Kundenrezension

12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber nicht so gut!, 17. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Habe den Film am Wochenende mit mehreren Freunden gesehen,und wir alle waren uns eigentlich einig das der Film gut war aber nicht ganz an das schwedische Original heranreicht.Ich persönlich brauchte erstmal ca 30min bis bei mir richtige Spannung aufkam.Mir ist die Amerikanische Version zu glatt und poliert.Das fängt an bei D.Craig der als durchtrainierter Journalist daherkommt.R.Mara konnte mich als Lisbeth auch nicht ganz überzeugen,was allerdings auch schwer ist den Naomi Rapace ist perfekt in dieser Rolle.Das Schwedische Original ist für meinen Geschmack einfach rauher und dreckiger inszeniert,genau das fehlt der amerikanischen Version.Wie gesagt der Film ist gut aber Schweden ist für mich einen Tacken vorn.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.01.2012 19:28:00 GMT+01:00
"zu glatt und zu poliert", "schwedisches Orginal rauher und dreckiger", haben wir da unterschiedliche Filme gesehen ? Das Remake setzt doch in Sachen Drastik noch einen drauf und ist deutlich kompromissloser. Manchmal könnte ich wirklich meinen, ich war in einem anderen Film. und Rooney Mara überzeugt nicht, dabei kommt bei ihr die in der Romavorlage verletzliche Seite der Lisbeth drutlich besser raus wie bei Rapace. Weichgespült ist diese kongeniale US-Version aber auch wirklich nicht, wie sie zu der Einschätzung erschließt sich mir nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2012 13:10:13 GMT+01:00
captainchrisb meint:
@ Steffen Deubel: Ich muss Korneater an dieser Stelle Recht geben.
Rooney Mara spielt Lisbeth zwar sehr gut, aber ansonsten reichen die restlichen Leistungen nicht gerade aus, um dem Film mehr als 3 Sterne zu geben! Einige Rollen wurden einfach nicht SO ideal besetzt: Yorick van Wageningen, Joely Richardson, Robin Wright etc. Alle drei wirken etwas platter als die schwedischen Vorlagen und besonders Peter Andersson war als Bjurman durchweg glaubhafter und furchteinflößender!! Yorick scheint in manchen Szenen ja direkt mit sich zu hadern; das passt für mich nicht so ganz auf den Part des skrupellosen Frauenschänders...

