren, kann man durch geringere ISO-Werte viel erreichen, reicht das Licht nicht mehr aus, an ein Stativ denken. Die Möglichkeiten dieser Kamera sind Canon-typisch recht umfangreich.

Die Fotoqualitäten können mich sowohl bei der SX 230 HS als auch bei der SX 260 HS grds. überzeugen. Wenn Aufnahmen scheinbar misslingen, liegt es nicht selten am Fotografen, die Technik muss nicht unbedingt schuld sein. Bei Nichtgefallen kann man das gute Stück auch notfalls zurückgeben - also nur Mut. Meine "echte" digitale Spiegelreflex (Canon) gefällt mir von der Vielfalt der Möglichkeiten und Ergebnisse natürlich effektiv besser, aber: mal eben mitnehmen und verstauen geht nicht so schnell und trotzdem tolle Aufnahmen zu machen und Filme zu "drehen", kann im Taschenformat ohne notwendige Zusatzobjektive nur solch eine Kamera; das ist sicherlich auch für viele ausschlaggebend.

Gesamtvergleich SX 230 HS vs. SX 260 HS: die Neue" ist nicht dramatisch besser als die Canon SX 230 HS , dennoch ein würdiger Nachfolger mit schönen Verbesserungen. Kann nun das Vorgängermodell, die SX230 HS, der SX260 HS das Wasser reichen ? Auf jeden Fall, denn Canon hat letztes Jahr auch eine sehr attraktive Kamera auf den Markt gebracht, die mich schon überzeugen konnte. Wer also ein ausgereiftes Modell mit GPS zum mittlerweile günstigen Preis haben will, welches auch viele andere überzeugt hat, macht nichts falsch. Full-HD geht auch bei der SX230 HS, solider Weitwinkel und 14-facher optischer Zoom ist in vielen Situationen völlig ausreichend. Eine etwas andere Optik und gute Handlichkeit, aber mit dem unpraktischen Blitz (will immer herausklappen, sobald man die Kamera einschaltet !) "runden" das Ganze ab. Also für Sparfüchse, die eine hohe Qualität suchen ist auch die SX230 HS weiterhin ein Kauftipp.
Alle diejenigen, die ein neues Modell suchen, mit einem Plus an Komfort (neuere Bildautomatik, mehr Weitwinkel, Superzoom 20-fach etc.) finden zu einem aktuell angemessenen Preis in der SX260 eine ideale Kamera, die man für sehr viele Situationen als vollkommen ausreichend bewerten kann. Als reine Urlaubskamera ist auch die SX 260 HS eigentlich zu schade. Trotz Kurzlebigkeit der Technik, wird man vermutlich auch mit dieser Kamera einige Jahre Freude haben. Kauftipp - unter Berücksichtigung der Einschränkungen reicht es bei der SX 260 HS insgesamt noch für knappe 5 Punkte.

Nachtrag 24.10.13:
Die SX 260 HS ist weiterhin mein regelmäßiger Begleiter, zumal die Qualität in Verbindung mit dem mächtigen Zoom weiterhin überzeugen kann. Erst kürzlich habe ich wieder sehr schöne Kranich-Fotos in der Umgebung machen können, wobei es immer wieder überraschend ist, wie gut auch die "ZoomPlus Technologie" genutzt werden kann, da das optische Zoom auf eine 39fache Vergrößerung "verlängert" wird, ohne dass man nur einen typischen Digital-Zoom-Effekt hat.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 32 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.04.2012 09:52:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2012 09:52:57 GMT+02:00
Capivara meint:
Bin verwirrt wg GPS, das ein wichtiges SArgument für die Kaufentscheidung wäre. Ich habe gerade von der Canon-Produkt-Information dies Auskunft bekommen, dass die Kamera keine Logging-Funktion hat (=Aufzeichnung der Wegstrecke), Wenn es das Feature witklich gibt, wäre noch iunteressant wieviele Wegpunkte aufgezeichnet werden (Speicher in der Kamera?
Vielen Dank für Infos

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2012 15:13:32 GMT+02:00
Hallo Gottfried,

die Kamera kann separat die GPS-Daten aufzeichnen ! Und zwar werden die an einem Tag aufgezeichneten Informationen zu Breitengrad, Längengrad und Uhrzeit in einer GPS-Logdatei in der Kamera gespeichert. Mittels "MapUtility" von Canon werden die Daten ausgelesen, und dort können dann die zurückgelegten Strecken z. B. in Karten- oder Satellitenform angezeigt werden. Das Ganze funktioniert aber wohl nur sinnvoll bei Kontakt zu Satelliten.
Ich habe heute auf dem Weg nach Hause die Kamera eingeschaltet und hatte (testweise) nach ca. 1 Minute GPS-Empfang. Danach habe ich die Kamera ausgeschaltet und bin mit eingeschalteter GPS-Aufzeichnungsfunktion nach Hause gefahren. Hier habe ich mir das Ergebnis in "MapUtility" anzeigen lassen - das Ganze klappt. Im Übrigen werden minütlich die GPS-Daten im Protokoll aufgeführt; dieses entspricht somit wohl der Aufzeichnungsfrequenz.

