Kundenrezension

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Action-Kino - 10 Jahre im Schnelldurchgang, 22. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Baader-Meinhof-Komplex (DVD)
Der Film ist recht unterhaltsam, doch irgendwie haben Edel und Eichinger zu viel reingepackt. Er zeigt eine ungewohnte Sichtweise aus Perspektive der Baader-Meinhof-Gruppe selbst und macht überraschend Action-Kino daraus.

Aus der Kindheit habe ich jene Zeit anders in Erinnerung: damals zeichnete das Fernsehen und die Springer-Presse das Bild von gewöhnlichen Kriminellen. Die andere Presse und Linke sah die RAF ab 1972 eher als Trauerspiel mit ultra-dramatischem Finale, ähnlich einer griechischen Tragödie. D
agegen begegnen einem im "Baader Meinhof Komplex" coole Typen wie Baader und Boock und verführerische Amazonen zwischen 20 (Schelm) und 40 (sexy Martina Gedeck als Meinhof). Die so gar keine Ähnlichkeit mit den Halloween-Fahndungsfotos von einst haben.

Die geschilderten Ereignisse mögen faktisch und chronologisch stimmen. Doch was einst Fassbinder in Retro-Filmen gelang kommt hier für mich nicht rüber: Das man sich wirklich in den Jahren 1968, 72 und 77 glaubt. Irgendwie wirken Ambiente, Farben und die Schauspieler auf mich, wie wenn es moderne Gegenwart ist. Auch wenn die Automarken oder Tagesschau-Einblendungen korrekt Seventies sind, das Gefühl 1970 - 77 stellt sich (ähnlich wie bei The Doors) bei mir einfach nicht ein. Ich vermute, daß ist bewusst so gestaltet worden, denn Ulrich Edel und Eichinger wissen recht gut, daß mit nem jungen Action-Publikum ein weit groesseres Kapital zu machen ist, als nur mit Leuten mittleren Alters die in kleine alternative Kinos gehen. In denen früher Dokumentationen wie "Black-Box BRD" oder "Die Dritte Generation" liefen.

Der Film ist weniger eine Aufarbeitung, eher eine Aneinanderreihung von RAF Geschehnissen 1967 - 77, die aus der Ich-Perspektive der Täter geschildert werden. Vieles im Film vermittelt ein bewusst subjektives Bild. Ich werde das Gefühl nicht los, daß es Edels Intention war, die Täter so positiv wie möglich darzustellen. Der Gesamteindruck des Films will nicht nicht so recht mit meinen Buchrecherchen über die RAF harmonieren:

Zu einzelnen Szenen:

- Der Schahbesuch und die Demo sind sehr lange geraten. Die ungewöhnliche Gewalt der Polizei an jenem Tag fügen sich in das landläufige Bild, daß der 2. Juni 1967 der eigentliche Ur-Grund für die Aktivitäten von RAF und anderen Gruppen in der Folgezeit waren.
Meinetwegen bei Ulrike Meinhof, doch Andreas Baader war zu jener Zeit noch völlig unpolitsch. Das Ereignis beeindruckte ihn 1967 kaum, erst posthum ein Jahr später als Gudrun Ensslin und die K I. davon erzählten. Der Film verschweigt, daß Baader seit Anfang der Sechziger Jahren wegen Gewalt und Randale schon häufig mit der Justiz Kontakt hatte.

- Der Vietnamkrieg war angeblich das Schlüsselerlebnis für Gudrun Ensslin. Dieser zweifellos schreckliche Krieg dürfte als ihr ausschliessliches Motiv überbewertet sein, auch wenn der Streifen es so darstellt.
Ensslin war bereits Stammgast auf vielen Demos in der Vorzeit, wo es um interne Stadtprobleme ging. Ihr entging natürlich auch der "Burn Warehouse Burn" Rummel der Kommune I nicht. Jene K I. die just durch den Teufel / Langhans-Prozess über Nacht zur publicityträchtigsten Sache der neuen Linken geworden war. Inwieweit Ensslin die europäische Bevölkerung allen Ernstes verantwortlich für den Krieg der Amerikaner in Vietnam machen konnte ist schwer nachvollziehbar. Als Baader den Medienrummel um K I. bemerkte, wurde er plötzlich Stammgast bei ihnen. Die ersehnte Anerkennung in einer Hauptrolle erhielt er durch seine radikalen Pläne, die weit über das hinausgingen, was damals in jener Szene üblich war.

