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Kundenrezension

30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Firstscope - der zweite Versuch, 4. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Celestron FirstScope 76 Teleskop - 76/300 Dobson-Teleskop (Camera)
Celestron FirstScope 76/300

Als Einstimmung zu meinen Teleskop-Testberichten möchte ich erläutern, wie ich zu dem jeweiligen Fernrohr gelangt bin. Wie Sie sicher bald merken werden, oder bereits bemerkt haben, bin ich ziemlicher Laie auf dem Gebiet der Teleskopie. Ich finde das aber nicht weiter tragisch, gibt es doch reichlich von meiner Sorte.
Und wie ich, werden sich sicher viele Fragen, was ich mir bloß für ein Gerät anschaffen soll? Die sehen auf den Bildern alle irgendwie gleich aus, kosten nur unterschiedlich. Das stimmt und stimmt auch wiederum nicht. Vielleicht vermögen meine Erfahrungsberichte bei dem einen oder anderen etwas das Dicklicht zu lichten. Und wie heißt es: Für jedes Fernrohr gibt es auch einen Himmel.
Ich kann Ihnen also eine Kaufentscheidung nicht abnehmen. Aber erläutern, wofür ich mich entschieden habe, kann ich und vor allem wogegen und warum.

Einleitung
Es begann damit, dass ich auf dem Dachboden ein altes Fernglas fand. Zuvor hatte ich mich kaum mit dem Sternenhimmel beschäftigt. Es wusste, dass es einen gab und das reichte mir. Aber an einem sommerlichen Abend auf dem Balkon mit einem Weizen im bequemen Stuhl sitzend, fand ich die Sternlandschaft doch interessant, und dachte, dass ein 'echtes' Teleskop vielleicht keine schlechte Idee wäre.
Gesagt getan, über Ebay habe ich mir das erstbeste (oder erstschlechteste) Tchibo-Refraktorteleskop gebraucht zugelegt. Nett formuliert, war was ich bekam ein Haufen sinnfreien Plastikschrotts. Abgesehen davon, dass ich den Mond nicht viel größer sah, als mit dem Fernglas zuvor, war es nahezu unmöglich ein zitterfreies Bild zu erzeugen. Schon Ausatmen reichte, um den Tubus zum stetigen Zittern zu verleiten. Ich habe das Ding in den Müll (also zurück nach Ebay) verfrachtet und war wie man sich denken kann, reichlich angefressen von der ganzen Aktion. Angeblich sollte das Teleskop bis zum 225-fachen vergrößern können (4mm Okular X 1,5 Barlow). Rechnerisch geht das, aber auch nur da. Denn schon bei dem 20mm Okular und 30-facher Vergrößerung, war kaum ein Fokus möglich und wenn nur für Sekunden.
Neben der Wut entfachte sich allmählich auch mein Jagdinstinkt. Jetzt sollte es erst recht ein Teleskop werden und ein vernünftiges dazu. Nun kommt Amazon ins Spiel. Zuerst habe ich mich über die einschlägigen Seiten und Blogs tage- und insbesondere nächtelang informiert, mich mit Fachausdrücken vollgesogen, dann zugeschlagen.
Mein erster ernst gemeinter Versuch war ein Celestron Astromaster 130/650 mit einer EQ-Halterung. Das Gerät ging wieder zurück (siehe Testbericht). Dann folgte von Skywatcher der Heritage 130/650. Auch der musste wieder zurück zum Händler (siehe auch hier Testbericht). Schließlich bin ich beim Orion Starblast-6 150/750 gelandet. Zwischendurch gesellte sich noch das Celestron FirstScope 76/300 für meine Tochter dazu. Vielleicht das Beste von allen Geräten.

Für folgende Teleskope habe ich Testberichte erstellt:
Celsestron Astromaster 130/650 EQ,
Skywatcher Heritage 130/650 Dobson
Orion Starblast-6 150/750 Dobson
Celestron Firstscope76 76/300 Dobson

Ps. Einen Bericht über den Tchibo-Refraktor habe ich mir jetzt mal geschenkt.