FG
Joe B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2012 18:03:58 GMT+02:00
Capivara meint:
Hallo, Joe,
danke für deinen Beitrag. Du weißt deutlich mehr als die Canon Produktinformation und die Verkäufer im "Sternenmarkt". Steht irgendwo, wie viele Trackingpukte aufgezeichnet werden können? Werden diese Daten irgendwo auf der Speicherkarte gespeicht od im Gerät? Sonst müssten die Daten auf einer längeren Reise unterwegs ausgelesen und gespeichert werden. (Mein Dawntech Logger speichert 260.000 Wegpunkte, allerdings tat sich die Software nicht ganz leicht, die Datenmengen zu verarbeiten; hat sich wahrscheinlich gebessert). Hast du dich damit beschäftigt, ob die Daten nur im Canon-Programm oder auch in anderen nicht proprietären Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogrammen genützt werden können?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2012 19:10:42 GMT+02:00
Hallo Gottfried,

viel mehr kann ich zu dem Thema vorerst nicht beitragen, da ich z. B. keinen Logger/Geotagger für meine DSLR nutze. Bei Fotos werden vermutlich die GPS-Daten in die Bilddatei geschrieben. Bei der reinen Aufzeichnung einer Strecke, d. h. bei ausgeschalteter Kamera und aktivierter Aufzeichnungsfunktion, wird aber eine Datei auf der Speicherkarte erstellt, die auf dem PC als "TXT"-Datei geöffnet werden kann bzw. auf dem Mac als "LOG"-Datei ebenfalls zu öffnen ist. Ob eine Verknüpfung der Daten mit einem anderen Programm möglich ist, kann ich leider nicht beantworten.

FG
Joe B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2012 00:11:09 GMT+02:00
Capivara meint:
Vielen Dank! Deine Erfahrungen sind uns eine große Hilfe!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2012 16:27:06 GMT+02:00
Thomas Kühn meint:
Ich möchte mich auch für die ausführliche und sehr gut verständliche Rezension bedanken. Ich habe mir zwar "nur" die SX 240 angeschafft, aber bis auf die GPS Funktion sind die beiden Modelle ja durchaus identisch. Als Anfänger in Sachen Digitale Kamera musste ich mich auch wochenlang durch Rezensionen und Tests ähnlicher Kameras lesen um eine Kaufentscheidung zu treffen. Diese Rezension hier dürfte für viele potentielle Käufer eine Entscheidungshilfe für diese Kamera sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2012 18:53:53 GMT+02:00
Hallo Thomas,

danke für das "Lob". Ich habe selbst schon öfter meine Kaufentscheidung von Amazon-Rezensionen abhängig gemacht und bin damit bisher zumeist gut verfahren. Gerade bei technischen Artikeln will ich nicht nur den Verkaufsprospekt oder die Produktbeschreibung lesen, da Hersteller ihre Artikel dort natürlich immer gerne positiv darstellen. Insbesondere kritische Beiträge oder Hinweise von Anwendern sind regelmäßig vorteilhaft.
Da vor allem auch die SX 220 regelmäßig positive Bewertungen erhalten hat, ist die Nachfolgerin SX 240 wohl auch eine Top-Kamera - GPS benötigt tatsächlich nicht jeder, ist aber grds. eine feine Sache. Weiterhin viel Spass mit der Kamera.

FG
Joe B.

Veröffentlicht am 24.04.2012 00:06:13 GMT+02:00
astaldo meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.05.2012 00:39:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.05.2012 00:42:40 GMT+02:00
terry meint:
Hallo astaldo,
ich finde den Beitrag echt super wenn wann sich für die Kamera echt intressiert.
Wenn Sie solange zum Lesen des Betrages brauchen dass Sie einschlafen könnte ein Leseschwäche vorliegen oder die Brille passt nicht mehr,denn nach ca. 2 höchstens 3 Minuten bis man den Beitrag intus hat kann man doch noch nicht eingeschlafen sein....bei vielleicht über 15 Minuten aber dann verständlich hi....

Veröffentlicht am 07.05.2012 23:36:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.05.2012 23:37:41 GMT+02:00
Kunde meint:
Moin,

dies ist die umfassendste und vor allem sachlichste Rezension, die ich hier bei "amazon" seit langem (!) gelesen habe. Chapeau!

Vielen Dank! ;-)
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