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Ohne Kenntnis der ersten Bände nur Mittelmaß,
1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Legenden der Traumzeit: Roman (Taschenbuch)
Ich habe erst spät bemerkt, dass es sich bei diesem Band um den Abschluß einer Triologie handelt, weshalb mir das Buch zum guten Schluß nur noch mittelmäßig gefallen hat. Die Bände 1 und 2 kenne ich leider nicht.
Grundsätzlich sehr schön geschrieben, fesseln die verschiedenen Geschichten innerhalb des Buches den Leser sofort.
Ich mag einfach solche Bücher, in denen die Protagonisten auch Zeit haben sich zu entwickeln (was die meisten wohl bereits in Band 1+2 getan haben).
Wäre es ein "Solo-Buch" gewesen, dann hätte des mit Sicherheit den doppelten Umfang gehabt. So enden die Geschichten um Ruby, Jessie und Kumali bereits nach 507 Seiten.
Die letzten 100 davon mochte ich wirklich nicht. Die Autorin versuchte dort, die diversen verschiedenen Handlungsstränge mehr oder weniger "Holter-die-Polter" zusammenzuführen und die zwischen den ganz unterschiedlichen Familien bestehenden "Geheimnisse" zu lüften. Dazu spinnt sie ein separates Ende für Kumali, eine Aborigine - das bei mir überhaupt nicht gut ankam.
Grundsätzlich eine Empfehlung, aber in diesem genre findet sich sicher Besseres.
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