- Der Brandanschlag in Frankfurt:
Zur Zeit der Tat (April 1968) hatte Baader sich erstmals in seinem Leben überhaupt mit politischen Dingen beschäftigt. Das Gewalt intellektuell zu einem politischen Zweck formuliert werden kann (dank Gudrun Ensslin), war Baader damals neu.
Eichinger hätte die Fragwürdigkeit aufzeigen können, wie man sich in wenigen Monaten vom politisch desinteressierten schon zum überzeugten Stadtguerilla verwandeln konnte. Weiterhin das seltsame Paradoxon in Frage stellen, wie ein Kaufhausbrand in Brüssel (300 Tote) allen Ernstes in Assoziation mit Vietnam gebracht werden kann. Oder inwieweit die deutsche Bevölkerung "schuld" am Vietnam-Krieg sein konnte. Der Film schildert Brandanschlag ähnlich wie den Schahbesuch. Wie wenn das ein natürlicher Reifungsprozess gewesen wäre und die Tat die logische Folge.

- Das Ausbildungslager der Al Fatah in Jordanien:
Aust schreibt in seinem Buch, daß dort alle Mitglieder irgendwie miteinander zerstritten gewesen waren und den Palästinensern ein ziemlich negatives Bild abgaben. Letztendlich wurde die gesamte Gruppe vom Ausbildungsleiter nach Hause geschickt, als sie sich wieder einmal über das Essen beschwerten. Was im Film nicht erwähnt wird. Auch hatte Baader sich besonders mies gegenüber Ulrike Meinhof (die ungeschickte Intellektuelle) verhalten, obwohl sie kurz vorher die treibende Kraft gewesen war, die ihn aus der Haft befreite.
Gut kommt rüber wie man den fehlenden ideologischen Background der RAF spürt. Im Gegensatz zu den Palästinensern zanken sich die RAF-Leute ständig.

- Ensslin / Baaders Arbeit im Sozialprojekt nach dem Kaufhausbrand-Prozess:
Hier fällt den Filmemachern nur eine einzige Episode ein, die bewusst unwahr widergegeben ist: Die Badewannen-Szene hat es so nicht gegeben. Untypisch, daß Baader das so gelassen hingenommen haben konnte, er war für seinen Macho-Besitzanspruch und seine Wutausbrüche berüchtigt. Unkorrekt ist auch der Kosename "Katze" für Gudrun E. Baader nannte sie regelmäßig "Fo...e" vor den anderen.

In vielen Zeitzeugen-Aussagen wird Baader als ein Typ beschrieben, der sich von vielen Leuten aushalten lies, sich überall Geld und Dinge borgte, die man in der Regel niemals widersah.
Doch im Film schenkt Baader grossmütig sogar noch seine Lederjacke dem jugendlichen Neuankömmling Boock.
Für mich ist diese Szene jene, die am meisten die Kluft zu den gravierenderen Problemen der Neuzeit aufzeigt: Obwohl Baader und Ensslin gerade aus der Haft entlassen sind und keinen Berufs-Abschluss haben, bekommen sie eine leitende Stelle in einem sozialen Projekt, d.h. interessante Arbeit. Heute bekommt man solche Stellen nicht mal als Diplomierter Psychologe mit hunderten von Bewerbungen. Arbeitslosigkeit und Rezession erzeugt keine moderne RAF, sie war paradoxerweise ein Produkt aus der Zeit des Wirtschaftswunders, wo es für jeden Arbeit en masse gab.

- Die Jahre 1970-72 sind vergleichsweise kurz geraten.
In dieser Zeit fanden die allermeisten Aktivitäten und Anschläge der Gruppe statt, insbesondere im Mai 1972.

- Realistisch wird die Festnahme Baaders gezeigt.
Wenn man im auberginefarbenen Porsche, völlig anders gekleidet als die Leute der Wohngegend, ohne Führerschein auch noch in eine Einbahnstraße fährt und sich dann wundert, daß die Sprengstoff-Garage nicht unbemerkt bleibt... da fällt mir nur das Wort "dilettantisch" ein.

