Kundenrezension

43 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die gitarre und der blues, 9. September 2008
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Bad for You Baby (Audio CD)
Noch immer gibt es genügend verbohrte Rockspezialisten welche bei jeder weiteren Veröffentlichung von Gary Moore das große Stöhnen bekommen und die alte Leier von wegen Wenn er doch mal wieder wie auf Wild Frontier"..." oder Der spielt den Blues doch viel zu hart, das ist nichts." abspulen.

Genau für diese Leute wird auch Garys neuestes Werk Bad For You Baby" eben nicht gedacht. Gitarrenheld Moore spielt in seinem ureigenen Stil seine Interpretationen des Blues, und macht da vor den verschiedenen Fassetten und Ausrichtungen keineswegs halt. Da er selbst nun ja auch ein old Man" ist und seine Stimme ein endgültiges, angeschwärztes Reifestadium erreicht hat, unterstreicht die authentische Atmosphäre und positioniert ihn stolz zwischen Eric Clapton, Joe Bonamassa und einem Baumwollpflücker aus dem Westen Mississippis.

Ob an der Gitarre oder in den Songtexten, hier wird in bester Manier gelitten bis sich die Balken biegen und wer wissen will wie sich der schwere Whiskey im Glas anhört, der kann hier sogar noch ein bisschen lauter aufdrehen.

Wer nach dem Hören von einem potentiellen Hit wie dem souligen Holding On" noch immer behauptet Gary hätte den Blues nicht verstanden und könne ohne Hilfe auch keine anständigen Songs gebacken bekommen, der soll beim nächsten Erdbeben von seiner Thin Lizzy Sammlung begraben werden. Ein Otis Taylor (Special Guest am Banjo bei Preacher Man Blues") lässt sich genauso wenig von einem Loser vor den Karren spannen wie damals die Herrschaften von Cream, welche vor einigen Jahren Gary Moore mit ihrer Zusammenarbeit geadelt haben.

Das warme und signifikante Gitarrenspiel war immer Gary Moores Markenzeichen und an diesem Wiedererkennungswert hat sich bis heute nichts verändert.

Gott sei Dank gibt es genug Hörer welche diese Qualitäten zu würdigen und zu schätzen wissen.

Ob nun die herb-männlichen Stücke, wo man die akustischen Muskeln spielen lässt oder auch unglaublich gefühlvolle Sahnestückchen wie das herrliche I Love You More Than YouŽll Ever Know", der Mann weiß was er tut und auch wie er es am besten in Szene zu setzten hat damit es seine volle Wirkung entfaltet.

Wer den Blues hat und liebt wird Gary längst in sein Herz geschlossen haben. Und wer es schafft das etwas enge Hardrock Korsett zu lockern dem steht eine leidenschaftliche und empfindsame Entdeckungsreise bevor.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.10.2008 19:34:19 GMT+01:00
Blueman meint:
Es ist ja immer schwierig Stile zu definieren, besonders eben auch mit dem Blues. Was ist Blues, was ist kein Blues. Es gibt Chicago Blues, Lousianna Blues, Hokum Blues, Texas Blues uvm. Das was Gary Moore macht ist aber, sorry, überhaupt kein Blues. Auch wenn er da irgendwelche vermeintlichen Klassiker verwurstet so wie Mojo Boogie von JB Lenoir aus dem Chicago der 60er. Gary Moore bei Blues einzusortieren ist eben ein langjähriger Fehler der Medienindustrie und so verfälscht ist es nun beim Volk angekommen. Alle glauben das ist Blues, definitiv ist da s aber Rockmusik. Übrigens ist es schwierig Clapton im Blues zu platzieren - da gibt es einfach zu viele Fragezeichen. Sonny Boy Williamson hat damals schon gesagt: "Diese verdammten weißen Engländer können einfach keinen Blues spielen. Gary Moore ist sicherlich ein guter Gitarrist, die Komponenten dieser Musik hat er aber seit Lebzeiten nicht begriffen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2008 01:51:53 GMT+01:00
Frank OO meint:
Hallo!

Mister Blueman, du weißt dass die Musik ein ewiger wandel ist? D.h. was die Beatles gemacht haben war POP, was heute Mark Medlock oder wer auch immer macht. Ich denke Gary Moore spielt den perfekten Blues, aber eben im 21. Jahrhundert.
Wer dies nicht einsehen möchte, der ist stehen geblieben oder hat eine "Musikalische Demenz"
Sorry, aber ich kann absolut nicht deiner Meinung zustimmen.

Grüße!
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