Auch ich fand, dass man dem Film deutlich die Laufzeit angemerkt hat! Selbst beim schwedischen Director's Cut kam mir der Erzählfluss nicht so zäh vor wie in dieser US-Kinoversion. Das heißt nicht, dass mir nicht einige Passagen besser gefallen hätten! Lisbeths Duschszene nach ihrer Vergewaltigung etwa oder die zerstückelte Katze vor Mikaels Tür, um nur einige zu nennen...
Aber insgesamt wirkt der Film auf mich weniger beklemmend und somit "weicher" als der schwedische!
Da das Original gerade mal 3 Jahre zurückliegt und ich den Film schon diverse Male gesehen habe, konnte ich allerdings auch nicht unvoreingenommen an die ganze Sache herangehen. Ein paar Jahre "Schonfrist" hätten meine Meinung vielleicht etwas positiver ausfallen lassen...wer weiß.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2012 14:48:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.01.2012 19:42:39 GMT+01:00
Finde auch gut, das sie eine andere Meinung vertreten. Nur mir kam alles ganz anderst vor wie ihnen. Düsterer und drastischer ist eigentlich dieses Fincher-Remake, dazu gelang es dem Drehbuchautor, meiner Meinung nach, den komplexen Roman weit überzeugender auf zweieinhalb Stunden zu komprimieren als das im schwedischen Orginal der Fall war. Näher war diese Verfilmung auch an der Romanvorlage und Lisbeth wird dementsprechend deutlich verletztlicher dargestellt von Rooney Mara, als dies Naomi Rapace tut.
Dazu kommt auch an keiner Stelle "Hollywood-Flair" auf, der Film wirkte auf mich genauso "europäisch" wie das schwedische Orginal. Es wird geraucht, es geht sehr freizügig zu, auch schwedisch wird gesprochen, es ist eigentlich kein typischer Hollywood-Film, und das macht ihn so stark.
Und dann kommt halt noch dieses Regie-Genie Fincher dazu, der wie es kein anderer schafft, dies alles perfekt in Szene zu setzten, allein die Titelsequenz reißt einen ja schon vom Hocker. Dazu die düstere Musik von Nine Inch Sails, sowie die makellose Kameraführung.
Für mich wars am Anfang auch schwer sich auf diese Version umzustellen, mir erging es nicht anderst wie ihnen. Aber mich riss dieses Remake beim ersten Annschauen schon vom Hocker, im Nachhinein war ich restlos begeistert. Und 5 Oscar-Nominierungen, inclusive der von Rooney Mara, sprechen ja wohl dann auch eine deutliche Sprache, wenn wir mal von ausgehen , das keine Blinden und Tauben in der Oscar-Jury sitzen. Mehr geht wirklich nicht.
Und wenn das Fincher jetzt in den beiden anderen Teilen fortsetzt, bekommen wir eine perfekte Millenium-Trillogie, die ja leider im Orginal verpaßt wird, wo Teil 2 und 3 doch deutlich zu Verblendung abfallen. Diese erste Teil, das sehe ich genauso wie sie, ist schon im schwedischen Orginal stark, die anderen beiden Teil, vorallem 2, enttäuschten dagegen doch sehr, und haben nicht mehr als "Tatort-Niveau". Da kann Fincher dann richtig viel gutmachen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2012 12:57:06 GMT+01:00
Tut mir leid. mache ich sonst nicht, aber es kommt einfach zu oft vor. Sie heisst nicht Naomi, sondern Noomi. Mit zwei "oo".
Nicht böse gemeint. Ist mir nur jetzt schon zu oft aufgefallen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2012 12:35:39 GMT+01:00
Korneater meint:
Erstens ist das meine Subjektive Empfindung und zweitens habe ich aufgrund von Oskarprämierten Filmen schon eine Menge Grütze gesehen.Oskar hin oder her das hat gar nichts zu bedeuten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2012 13:40:34 GMT+01:00
Natürlich ist das ihre subjektive Empfindung; sie sollten sich aber trotzdem mal fragen, wieso die große Mehrheit der Leute den Film aber trotzdem sehr gut fand und sie nicht. Haben die vielleicht alle ein falsches subjektives Empfinden ? Ich kanns mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das 80% der Leute unterschiedlichsten Alters in Sachen Bewertung total danebenliegen.
Zum Oscar kann ich nur sagen, das mir natürlich auch nicht jeder Oscar-Film 100%ig zugesagt hat. Das lag aber nie an der Qualität des Films, sondern nur daran, das man vielleicht mit Thema oder dem Genre nichts anfangen konnte. Aber richtig schlecht war mit Sicherheit noch nie ein Oscar-Film. Oder könnten sie sagen, "Der Herr der Ringe", "Gladiator", "Das Schweigen der Lämmer" oder auch "Philadelphia" hätten den Oscar nicht verdient. Also davon aussgehen, das alle anderen blind sind, und nur sie recht haben, solten sie wirklich nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 16:39:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.02.2012 17:46:53 GMT+01:00
"Das Remake setzt doch in Sachen Drastik noch einen drauf und ist deutlich kompromissloser."

Mag sein dass Sie dies so sehen, auf mich wirkt allerdings die schwedische Verfilmung an einigen Stellen kompromissloser, u.a. die Vergewaltigungsszene und Lisbeths Racheakt kommt meiner Meinung nach im schwedischen Film dramatischer rüber.

"dazu gelang es dem Drehbuchautor, meiner Meinung nach, den komplexen Roman weit überzeugender auf zweieinhalb Stunden zu komprimieren als das im schwedischen Orginal der Fall war"

Sehe ich ebenfalls anders, Fincher orientiert sich zwar näher am Buch, das ist richtig, aber gegen Ende wirkt sein Film für mich zu langatmig. Die Auflösung um die Wennerström Affähre z.B. zieht das Ende von Finchers Film für mich unnötig hinaus, im schwedischen Film wurde dies im Vergleich kurz gehalten dadurch haben die schwedischen Macher in meinen Augen ein besseres Gespür gehabt an den richtigen Stellen zu kürzen als es Fincher getan hat. Auch bis zum ersten Treffen von Lisbeth und Mikael dauert es irgendwie bei Fincher unnötig lange, dadurch dass Lisbeth im schwedischen Film die Recherchen von Mikael auf seinen Rechner verfolgt (was vielleicht nicht orginalgetreu aus den Buch genommen wurde) hat man hier zumindest eher und schneller das Gefühl dass Lisbeth von Mikael fasziniert ist. Dass Lisbeth und Mikael im schwedischen Film die einzelnen Fälle der Frauenmorde gemeinsam ermitteln gibt den beiden mehr gemeinsame Auftritte was ich ebenfalls gut finde, so wird es eher nachvollziehbar wie sich die Beziehung der beiden im Laufe der Zeit entwickelt.

