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Kundenrezension

73 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ..., 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Die Cormoran-Strike-Reihe, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der Autorin gespannt.

Zur Story. Der Privatdetektiv Cormoran Strike wird beauftragt, den Tod des berühmten Models Lula Landry zu untersuchen. Angeblich hat sie Selbstmord begangen, indem sie sich von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzte. Jedenfalls ist die Polizei dieser Meinung.
Cormoran Strike hat Zweifel an seinem Auftrag, aber finanzielle Nöte und ein desolates Privatleben, lassen ihn den Auftrag annehmen. Seine Ermittlungen führen ihn in die Kreise der Reichen und Schönen Londons. Ob Stardesigner, Rechtsanwälte oder Popstars. Jeder von ihnen hat eine eigene Version der Geschichte.

Cormoran Strike ist in meinen Augen ein gelungener Ermittler. Körperlich gehandicapt, hat er als Ermittler doch in Afghanistan ein Bein verloren. Auch seine eigene Familiengeschichte ist spannend, denn seine Mutter war ein bekanntes Groupie und sein Vater somit ein bekannter Sänger. Sein Privatleben ist die reine Katastrophe, hat er sich doch gerade mal wieder von seiner Verlobten getrennt.

Überhaupt die Charaktere: allesamt gut getroffen, fein herausgearbeitet und wundervoll beschrieben. Hier liegt die große Stärke des Buches. Strikes Sekretärin zum Besipiel ist wunderbar beschrieben. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Charaktere und ab und an muss man sich schon noch mal in Erinnerung rufen, wer denn nun wer ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Eine weitere Stärke sind die Handlungsorte. Wie London beschrieben wird, liest sich schon toll. Einzelne Straßenzüge und Häuser entstehen direkt vor den Augen.

Die Handlung allerdings gerät zu ausufernd. Sind die Spuren anfangs allesamt noch interessant (auch wenn es etwas dauert, bis das Ganze Fahrt aufnimmt), verschwimmen sie im Laufe des Buches. Es ist mit 640 Seiten schlicht zu lang. Zu viele Spuren, zu viele Verdächtige. Und das Ende hat mich (auch wegen der 640 Seiten Vorbereitung) etwas enttäuscht. Sicher, es ist ein eher ruhiger Krimi und kein Thriller, aber die Spannung hält nicht über die Dauer des Romans.

Fazit: ein zu langes Buch voller Widersprüche, mit tollen Figuren, wunderbaren Orten und einer Handlung, die sich diesmal nicht ausbauen lässt, sondern vielmehr Straffung hätte vertragen können.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.10.2014 10:30:41 GMT+02:00
Anne Blum meint:
Vielen Dank für diese Rezension, ich kann mich in (fast) allen Punkten anschließen. Am Anfang war ich beim Lesen noch richtig glücklich, einen neuen, gut geschriebenen Krimi gefunden zu haben. Im Laufe der 640 Seiten und der sich in die Länge ziehenden Ermittlungen, wurde es dann etwas zäh, und auch das Ende fand ich nicht so recht überzeugend. Hätte wahrscheinlich dennoch 4 Sterne vergeben, weil ich zwei Drittel des Buches doch sehr gerne gelesen habe und das letzte Drittel nicht schlecht, sondern vor allem zu sehr in die Länge gezogen fand.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2015 08:46:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.02.2015 10:43:50 GMT+01:00
Schon die "Endlos-Befragungen" der Zeugen durch Strike im ersten Drittel des Buches sind sehr sehr "zäh". Irgendwie verliert man hier mitunter bereits den Faden der Geschichte. Bin nicht sicher, ob ich das Buch zu Ende lesen werde .....?

Außerdem erscheint es seltsam, dass Frau Rowlings einerseits unter einem Pseudonym schreibt, andererseits aber schon auf dem Buch der Hinweis erscheint, dass es sich bei "Herrn" Galbraith um "Frau" J.K. Rowlings handelt. Klar, dass sich früher oder später herumgesprochen hätte, wer hinter "Robert Galbraith" steckt - nur wenn es der Verlag gleich auf der Rückseite des Buches öffentlich macht, wozu dann noch das Pseudonym?
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