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ein phantastisches debüt, 13. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT spielt Mitte der fünfziger Jahre auf San Piedro, einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA. Der Krieg ist erst seit wenigen Jahren vorüber und das Verhältnis zu den japanisch-stämmigen Bewohnern der Insel ist noch immer von Misstrauen und Vorurteilen geprägt. Als der Lachsfischer Carl Heine ums Leben kommt, wird sein Kollege Kabuo Miyamoto aufgrund von Indizien des Mordes angeklagt. Ishmael Chambers, Redakteur der Lokalzeitung, recherchiert über das Verbrechen und wird bei seiner Arbeit überall mit der Vergangenheit - auch seiner eigenen - konfrontiert: Miyamoto und Heine waren vor dem Krieg befreundet und die Frau des Angeklagten war seine erste Liebe, die ihn vor Jahren verließ. Gutersons Geschichte kommt auf den ersten Blick wie ein Kriminalroman daher. Es gibt eine Leiche, einen vermeintlichen Täter und einen Journalisten, der sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Es wird aber schnell klar, dass SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT sehr viel mehr als die genreüblichen Mörderjagden zu bieten hat. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe und über den Krieg und was er aus Menschen macht. Guterson balanciert in seinem ersten Roman artistisch auf dem schmalen Grat zwischen Anspruch und Unterhaltung. Sein Buch ist zugleich ernsthaft, poetisch - und ungemein spannend. Dieser Kombination verdankt es wohl auch seinen Erfolg bei Kritikern und Publikum. SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT wurde mit dem Faulkner-Award ausgezeichnet und zum Bestseller (selbstverständlich gibt es auch schon eine Verfilmung). Guterson gelang mit diesem Roman eines der aufregendsten Debüts der letzten Jahre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Schnee, der auf Zedern fällt 3442722497
David Guterson
btb
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ein phantastisches debüt
SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT spielt Mitte der fünfziger Jahre auf San Piedro, einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA. Der Krieg ist erst seit wenigen Jahren vorüber und das Verhältnis zu den japanisch-stämmigen Bewohnern der Insel ist noch immer von Misstrauen und Vorurteilen geprägt. Als der Lachsfischer Carl Heine ums Leben kommt, wird sein Kollege Kabuo Miyamoto aufgrund von Indizien des Mordes angeklagt. Ishmael Chambers, Redakteur der Lokalzeitung, recherchiert über das Verbrechen und wird bei seiner Arbeit überall mit der Vergangenheit - auch seiner eigenen - konfrontiert: Miyamoto und Heine waren vor dem Krieg befreundet und die Frau des Angeklagten war seine erste Liebe, die ihn vor Jahren verließ. Gutersons Geschichte kommt auf den ersten Blick wie ein Kriminalroman daher. Es gibt eine Leiche, einen vermeintlichen Täter und einen Journalisten, der sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Es wird aber schnell klar, dass SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT sehr viel mehr als die genreüblichen Mörderjagden zu bieten hat. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe und über den Krieg und was er aus Menschen macht. Guterson balanciert in seinem ersten Roman artistisch auf dem schmalen Grat zwischen Anspruch und Unterhaltung. Sein Buch ist zugleich ernsthaft, poetisch - und ungemein spannend. Dieser Kombination verdankt es wohl auch seinen Erfolg bei Kritikern und Publikum. SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT wurde mit dem Faulkner-Award ausgezeichnet und zum Bestseller (selbstverständlich gibt es auch schon eine Verfilmung). Guterson gelang mit diesem Roman eines der aufregendsten Debüts der letzten Jahre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
anonymous
13. August 1999
- Insgesamt:
5

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