"Manchmal könnte ich wirklich meinen, ich war in einem anderen Film. und Rooney Mara überzeugt nicht, dabei kommt bei ihr die in der Romavorlage verletzliche Seite der Lisbeth drutlich besser raus wie bei Rapace"

Maras Darstellung von Lisbeths verletzlicher Seite mag eher den Buch entsprechen aber ist sie deswegen gleich allgemein besser? Gerade dass bei der Darstellung von Rapace die verletzliche Seite weggelassen wurde und ihre Lisbeth weitaus aggressiver rüberkommt macht die Darstellung von Rapace aus, sie hinterlässt zumindest bei mir einen tiefgründigeren Eindruck aber gut ist halt die Frage welche Darstellung von Lisbeth man bevorzugt. Beide Schauspielerinnen gehen ihre Rolle halt anders an, ist aber auch gut so es hätte sicherlich nicht funktioniert wenn Mara die Rolle genauso angegangen wäre wie Rapace, umgekehrt genausowenig.

Nun gut ist halt alles immer Ansichts- und Geschmackssache, sie vertreten ihre Meinung während ich und vielleicht auch andere dies anders sehen. Ich hab kein Problem damit wenn jemand Finchers Verfilmung anders beurteilt, ich verstehe halt nur nicht warum es so schwer ist die Meinungen von anderen halbwegs anzunehmen ohne ständig kontra geben zu müssen und es in Frage zu stellen ob man einen anderen Film gesehen hat. Sorry aber wenn sie bei so gut wie jeder negativen Kritik mit ihrer "Fincher ist Gott" Einstellung daher kommen und quasi jeden verurteilen der ein negatives Wort über seine Vermilmung von "Verblendung" verliert kommt mir dies auf Dauer etwas übertrieben und kindisch vor. Fincher ist ebensowenig unfehlbar wie andere Regisseure, ich habs ja schon mal gesagt nur weil er mit "Sieben", "Zodiac", "Panic Room" und "Fight Club" großartige Filme gemacht hat gilt er für mich keineswegs als unantastbar, mit "Benjamin Button" und "The Social Network" hat er in meinen Augen typische Hollywood-Langeweilerfilme gemacht. Soviel dazu dass Fincher nicht der typische Hollywood Regisseur ist...

