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Feuchte (Sicherheits)träume konservativer Politiker - konsequent zu Ende gedacht?,
3. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Eyeborgs - Nichts ist, wie es scheint (DVD)
...so könnte man den Grundgedanken von Eyeborgs, wäre man Zyniker, am besten umschreiben.
In einer möglichen, nicht allzu weit entfernten Zukunft treiben die USA das Konzept der Überwachung aller Bürger extrem auf die Spitze. Mobile Beobachtungsroboter, sog. Eyeborgs, überwachen alle Menschen zu jeder Zeit, dringen in jeden Raum, wenn nötig ein und sammeln Daten, beobachten und erkennen mögliche bevorstehende Gesetzesübertretungen - auch solche, über die wir heute noch schmunzeln (z.B. den Genuß von Tabak).
Was kaum aber einer weiß, ist der Umstand, das diese Roboter noch weit mehr tun, als nur Daten zu sammeln und ein Blick hinter die Kulissen dieses Überwachungsstaates kann für denjenigen, der ihn riskiert, lebensgefährlich werden...
Mit thematischen Anklängen an George Orwells 1984 wurde hier ein durchaus effektiver und nachdenklich stimmender SF-Film der B-Kategorie geschaffen.
Die Eröffnungssequenz mit ihrem dokumentarischen Charakter erinnerte mich mit ihrer Art und Weise stark an Starship Troopers, ebenso wie die Robotspinnen den Arachnoiden aus dem Paul Verhoeven-Film ähneln.
Mit 'Highlander' Adrian Paul konnte man, neben Danny Trejo, ein bekanntes Gesicht für die Hauptrolle des Homeland Security Agenten Reynolds gewinnen. Dieser befürwortete und forcierte, nach einem persönlichen Schicksalsschlag, den Einsatz dieses Überwachungssystems, doch kommen ihm nach bestimmten Vorfällen, Zweifel an der Authentizität dessen, WAS die Eyeborgs beobachten und aufzeichnen.
Fazit: durchaus spannende, in ihrer Konzeption recht düstere Zukunftsvision mit einem verhalten optimistischen Ende.
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