Kundenrezension

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Lichtblicke, 22. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Nach nicht einmal einem Jahr kommt der Nachfolger von "Thunder Rider".
Wie gehabt alles von Bandkopf Tarek Maghary komponiert und produziert. Dass er sich dabei immer wieder selbst kopiert - geschenkt, im True Metal fast schon selbstverständlich.
Wie beim Vorgänger ist die Produktion mit einem fetten Drumsound versehen, die Gitarrenriffs jedoch wieder austauschbar und der Songaufbau im einfach gestrickten Strophe/Bridge/Refrain-Stil.
Apropos Refrains: die Ausflüge in Schlagermelodien sind fast ganz verschwunden.
"Banners high" ist ein Konzeptalbum mit einer Fantasy-Story, was zunächst nicht auffällt, da textlich wieder alle Battle/Steel/Thunder-Klischees bemüht werden und das Cover den großen Vorbildern aus Amerika nacheifert.
Los geht s mit "Judgement of the Gods" - ein schnell heruntergesprochenes Intro in Tagesschaumanier - schwach!
Entschädigung folgt im Auftaktsong "We want his Head" - ein Uptempo-Knaller.
Gleiches gilt für den Titelsong "Banners high", das hat internationale Klasse.
Auch das schnelle "Time for Revolution" überzeugt.
In der Hymne "United by Freedom" und dem schleppenden "Pray for Thunder" wird das Tempo gedrosselt. Beide Songs kommen gut rüber mit eingängigen Refrains.
Dann wird die Scheibe schwächer: Beim mittelmäßigen "Bloodshed and Steel" wird die Geschwindigkeit wieder erhöht, bevor das poppige "All we want, all we need" einen Rückfall in Schlagergefilde markiert.
Der Tiefpunkt: Die Ballade "Take me Home" , die gut anfängt, sich jedoch in einen nervigen Chorus mit jaulendem Gesang hineinsteigert. Zur Strafe gibt es das Gejammere auch noch am Ende in einer akustischen Version. Punktabzug!
"On a Mountain high" und "The Day when the Battle is won" sind keine Highlights, aber gute Songs.
Abschließend gibt es als Bonus neben der Ballade noch eine gute Idee in Form einer Karaoke-Version des Titelsongs .
Fazit: Während andere True-Metal-Bands schwächeln (Hammerfall/Accept) oder wegen Ideenmangels alte Scheiben neu aufnehmen (Manowar) , ist Majesty wieder ein Lichtblick und fester Bestandteil im oft belächelten Genre.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.12.2013 11:34:15 GMT+01:00
jg meint:
Gute Besprechung. Sehe ich fast alles genauso. Die Kritik am Song "Take me home" stimmt zu 100 %. Der einzige Totalausfall auf einer ansonsten echt starken Scheibe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2013 16:52:21 GMT+01:00
Ja geht mir ähnlich - dabei hatte ich mich auf die Ballade (nach "Asteria" vom Vorgängeralbum, dass gesanglich schon am Limit aber geil war) gefreut: Das Uhhuuhuuu das ist ... sagen wir... "kultig"? *lach* Was die Vergleiche mit Manowar angeht, muss ich zudem einfach sagen: Ein Eric Adams ist Tarek (leider) wirklich nicht ... auch musikalisch finde ich "Lord Of Steel" in einer anderen Liga viel weiter oben ... aber "Banners High" is von good old Germany aus gesehen eine coole Scheibe ...

Veröffentlicht am 04.03.2014 18:42:40 GMT+01:00
Mischa meint:
"Während andere True-Metal-Bands schwächeln (Hammerfall/Accept)" ??

Accept haben mit Stalingrad und Blood Of The Nations neben UDO mit seinem Steelhammer die beiden aus meiner Sicht besten True Metal Alben seit bestimmt 10 wenn nicht noch mehr Jahren veröffentlicht. Dagegen können Majesty definitiv einpacken. Die letzten Hammerfall Alben waren nun nicht wirklich der Bringer, aber zumindest nicht schlechter als dieses Majesty Album, dass im Grunde auch nur alte Manowar Kost neu aufwärmt - wenn auch druckvoller und melodischer als die Originale mit dem Lord Of Steel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.09.2014 11:21:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.09.2014 11:22:18 GMT+02:00
Gwildor meint:
Danke an Alle für die Meinungen.Bei Accept bin ich teilweise anderer Meinung: Blood of the Nations stark - Stalingrad deutlich schwächer - und jetzt aktuell Blind Rage ebenfalls bis auf wenige Ausnahmen ideenlos.
Bei Hammerfall umgekehrt - (R)evolution starkes Comeback der Schweden.
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