Abschließend noch eines, von wegen "richtig schlecht war mit Sicherheit noch nie ein Oscar-Film", wenn ich mir die diesjährigen Nominierungen für "besten Film" anschaue (The Artist, The Descendants, Extrem laut und unglaublich nah, The Help, Hugo Cabret, Midnight in Paris, Die Kunst zu gewinnen, The Tree of Life, Gefährten) muss zumindest ich ehrlich gesagt den Kopf schütteln, einzig Midnight in Paris war gut, die anderen Filme sind für mich bestenfalls mittelmäßig. Glaub eigentlich nicht dass Midnight in Paris gewinnen wird von daher wird dieses Jahr wohl mit The Artist ein langweiliger Stummfilm gewinnen, darüber kann jeder nun denken was er möchte....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 18:37:01 GMT+01:00
Sie haben Recht, es ist tatsächlich alles Ansichtssache und ich will ihnen auch in keinster Weise die schwedische Verfilmung, die ich auch im übrigen sehr gut fand, allerdings wie gesagt nur der erste Teil Verblendung, madig machen. Auch will ich keinster Weise Rapace und Mara gegeneinander ausspielen, den ich fand beide in ihrer Rolle als Lisbeth Salander großartig und absolut überzeugend.
Deswegen akzeptier ich auch vollkommen ihre Meinung, wenn das anderst rübergekommen ist sorry. Im Gegenteil sollten aber auch mal die Zweifler und Kritiker des Fincher-Remakes dies auch tun. Denn klar ist auch, das der Mehrheit des Publikums das Remake ausserordentlich gut gefallen hat, was man ja auch an den vielen positiven Rezensionen sieht. Die können ja nicht alle falsch liegen mit ihrer Einschätzung.
Wie gesagt haben aber tatsächlich beide Verfilmungen ihre Stärken und Schwächen und nehmen sich wirklich nicht viel.
Und zum Oscar kann ich nur sagen: natürlich gibt es auch Jahrgänge, die vielleicht nicht von so einer großen Anzahl erstklassiger Filme geprägt werden, trotzdem wüßte ich nicht, das jemals schon schlechter Film gewonnen hätte. Und wenn mir ein Film nicht gefällt, muß er ja nicht zwangsläufig schlecht sein. Mag ich z.B. das Genre nicht oder kann mit dem Thema nichts anfangen, kann mich auch der beste Film nicht überzeugen. Ich würde aber nie behaupten, als Beispiel jetzt, nur weil ich z.B. Fantasy-Filme nicht mag, "Der Ringe der Ringe" wäre schlecht und hätte zu unrecht den Oscar bekommen. Das muss man halt immer berücksichtigen bei solch einer Verleihung. Für mich ist das schon leichter, Filme einzuschätzen, da ich auch wirklich jedes Genre von Arthouse bis Action schaue.
Und von ihnen muß ich lesen, "The Artist" sei ein langweiliger Stummfilm. Haben sie ihn überhaupt schon gesehen und ihm eine Chance gegeben.
Das sid die Vorurteile, von denen ich spreche. Auch Stummfilme können faszinierend sein, Metropolis oder Der große Diktator von Chaplin haben es ja schon bewiesen.
Zu den diesjährigen Nominierungen kann ich ihnen auch einiges sagen, da ich schon alle Filme gesehen habe, und alle auf ihre Weise eine Faszination ausgeübt haben. Es ist wirklich absolut keine Gurke dabei. Ich würde jetzt am Oscar zweifeln, wenn z.B. Transformers 3 als Bester Film nominiert worden wäre. Die Auswahl dagegen ist aber exzellent:
Hugo Cabret: fand ich wunderschön in 3D, eigentlich ein Kinderfilm und das von Martin Scorsese, tolle Story über einen Waisenjungen
The Artist: Stummfilm, ist eigentlich nicht mein Ding, fand ich aber trotzdem ungewöhnlich faszinierend von der Story her
The Help: Toller Film zum Thema Rassismus mit einer für mich überragenden Viola Davis
Descendants: Tolles Familien-Drama und George Clooney spielt so was von geil
Moneyball: richtig geile Sport-Dramödie mit einem super Brad Pitt als absolut pfiffiger Baseball-Manager
Tree of life: kann leider nicht jeder mit was anfangen, deshalb auch die vielen negativen Bewertungen, ist halt sehr poetisch -philosophisch angehaucht, wenn man sich aber draufeinläßt ein absolut tolles Familiendrama
Und die anderen sind auch gut und auch die nominierten Schauspieler sind zurecht nominiert. .
Meryl Streep z.B. als Magareth Thatcher absolut genial.
Und noch nochmal auf Verblendung zurückzukommen, Rooney Mara ist Geschmackssache, das laß ich durchgehen. Aber die ganzen "technischen" Nominierungen, wie Kamera oder Ton, die zeigen auf jeden Fall die Klasse der Inszinierung Finchers ohne wenn und aber.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 20:10:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.02.2012 20:13:24 GMT+01:00
"Im Gegenteil sollten aber auch mal die Zweifler und Kritiker des Fincher-Remakes dies auch tun."

Ich hab kein Problem damit andere Meinung zu Finchers Remake zu akzeptieren, dadurch dass Sie allerdings bei fast jeder negativen Kritik gleich was dazu geschrieben haben vermittelte dies bei mir den Eindruck dass Ihnen es schwer fällt Kritik zu akzeptieren. Aber ok lassen wir das...

"Denn klar ist auch, das der Mehrheit des Publikums das Remake ausserordentlich gut gefallen hat, was man ja auch an den vielen positiven Rezensionen sieht. Die können ja nicht alle falsch liegen mit ihrer Einschätzung."

Hier auf amazon überwiegen vielleicht die positiven Rezensionen, ich habe aber sehr wohl auch viele negative und kritische Berichte gelesen und von vielen gehört dass sie nicht überzeugt waren. Liegen jetzt alle falsch die nicht die Einschätzung der positiven Rezensionen teilen? Ach ja und man sollte sich bei den amazon Rezensionen auch anschauen wieviele diese auch hilfreich finden dann sieht man vielleicht dass nicht jeder die Meinung der positiven Rezensionen teilt.

Bezüglich der Oscars, es kommt halt für mich öfters vor dass Filme nominiert werden oder auch gewinnen wo ich es nicht wirklich nachvollziehen kann da diese mich nunmal nicht so recht ansprechen. Und ja ich habe ebenfalls alle diesjährigen nominierten Filme gesehen und wie gesagt "Midnight in Paris" war der einzige Film der mir wirklich gut gefallen hat obwohl ich eigentlich kein allzu großer Woody Allen Fan bin.

