Kundenrezension

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann in größeren Mengen Blähungen verursachen und abführend wirken., 2. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Haribo Stevi-Lakritz, 5er Pack (5 x 100 g) (Lebensmittel & Getränke)
Geschmacklich lässt sich an dem Produkt nichts aussetzen. Es schmeckt (mir) ähnlich (gut) wie z.B. Katzenpfötchen von Katjes.

Wer jetzt aber glaubt, weiter 200 -300g davon mit besserem Gewissen ungestraft essen zu können, da ja kalorienreduziert und ohne Zuckerzusatz, könnte eine unangenehme Überraschung erleben, da die Kalorienreduzierung, anders als die Verpackungsbeschriftung vermuten lässt, nicht (nur) aus dem Austausch von Zucker durch Stevia resultiert, sondern anstelle der üblichen Weichlakritzzutaten: Zucker/ (Glukose-Fruktose-Sirup)/ mod. Stärke/ Zuckersirup vor allem Polydextrose als Füllstoff und Maltitsirup neben Stevia enthalten sind.

Beides steht natürlich auch bei den Inhaltsstoffen. Aber beides kann in größeren Mengen zu Blähungen führen und Durchfälle verursachen (Maltit ab 30 - 50g und Polydextrose ab 50g Einzeldosis/ 90 g Tagesdosos bei Erwachsenen). Bei 10% Anteil Maltit muss lebensmittelrechtlich sogar ein entsprechender Warnhinweis auf der Packung angebracht werden. Vermutlich wird der Grenzwert für Maltit knapp unterschritten, sodass kein Warnhinweis angebracht werden musste, für Polydextrose ist er leider nicht vorgeschrieben. Aber in der Summe Polydextrose u. Maltit hat es bei mir trotzdem langanhaltend zu Blähungen geführt und stark abführend gewirkt, nachdem ich 3 Packungen innerhalb von 20 Stunden gegessen hatte. Leider bin ich kein Lebensmittelchemiker, hatte mich bisher nicht über Polydextrose und Maltit informiert und deshalb arglos zur gewohnten Menge Lakritz gegriffen, waren ja sogar weniger Kalorien als bisher und auf der Packung steht etwas von "Wellness" und Stevia als Süßungsmittel und nichts von "Zuckeraustauschstoff" als Süßungsmittel, der vielleicht noch ein Warnglöckchen hätte läuten lassen.

Der Verzehr ist also nur in geringen Mengen empfehlenswert, die vertragbare Menge muss wohl jeder für sich ausloten. Fragt sich, ob man dann nicht gleich einfach weniger von einer wesentlich preiswerteren Weichlakritz-Version mit Zucker essen sollte, wenn es einem alleine um die Kalorienreduzierung geht...sonst ist Stevi-Lakritz wohl nur für Leute empfehlenswert, die Fruktose (z.B. von Katzenpfötchen) meiden oder zahnfreundlich naschen wollen.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.07.2013 11:28:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.07.2013 11:33:25 GMT+02:00
miplar meint:
Die Rezension strotzt nur so vor Glauben, anstatt Wissen:

"wer jetzt glaubt, könnte, Überraschung, vermuten, kann, vermutlich nur knapp unterschritten, vielleicht, bla, bla, bla, ...

Polydextrose wird NICHT im Körper verstoffwechselt! Um an eine 90 gr. Tagesdosis Polydextrose zu gelangen, müssten Sie an einem Tag ca. 8-10 solcher 100 gr. Tüten essen = Prost Mahlzeit !!! Bei einem entzündeten Darm, z.B. Morbus Crohn oder einer Colitis Ulcerosa da reichen tatsächlich schon 2-3 Tüten am Tag! Aber ebenso z.B. nebenher zu viel Kaffee getrunken, usw. = quasi die unterschiedlichsten Umstände ... all dies ist hier nicht geschildert.

Einzig Maltit führt in Ihrem Fall zu ungeformten Stuhlgang! Haben Sie eine Darmerkrankung verschwiegen, oder wissen es nur noch nicht? Aber anhand Ihrer Schilderung haben Sie ca. 3 Tüten an einem Tag gegessen. Ich meine dass dies sehr ungewöhnlich ist und entspricht nicht dem normalen Genuss !!! Ich "nasche" diese Lakritze trotz Morbus Crohn, oftmals 1/2 bis 1 Tüte am Tag ohne Nebenwirkungen und esse mich nicht daran satt !!!

Guten Appetit!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.07.2013 19:27:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.07.2013 19:35:44 GMT+02:00
mynona meint:
Ich habe wissentlich keine Darmerkrankung, ob ich Kaffee getrunken hatte, weiß ich nicht mehr, kann schon sein. Da ich 2 Tage nur im Radius meiner Toilette verbringen konnte, hatte ich anstelle der geplanten Wochenendaktivitäten dann ausreichend Zeit, zu googeln und meinen Frust zu artikulieren. Dass ich kein Lebensmittelchemiker bin, hatte ich auch geschrieben.

Wenn Polydextrose an erster Stelle bei den Zutaten genannt wird, dürfte es nach den Kennzeichnungsvorschriften der quantitiative Hauptinhaltssstoff sein, oder? Ihre Berechnung ist deshalb für mich nicht nachvollziehbar.

Ob nur Maltit oder auch Polydextrose schlussendlich der Auslöser war, kann ich natürlich nicht sagen. Ich denke, ich habe deutlich gemacht, dass jeder die vertragbare Menge für sich austesten muss und ich habe von Anfang an geschrieben, dass wohl Mengen über 200 g problematisch werden könnten. Könnten!

Wenn Ihre Darmflora das trotz Ihrer Darmerkrankung bewältigen kann, herzlichen Glückwunsch. Die von manchen anderen Rezensenten offenbar auch nicht.
Vielleicht spielt Gewöhnung ja auch eine Rolle, wenn sie regelmäßig Stevi-Lakritz essen.

Ich esse jedenfalls wieder alle paar Wochen meine 200 g-Packung Katzenpfötchen, da wesentlich preiswerter. Ob diese Menge dann für Weichlakritz ungewöhnlich ist, kann ich nicht entscheiden, ich muss jedenfalls immer von fast allem die ganze Packung leeressen. Deshalb kaufe ich dann schon mal nicht die 300 g-Packung vom Discounter. Und da ich kein Übergewicht habe, finde ich das auch nicht weiter problematisch und gedenke nicht, mein Konsumverhalten zu ändern.

Warum sich das Produkt noch rechnet, wenn man eh nur 50 g Lakritz essen möchte und gerade mal 80 kal im Vergleich zu Zuckerlakritz einspart, soll jeder für sich nach seine Kaufkriterien entscheiden.

Veröffentlicht am 05.10.2013 00:04:21 GMT+02:00
R. Krahn meint:
Also, wenn ich drei Tüten Lakritze esse, spielt meine Verdauung auch verrückt. Ich würde vermutlich einen ganzen Satz Winterreifen kacken ;)
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