- Die Entführung von H. M. Schleyer könnte einen eigenen Film abgeben. Wird nur kurz angerissen, obwohl der Herbst 1977 das markanteste Ereignis der RAF gewesen war. Im Falle Schleyers gibt der Film ergänzenden Einblick in die spontane und unprofessionelle Planung der Tat, Schleyer selbst überlebte die paranoide Schiess-Atacke (laut Boock war es nur eine Person, die das MG-Magazin leerballerte) zu Beginn der Entführung nur durch ein Wunder.

- Mogadischou:
Der Film verschweigt, daß die Flugzeugaktion bereits im Vorfeld von Wadi Haddad für eine ganz andere - intern-palästinensische - Operation geplant gewesen war. Um der Palästina-Sache wieder einmal in Europa Schlagzeilen zu bescheren. Der Publicity-Effekt für die Palästinenser stellte sich trotz des Scheiterns ein, man sprach über die Ungerechtigkeiten von Israel-Palästina.
Der Bezug zur RAF ist schwer nachvollziehbar. Der Film zeigt zwar eine hyperselbstbewusste neue RAF-Chefin (Mohnhaupt. Aber nicht die Blauäugigkeit, mit der sie und ihr ergebener Peter Boock dem Haddad-Plan bedingungslos zustimmten. Auch nicht den Widerspruch zur sonstigen RAF-Richtlinie (keine Flugzeugentführungen). Oder wie Leute aus der antiautoritären Bewegung eine derart autoritäre Weisungsstruktur akzetieren konnten.

- Das Erschiessen von Schleyer wird als das "Ende der RAF" dargestellt, das typisch deutsche Nibelungen-Finale. Stimmt nicht, danach ging es nach einer kurzen Pause weiter. Brigitte Mohnhaupt plante bereits 1 Jahr später weitere Attentate und rekrutierte neue Mitglieder. Die spektakulärsten Attentate passierten eigentlich erst in den Achtziger Jahren, professioneller geplant, kaltblütiger ausgeführt, fast immer tödlich. Allerdings war die Presse das Thema RAF offenbar leid nach 1977. Sie widmete den Attentaten nach 1978 bis 1992 weniger Aufmerksamkeit.

- Die Musikauswahl ist chronologisch falsch: Im Juni 1967 hört man "Cild in Time" von Deep Purple (eigentlich 71), nach der Schleyer-Erschiessung 77 erklingt "Blown in the Wind" von 1965. Und als 1969 Baader und Boock aus dem Auto ziellos rumballern hört man "My Generation", ein Song von 1964. Eine seltsam platte Musikauswahl, da Eichinger und Edel jene Zeit selbst miterlebt hatten. Und weil damals die einzelnen Jahre viel langsamer und bewusster empfunden wurden als heute. Ich hätte Ton Steine Scherben für die Autofahrt verwendet, einen zynischen Song von Grace Slick (Diana, über eine amerikanische Terrorgruppe) für 1972, für die Mitsiebziger die Hommage an Patrica Hearst von Patti Smith und für 1977 etwas kalt-technisch resignatives, z.B. Ultravox oder Stranglers.

Fazit: Insgesamt finde ich den Film sehenswert, ihm ist es wie kein anderes Medien-Produkt gelungen, das Thema RAF wieder ins Gespräch zu bringen. Es ist halt ein Action-Film mit vielen Ereignissen im Zeitraffer-Tempo. Ergänzend (oder als Alternative) möchte ich das sehr detaillierte gleichnamige Buch von Stefan Aust empfehlen.
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Kommentare


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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.11.2009 05:03:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.11.2009 05:04:13 GMT+01:00
Bramble meint:
Verehrte(r ?) Silbertanne, ich finde Ihre Rezension durchaus lesenswert, aber auch irrtierend:

"Die Badewannen-Szene hat es so nicht gegeben. Untypisch, daß Baader das so gelassen hingenommen haben konnte, er war für seinen Macho-Besitzanspruch und seine Wutausbrüche berüchtigt. Unkorrekt ist auch der Kosename 'Katze' für Gudrun E. Baader nannte sie regelmäßig 'Fo...e' vor den anderen."