Die anderen Filme sind für mich zum einen entweder typische Hollywood Dramen die bei den Oscars immer gut ankommen, mich aber nie sonderlich großartig angesprochen haben. Oder wie im Falle von "The Artist" ein Film der von der Machart als schwarz-weiß Stummfilm vielleicht herrausticht, allerdings hab ich diesbezüglich schon besseres gesehen wie eben z.B. "Der große Diktator".
Zu Hugo Cabret: mir ist nicht wirklich klar was für ein Publikum Scorsese erreichen möchte, ich kann mir nicht vorstellen dass sich Kinder auf so einen langen Film einlassen und für ein erwachsenes Publikum ist das ganze denke ich zu kindlich aufgebaut aber vielleicht täusche ich mich da auch. Wie gesagt mir ist es ein Rätsel was für ein Publikum Scorsese erreichen möchte.

Was die technischen Nominierungen angeht: seit "Wolfman" den Oscar für beste Maske bekommen hat gebe ich darauf ehrlich gesagt nix mehr, sorry aber die Werewolfmaskerade in den film war absolut lächerlich und schlecht gemacht. Mag sein dass dies wiederum auch anders gesehen werden kann, ich vertrete nunmal schon länger die Ansicht dass eine Oscarnominierung kein Qualitätsgarant ist.

Mich wundert es ja sehr dass dieses Jahr ein Film wie Melancholia von den Oscars ignoriert wurde obwohl die amerikanische Kritikervereinigung ihn als besten Film des Jahres und Kirsten Dunst als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Empfinde ich als etwas seltsam und fragwürdig von daher kann ich nur einmal mehr sagen dass die Oscars nicht immer nach Qualität gehen sondern nach dem was in Hollywood erwünscht ist und Lars von Trier ist anscheinend wegen seiner zugegebenermaßen dummen Aussage zu Adolf Hitler in Hollywood nicht erwünscht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 21:35:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.02.2012 21:47:17 GMT+01:00
Das ist wahrscheinlich eine Endlosdiskussion, es kann auch wirklich nicht jeder mit jedem Film was anfangen. Und jeder darf seine Meinung auch vertreten. Es gibt auch zu allem Negativbeispiele, man kanns nicht jedem recht machen. Gehen sie mal die Liste durch, mit den Filmen, die den Oscar gewonnen haben und welche davon tatsächlcih auch verdient waren. Das sind mit Sicherheit die große Mehrheit. Das auch unpopuläre Entscheidungen dabei waren, bestreite ich auch gar nicht. Aber "Der Herr der Ringe", "Der Pate", "Einer flog übers Kuckucksnest", Philadelphia", "Gladiator", "Braveheart", "Der Club der toten Dichter", "Das Schweigen der Lämmer" und und und. Das sind alles Filme, die schon zurecht den Olymp der Filmbranche bestiegen haben. So arg falsch lag die Oscar eher selten.
Die Geister scheiden sich eben, ich z.B. fand Midnight in Paris eher durchschnittlich als überragend und kein Vergleich zu den alten viel besseren Woody-Allen-Filmen. Für mich ist das eine zugegeben charmante Komödie ohne jeglichen Anspruch und Tiefgang. Da find ich z.B. Blue Valentine viel viel besser.
Bei Melancholia hab ich dagegen die selbe Meinung, die auch für Tree of Life gilt. Der Grat zwischen grandios und grandios überwertet ist wirklich sehr schmal. Mir hat er eigentlich gefallen, aber bei den heutigen Sehgewohnheiten der Menschen glaub ich kaum, das er bei jedem so gut ankommt. Das war bei Antichrist ja ähnlich. Für den einen grandios, für den anderen absoluter Müll. Sie schreiben ja auch, das sie mancher Film nicht richtig angesprochen hat, das mit den typischen Hollywood-Dramen kann ich allerrdings nicht bestätigen. Nehmen sie nur mal "The Help", der mit Sicherheit nicht im Ansatz als Drama zu sehen ist. Das ist einfach ein Wohlfühl-Film, eine Art soziales Märchen.
Für seine Äußerungen übers Dritte Reich hat er sich selbst aber keinen Gefallen getan und muss halt dementsprechend auch die Konsequenzen dafür tragen. aber viel besser als die Nomierten ist sein Melancholia aber definitiv auch nicht.
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