Celestron Firstscope 76/300 Dobson

Technische Daten:
Bauart: Reflektor - bedeutet, dass es sich um ein Spiegelteleskop handelt. Wird auch Newton genannt, nach seinem Erfinder Sir Isaac Newton. Die andere große Variante auf dem Markt nennt sich Refraktor. Das sind die langen Stangendinger, die nicht mit Spiegeln, sondern mit Linsen (aus Glas, nicht die aus dem Eintopf) arbeiten. Ich meine die ersten Refraktoren gehen zurück auf Galileo Galilei und sind von der Bauart her älter als die Newtons.
Öffnung: 76mm - bezeichnet die Spiegelgröße des Hauptspiegels. Also dem Gefäß, das das eingehende Sternlicht bündelt. Ein alter Spruch aus der Motorradfahrerecke nach dem es heißt, dass Hubraum (Öffnung) nur durch Hubraum (Öffnung) zu ersetzen ist, ist hier übernommen worden. Die Größe der Öffnung bestimmt auch die maximal sinnvolle Vergrößerung. Man rechnet da: Öffnung x 2. In diesem Fall ist die maximal sinnvolle Vergrößerung 150-fach. Theoretisch ließe sich übrigens jedes Teleskop bis zum 600-fachen und mehr vergrößern; man sieht nur außer einem hellen Punkt nichts Weiteres. Das nur hinsichtlich der Werbeversprechungen einiger Billiganbieter.
Art des Hauptspiegels: Sphärisch - Es gibt bei Reflektor-Teleskopen zwei Arten von Hauptspiegeln. Zum einen sind das die sphärischen Spiegel, die, wenn sie rund wären, einer Kugel gleich kämen. Zum anderen gibt es die parabolische Variante. Ihre Form ist konkav, nach innen gewandt, wie bei einer Satelliten-Schüssel. Allgemein heißt es, dass die parabolischen Spiegel besser seien, weil sie weniger Verzerrungen produzierten. Allerdings sind sie auch teuerer.
Brennweite: 300mm - Je mehr Brennweite (Länge) der Tubus aufweist, um mehr kann vergrößert werden. Rechenweg für Vergrößerung: Tubuslänge : Größe Okular. Bei einem 20mm Okular beträgt die Vergrößerung dann 15-fach (300 : 20).
Montierung: Dobson ' Eine Montierung, die auf Stative komplett verzichtet. Der Tubus ruht in einer Holzverschalung (Rockerbox genannt). Höhe und Azimut (waagerechte Bewegung) wird per Hand verstellt. Es gibt keine Wellenräder, Gegengewichte oder Stativbeine. Die Vorteile sind das leichtere Gewicht, die einfache Bedienbarkeit, die 'Laufruhe' ' es wackelt sehr wenig - und ganz wichtig: Auch der Preis. Der ist deutlich geringer ist als bei azimutalen oder parallaktischen Stativformen (siehe Bericht Astromaster 130 EQ).
Zubehör: Okular H(Huygens) 20mm (vergrößert auf 15-fach) und 4mm (Vergrößerung beträgt 75-fach). Empfehlenswert ist der Zukauf von anderen Okularen zum Beispiel Super-Plössls in 5-6mm für Planeten und 25-30mm für den allgemeinen Überblick. Die Kosten bei Amazon so irgendwas mit 30,- Euro und sind allemal ihr Geld wert.

Subjektiver Eindruck:
Die Qualitätsanmutung des Firstscope ist überraschend gut und es sehr standfest. Es zeigte sich auch vom Gewicht eines schwerer Zoom-Objektives völlig unbeeindruckt. Die Rockerbox ist eher schlicht. Im Gegensatz zu dem Heritage 130 (siehe dortigen Bericht) wirkt sie nicht billig sondern rustikal und passend. Außerdem ist die leichte (und einfache) Bedienbarkeit ein echter Quell der Freude. Der Okulareinzug schmatzt bei der Fokussierung obszön. Das war bei (fast) allen der getesteten Okularauszügen so und ist wohl als Zeichen ausreichender Schmierung zu verstehen.
Bezüglich der Abbildungsleistung muss man doch schon große Kompromisse eingehen. Mehr ist eben bei dieser Brennweite und Öffnung nicht drin. Im Grunde ist die Leistung aber ordentlich, wenn auch sichtlich schlechter, als bei den anderen Getesteten. Vergrößerungen mit dem 4mm Okular sind nur bei guter Sicht sinnvoll. Mond und Jupiter mit seinen vier Monden waren aber erkennbar.

Fazit:
Die Montierung ist einfach geil. Simpel und praktikabel, gefiel mir weitaus besser, als die parallaktische Montierung. Abbildungsleistung und Verarbeitungsqualität ist in Relation mit dem Preis unschlagbar: klare Kaufempfehlung. Für Erstkauf und Reise! 5 Punkte.

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