Kundenrezension

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Salisbury - Ein Truppenübungsplatz der englischen Armee, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Gleich vorweg, alle Uriah Heep Alben wurden mit Ausnahme (vielleicht auch absichtlich) von - Conquest - hervorragend remastert und mit unzähligem Bonusmaterial ausgestattet. Alle CD's dieser Reihe sind daher zwischen 70 und knapp 80 Minuten lang. Die Anschaffung der remasterten CD's lohnt sich nicht nur für den absoluten Uriah-Heep-Fan, sondern generell auch für alle Musikfreunde, denn auch diese werden auf jedem Album viele großartige Songs unterschiedlicher Stilrichtungen finden.

Uriah Heep wurden ja in den Anfangstagen sehr häufig von ahnungslosen Musik-Kritikern als billige "Deep-Purple-Kopie" abgewertet, weil der erste Sänger David Byron dem damals zweiten Deep-Purple-Sänger Ian Gillian stimmlich sehr ähnlich war (Bird of Prey - und das Finale von - Solisbury - das sehr stark - nur in etwas gedrosselter Form - an den stimmlichen Orgasmus Gillians bei - Child in Time - erinnert, seien an dieser Stelle nur zwei kleine Beispiele). Dennoch spielten Uriah Heep eine völlig andere, wesentlich progressiver angehauchte Musik, als die große "Klassik-Hard-Rock-Formation", die ja unter anderem auch mit sehr vielen Unstimmigkeiten unter den Musikern und Line-Up-Wechseln zu kämpfen hatte.

Mit Ausnahme des für mich auch heute noch nicht wirklich hörbaren - Bird of Prey - besticht das Album - Solisbury - mit sehr anspruchsvollen und kreativen Rocksongs, die zeitlos schön, und unglaublich abwechslungsreich komponiert sind. Der 16-minütige Titletrack, der benannt ist nach der gleichnamigen Englischen Stadt, und bei dem vor allem Ken Hensley unglaublich schwindelerregende Hammondorgel-Soli zu orchestraler Musik spielt, ist natürlich das anspruchsvolle Highlight dieses großartigen Albums, aber auch alle anderen Songs, wie zum Beispiel das ruhige und zart gesungene - The Park - und natürlich der große Hit - Lady In Black - sind allesamt hörenswert.

Die remasterte Bonus-CD enthält noch sieben zusätzliche Titel, darunter mit - Simon The Bullet Freak und Here Am I - zwei Titel, die es damals nicht auf das Album schafften.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.06.2011 14:42:36 GMT+02:00
Flowerking meint:
Hm, mit Ausnahme von Bird of Prey besticht das Album also ausnahmslos mit anspruchsvollen Rocksongs...:-) Was nun, Ausnahme oder nicht ? Vielleicht einfach mal nicht so geschwollen daher schreiben, sondern einfachere Worte finden und somit kürzere und sinnvollere Formulierungen abgeben. Davon abgesehen finde ich Bird of Prey als eines der stärksten UH-Stücke überhaupt. Im Gegensatz zu dem nun wirklich abgenudelten Lady in Black. Ansonsten "uneingeschränkte" Zustimmung für diese Rezension...

Veröffentlicht am 17.07.2011 17:51:28 GMT+02:00
Die Stadt heißt übrigens Salisbury. Das Album deshalb auch. Hat also nichts mit Solsbury Hill von Peter Gabriel zu tun.

Im Übrigen gebe ich dem Rezensenten ausnahmslos teilweise recht. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.07.2011 21:25:00 GMT+02:00
Danke für die Korrektur. Wollte das nicht mit Peter Gabriel vermischen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2014 18:28:07 GMT+02:00
Berny meint:
Lese gerade diesen Kommentar, und muss unbedingt meinen Sermon dazugeben bezüglich BIRD OF PREY!!!
Als ich diese Scheibe seinerzeit hörte, was es wie eine Offenbarung für mich der vorher nur die Hitparade rauf und runter gehört hatte. Diese unheimliche WUCHT in Verbindung mit den hohen "u-ah!"s die in diesem Song rüberkommt hat mich damals glatt umgehauen - und dieses Gefühl stellt sich seitdem immer wieder ein, wenn ich diesen Song höre. Auch das es sich hier um eine noch verbesserte Version der Single-B-Seite von Gipsy handelt, tut ihr übriges dazu. Einfach einmalig gut - POWER, Arrangement, Vocals, Dramatik ..... was soll ich noch alles schreiben!?
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Ort: Pähkinäkolo

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