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Kundenrezension

982 von 1.023 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach wie vor der beste Kauf - auch im Vergleich zum Note II und III, 29. November 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Note N7000 Smartphone (13.5 cm (5.3 Zoll) HD Super AMOLED-Touchscreen, 8 MP Kamera, Android 4.0 oder höher) carbon-blue (Wireless Phone Accessory)
Länge:: 0:22 Minuten

Hier gibt es viele gute Rezensionen von erfahrenen SmartPhone-Benutzern, die im Detail auf Modell-Unterschiede eingehen. Ich richte mich hier eher an SmartPhone-Neueinsteiger, die genau wie ich vielleicht schon länger überlegen, den Sprung zu wagen, und daher nicht über jede Menge Erfahrung mit Apple, HTC oder Samsung verfügen.

Daher wird dies eine "wachsende" Rezension, die Schritt für Schritt meine Erfahrungen mit dem "Note" verfolgt. Vieles ist natürlich subjektiv und muss wirklich nicht für jeden passen.

Das improvisierte Video soll einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten und Grenzen der Kamera des Galaxy Note vermitteln.

KAUFGRÜNDE

Ich habe immer auf ein GROSSES Smartphone mit GUTER AUFLÖSUNG gewartet. Wenn ich bei Freunden auf gute Geräte wie das Galaxy, die iPhones oder die HTC-Geräte geschaut habe, fand ich weder das Browsen in Internet-Seiten noch das Lesen von Zeitschriften oder Büchern angenehm. Dann brauche ich aber auch kein Smartphone. Der Kompromiss zwischen lesbarer Größe und Übersicht ist durch kleine Schirme einfach beeinträchtigt, also wartete ich auf ein Modell, das so groß ist, dass es gerade noch in die Brusttasche eines Sakkos oder eines Mantels passt. Genau genommen könnte das "Note" meinetwegen also ruhig noch etwas größer sein. Wie das dann beim Telefonieren aussieht, ist mir eigentlich egal - und wenn es nicht egal wäre, könnte ich mir ein Bluetooth-Headset kaufen, dann kann das Telefon in der Tasche bleiben.

Mit dem "Note" kann man eine übliche Website wie diese vollständig anschauen und gerade eben noch die Schrift lesen - das ist grenzwertig klein, aber dieses Beispiel verdeutlicht vielleicht am besten den enormen Informationsgewinn, den dieses große UND hoch aufgelöste Display bietet. Aber natürlich muss man nicht mit zusammengekniffenen Augen Miniaturstudien betreiben - die App "INTERNET" zeigt perfekt auf den Schirm abgestimmte Ausschnitte der Sites. [1]

Auf areamobil.de findet man Display-VERGLEICHE mit gängigen Topmodellen.

Die zweite Überlegung ist die Relation zwischen Preis und Leistung. Das "Note" kostet doch - verglichen mit anderen gut ausgestatteten Modellen - relativ wenig. Zudem kann man offiziell den Speicher für wenig Geld mit einer 32 GB SDHC ausbauen. INOFFIZIELL sollen sogar manche MicroSDXC 64GB Speicherkarte funktionieren - da scheint was dran zu sein; jedenfalls wird bei mir der Speicher der SanDisk SDSDQY-064G-U46A Mobile Ultra 6 MicroSDXC 64GB Speicherkarte erkannt, h2testw läuft reibungslos durch und plötzlich hat man Platz für etwa 50 Filme. Neuerdings wird auch eine teurere Version angeboten, die für das Galaxy Note spezifiziert ist: 64GB Sandisk Micro SD Micro SDXC Speicherkarte für Samsung Galaxy S II(i9100)Galaxy S I9000 Galaxy Note N7000.

Die zeitaufwändige Konvertierung in das optimale mp4-Format sollte man übrigens besser vor dem Reinkopieren auf dem PC vornehmen. Bei mir funktionierte das gut mit dem AVS Video-Konverter.

Die Entscheidung für oder gegen den Samsung ist also in zwei Zeilen definierbar: Man wird das "Note" dann und nur dann kaufen, wenn man ein VOLL AUSGESTATTETES Gerät HOHER LEISTUNG mit einem SEHR GROSSEN DISPLAY haben möchte.

Genau: Leistung! Meine Frau besitzt ein preiswertes Smartphone, das zwar manches kann, es aber einfach zu langsam tut, um z.B. mit Vergnügen in der Musiksammlung zu stöbern. Das "Note" ist aber nicht nur schneller, sondern auch vorzüglich organisiert - unter "Musik" komme ich darauf zurück. Aber auch in scheinbaren "Nebensachen" brilliert das "Note" - z.B. in der GPS-Positionierung, im großen SPEICHER und in der Akku-Kapazität.

Inzwischen gibt es das Galaxy Note auch in elegantem Weiß - die Gattin wird sich freuen - und Verwechslungsgefahr ist ausgeschlossen.

