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Kundenrezension

20 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stars werden krank, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Contagion (DVD)
Der Film wird ja recht oft gepriesen, er sei am Puls der Zeit, der Film zum neusten Virus. Problem nur: Er funktioniert nicht. Weder als realistisches "Doku-Drama" (das kann Hollywood eh seit Jahren nicht mehr) noch als Thriller. Was von beidem dieses Werk nun sein soll war wohl auch den Machern nicht richtig klar.

Als Drama geht "Contagion" aufgrund der leeren, nichtssagenden Charaktere nicht durch. Als Thriller versagt er aufgrund des fürchterlichen Drehbuchs. Da taucht also ein neuer Virus auf, schlimmer als alles je dagewesene. Als Zuschauer kann man das aber nur erahnen, da wir lediglich ein paar paar besorgt blickende und hustende Stars sehen, in einem Vorort als Hauptschauplatz. Was genau los ist wird nicht klar, scheinbar sind die Menschen aufgeregt (es gibt kurz Plünderungen zu sehen), und in Hong Kong sind wohl ganz viele umgekommen. Da taucht kurz ein Dorf auf und es heißt da ist fast jeder am Virus gestorben. Das Dorf übrigens muß sowas ähnliches sein wie jenes in dem Film "The Village", also ein Ort, wo die Menschen wie vor 150 Jahren leben. Solche Orte hab ich in Hong Kong noch nicht gesehen, eine bizarre Hollywood Vorstellung vom Ausland. Der Rest des Films besteht aus einem aufgeregt rumrennenden Matt Damon, einem besorgt rumsitzenden Laurence Fishburne und einem wütend rumspringenden Jude Law. Und Gwyneth Paltrow und Kate Winslet dürfen noch am Virus sterben. Für lange hat man den Eindruck, das es sich um ein lokales Problem handelt, bis dann zum Schluß am Rande erwähnt wird, das wohl über zwanzig Millionen Menschen an dieser neuen Krankheit gestorben sind. Zum Glück finden die Ärzte dann aber einen Impfstoff und alles wird wieder gut. Und ganz am Ende dann noch die Auflösung, woher dieser Virus kam. Von der Inszenierung und dem Schnitt her erinnert das ein wenig an Komödie, hat gar was niedliches.

Nun, man kann natürlich sagen, zumindest übertreibt der Film nicht, bleibt relativ nüchtern. Dafür langweilt er aber, und dient allzusehr als Vehikel für Stars. Soderbergh wusste wohl, das der Film ohne Starbesetzung bis in die kleinsten Rollen kaum Zuschauer finden wird, denn so traurig es klingen mag, "Contagion" ist ein Unterhaltungsfilm der als Blockbuster durchgehen muß, und war auch als nichts anderes geplant. So kam dieses seltsame Endprodukt heraus. Heute kaum noch zu glauben wie gut Soderbergh vor über zwanzig Jahren mal angefangen hat, mit dem Erfolg kam dann die Transformation zum Hollywood-Routinier, besonders nach seinen "Oceans 11 12 13" Erfolgen. Heute ist er Vielfilmer der alles filmt was er kriegen kann. Von der Erzähltechnik her klaute er für "Contagion" übrigens bei sich selbst, vieles erinnert an "Traffic" (2000). Also, wieder so ein künstlich aufgeblasener Film, den man sich nicht unbedingt antun muß.
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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.02.2012 16:46:00 GMT+01:00
uka meint:
Abgesehen davon, dass Sie offensichtlich keinen Einblick in die Kriterien Steven Soderberghs haben, nach denen er Filmskripts auswählt, empfinde ich es als ziemlich rücksichtslos gegenüber dem interessierten Leser, aufgrund eigener enttäuschter Erwartung einen Film so unverfroren zu spoilern!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2012 18:43:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.02.2012 19:07:07 GMT+01:00
Daniel Zynda meint:
Nach welchen Kriterien sucht er sie denn aus?