- Und woher wissen SIE das? Und wie war es denn "in Wirklichkeit"? Schließlich war Teil der damaligen Ideologie "keine Besitzansprüche an Menschen wie in bürgerlichen Zweierbeziehungen." Ausserdem: Im Film nennt Andras Baader die Frauen durchaus auch F...., nur eben nicht *immer*.

Weiterhin schreiben Sie:

"Der Film verschweigt, daß die Flugzeugaktion bereits im Vorfeld von Wadi Haddad für eine ganz andere - intern-palästinensische - Operation geplant gewesen war. Um der Palästina-Sache wieder einmal in Europa Schlagzeilen zu bescheren. Der Publicity-Effekt für die Palästinenser stellte sich trotz des Scheiterns ein, man sprach über die Ungerechtigkeiten von Israel-Palästina."

Dass die Entführung des Flugzeuges "Landshut" 1977 von Palästinensern ohne Bezug zur RAF geplant gewesen sein soll, höre bzw. lese ich zum ersten Mal. Gibt es dazu irgendwo verlässliche Quellen? Und dass die Entführung irgend einen positiven "Publicity-Effekt" für die Palästinsfrage gehabt haben soll, kann man ja wohl auch nicht sagen. Das hatte sie noch weniger als die Ermordung der israelischen Sportler 1972. Schließlich war die Entführung der "Landshut" in jeder Hinsicht ein Desaster: Ein Pilot eiskalt erschossen, ein geplanter Massenmord an den (ja völlig unbeteiligten) Passagieren erfolgreich vereitelt, die GSG-9-Befreier werden als Helden gefeiert, den RAF-Mitgliedern im Gefängnis bleibt nur der Selbstmord.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich halte den Film natürlich keineswegs für eine hundertprozentige Wiedergabe der geschichtlichen Ereignisse, deutliche Missverhältnisse zwischen Film und tatsächlicher Geschichte gibt es z.B. bei der Darstellung der Ermordung von Jürgen Ponto, weshalb ja auch Corinna Ponto gegen diese Szene protestiert hat und sie eigentlich herausgeschnitten haben wollte.

Aber Ihren "Korrekturen" des Films, werte(r) Herr/Frau Silbertanne, misstraue ich doch, sofern sie nicht von verlässlicher Seite bestätigt werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2009 00:01:27 GMT+01:00
silbertanne4 meint:
Den Kosenamen F für Frauen habe ich von Stefan Aust seinem Buch. Daß die Badewannenszene so nicht stimmte aus irgendeinem Buch, daß ich nicht mehr erinnere ... Die Egotrips von Baader sind in vielen Büchern nachlesbar (leihen und nicht mehr zurückgeben, angefangen die Samthosen ....)

@ Wadi Haddad @
Gibt es dazu irgendwo verlässliche Quellen: Ja, das Buch von Peter Jürgen Boock, der mit Brigitte Mohnhaupt das einfädelte und der über "Schleyer - Mogadischou" ein eigenes Buch veröffentlicht hat. Weiterhin mehrere you-tube interviews. Daher weiss ich das.

Die Olympia-Sache war eher eine Ausnahme ... die meisten Entführungen (mehr als 100 von 1969-77) endeten mit einem Erfolg für die Palästinenser. Die verdutzten Staaten (eigentlich fast alle europäischen) gingen immer auf die Bedingungen der PFLP ein. Erstmalig nicht in Entebbe (Israel reicht es langsam) 1976 und vor allem nicht 1977 (Helmut Schmidt sagte: Schluss damit) ....

Einfach mal in diversen Büchern Deiner Stadtbibliothek nachlesen. Mir kann man ruhig vertrauen, ich schreibe keine Gerüchte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2009 00:16:09 GMT+01:00
silbertanne4 meint:
Futter für Dich:)
http://www.youtube.com/watch?v=T9rwv9IzekE

von Peter Jürgen Boock. 9 Fortsetzungen bei youtube

Die Modischou-Sache wurde erst in den letzten Jahren langsam erhellt, die organisierende Kraft waren die Palästinenser, keineswegs die RAF. Brigitte Mohnhaupt war eine Papier-Tigerin, die voll die Sklavin des Egogehabes von Ensslin und Baader war. Einmal das, und zum zweiten erfüllte sie die Zwecke der PFLP mit der Mogadischou-Sache, die zu 100 % von Wadi Haddad "take it or leave it" angeboten wurde.
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