Naja, gespoilert hab ich doch nicht viel. Gibts hier überhaupt was?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2012 19:15:14 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 12.02.2012 19:16:21 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 25.02.2012 11:37:20 GMT+01:00
hagazussa meint:
Kenn den Film nicht, sehe hier kein Spoiler, was verrät Daniel denn, was nicht auch mehr oder weniger schon bekannt ist?

Veröffentlicht am 25.02.2012 20:33:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.02.2012 21:23:05 GMT+01:00
John Bosley meint:
Natürlich steht es Ihnen zu, das besprochene Produkt nicht zu mögen. Wäre ja noch schöner, wenn alle der gleichen Ansicht sein müssten. Jedoch verraten Sie den kompletten Handlungsverlauf und darüber hinaus auch noch, welche der Protagonisten im Film ums Leben kommen. Wie können Sie so rücksichtslos gegenüber anderen sein, die sich für den Film interessieren, ihn, nachdem er soeben erst im deutschen Handel erschienen ist, aber noch nicht sehen konnten? Das war nicht nett. Ich wünschte wirklich, Amazon hätte die Zeit und den Willen, solche Rezensionen verbehaltslos zu löschen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2012 11:34:34 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 22.04.2012 11:47:02 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2012 11:46:23 GMT+01:00
E. Bruns meint:
Na, John Bosley, das nenne ich mal "übertreiben"!

Ich kenne den Film auch nicht und überlege, ob ich ihn kaufen möchte oder nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass so nebulöse Formulierungen wie die in dieser Rezension ("Es gibt Plünderungen", "da taucht kurz ein Dorf auf", "aufgeregt rumrennender Matt Damon") gleichbedeutend sind mit "kompetter Handlungsverlauf verraten". Wäre das so, fiele der Streifen jedenfalls in die Rubrik UNBEDINGT VERMEIDEN, DA STERBENSLANGWEILIG...

Insofern finde ich die Bewertung "rücksichtslos" übertrieben und den Ruf nach einer Zensur durch Amazon erst recht...

Für mich jedenfalls war der Text ein hilfreicher Baustein zur Entscheidungsfindung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2012 13:34:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.02.2012 17:04:28 GMT+01:00
John Bosley meint:
E. Bruns, es ist interessant, dass Sie für Ihre der Rezension wohlwollenden Argumentation Nebensächlichkeiten zitieren, die wesentlichen Textaussagen (bezüglich des Handlungsverlaufs) aber gänzlich ignorieren. Wieso tun Sie das? Für mich gehört die namentliche Nennung von HAUPTFIGUREN, die im Film ihr leben lassen, und die Erwähnung des Impfstoffs, der die menschheitsbedrohende Seuche letztendlich einzudämmen scheint, ihr gegen Ende der Geschichte den Schrecken nimmt, den der Film darzustellen versucht, und somit die Filmthematik (etwaige Ausrottung der kompletten Menschheit) auflöst, durchaus zu ernsthaften Spoilern. Die vorliegende Rezension bringt die Geschichte um sämtliche RELEVANTEN Spannungsmomente, egal ob diese nun gelungen sein mögen oder nicht. Die von Ihnen angeführten Rezensionspassagen (siehe Ihre Klammer oben) sind genau diejenigen, auf die es nicht ankommt, denn sie beziehen sich ja auch in keinster Weise auf den PLOTT der Geschichte. Es freut mich freilich, wenn Ihnen die Rezension zur Kaufentscheidungsfindung geholfen hat. Aber Sinn macht Ihr Kommentar und die darin enthaltene Argumentationsweise nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2012 17:56:08 GMT+01:00
John Bosley meint:
Rentner Ferdinand, Sie müssen meinen Beitrag nicht verstehen. Aber den Sinn einer Rezension sollten Sie erfassen können. Sie soll a) ein Thema VORSTELLEN, b) Neugierde auf das besproche Thema wecken und b) eine Wertung enthalten, die argumentativ hinterlegt ist. Was ist Ihrer Meinung nach der Grund, warum Verkaufsportale Kundenrezensionen sammeln?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2012 18:41:00 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 22.04.2012 11:48:40 GMT+02:00]
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Ort: TaoYuan, Taiwan

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