SELBSTVERSTÄNDLICH

Mit der Größe und der Leuchtkraft des Displays, aber auch mit dem schnellen Prozessor und dem enormen Speicher geht erhöhter STROMVERBRAUCH einher. Trotz großem 2.500 mAh - Akku führt ein Vollbetrieb [5] nach 6:20 Stunden zur Kapitulation. Im normalen Leben dauert es aber schon mal 14-16 Stunden, bevor sich die Batterie meldet. Aufladen dauert bei leerem Akku etwa 3 Stunden. Man sollte also nachts regelmäßig nachladen oder sich zusätzliche Akkus und eine Ladestation leisten - übrigens beides erschwinglich. Wer längere Fahrten mit Navigation vorhat, kann das "Note" im Auto über ein kostengünstiges USB-LADEGERÄT anschließen.

Eine weitere Konsequenz des vergleichsweise großen Geräts ist, wie man liest, wegen des großen Schirms das "Aus" für Daumen-Tipp-Spezialisten. Für alle anderen ist eine große Tastatur natürlich bequemer. Manche scheinen auch auf "Schreiben durch Ziehen" mit "SWYPE" zu stehen. Mich reizt die SPRACHEINGABE am meisten - leider benötigt die eine gute Internet-Verbindung.

ERSTER EINDRUCK

Die ERGONOMIE ist schon umwerfend. In kürzester Zeit gewöhnt man sich an die Oberfläche, alles läuft elegant und geschmeidig. Alle Grundfunktionen wie Telefonieren, Kontakte pflegen oder SMS erschließen sich einem Menschen mit Computer-Erfahrung von selbst - nur auf die Entsperrung bei eingehenden Anrufen muss man erst mal kommen. (Funktioniert wie die Entsperrung beim Einschalten) Zudem helfen einfache LERNPROGRAMME, den Umgang mit der Multitouch-Steuerung, der Spracherkennung oder dem Stift erst einmal einzuüben. Wer imstande war, seinen PC mit einem WLAN zu verbinden, wird es auch mit dem "Note" auf Anhieb schaffen.

SCHUTZFOLIEN

Gute Reflex-Minderung - aber auch ein matteres Bild! - und ordentlichen Kratzschutz bieten laut einem aktuellen c't-Test die Folien von Dipos. 2x ORIGINAL DIPOS Crystalclear Displayschutzfolie für Samsung Galaxy Note N7000 MADE IN GERMANY. Ob Kratzer ein Problem sind, hängt wohl von der Aufbewahrung ab - mein Note hatte nach 2 Monaten auch ohne Schutzfolien noch nicht den geringsten Kratzer. Zum Reinigen scheinen übrigens Ledertücher gut geeignet zu sein - damit geht auch fettig-schmierige Beläge gut weg.

ERSTE HILFE

Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, zu dem man gerne jemanden fragen würde, der sich damit auskennt. Für diesen Fall habe ich einige BÜCHER gefunden, die in den Umgang mit Android-Handys einführen. Mir gefiel "Das Android-Smartphone-Buch" von Hans Dorsch ganz gut. Die Unterschiede zwischen dem "Note" und "reinen" Android-Handys wie dem Nexus sind marginal - man kann solche Bücher also problemlos verwenden und muss nicht warten, bis speziell zum "Note" etwas erscheint.

ANDROID = GOOGLE

Bekanntlich stammt das Android-Betriebssystem von Google. Zur Zeit ist die Version 2.3.6 installiert - inzwischen ist ein Upgrade auf die Version 4 verfügbar, mit der ein EINHEITLICHES Android vom kleinen SmartPhone bis zum großen Tablett die bisherigen 2er und 3er - Versionen zusammenfasst. Das Download des Upgrades kann über die Software-Info angestoßen werden, ist etwa 320 MB groß und lädt eine gute Viertelstunde.

Natürlich kann man das Note auch ohne Google verwenden - aber einfacher ist es, ein Konto bei Google anzulegen und das Telefon damit anzumelden. Damit werden nämlich Daten wie Mails, Kontakte oder Termine zwischen dem Google-Konto (der sogenannten "CLOUD") und dem Telefon automatisch gespiegelt. Und das Schöne ist: Google trägt seine Feldzüge gegen den Wettbewerb nicht auf dem Rücken des Verbrauchers aus, sondern stellt einfache und praktikable Lösungen für die Daten-Integration mit Windows und Outlook bereit.

Wenn man zum Beispiel das Google-Mailkonto über IMAP in seinen Outlook holt, hat man eine automatische Verbindung zwischen dem PC, der Cloud und dem "Note" - das ist schon genial.

Auch Kontakte kann man einfach aus Outlook exportieren - und zwar in einen Windows-csv-File. Den kann dann wieder Google importieren; und schon stehen sie auch auf dem Smartphone.

NÜTZLICHE HELFER

Die Windows-Anwendung "GO Contact Sync Mod" gleicht Kontakte zwischen Outlook und Google ab - unter googlesyncmod.sourceforge.n*t kann man sie kostenfrei herunterladen.

Den Outlook-Kalender gleicht die Software "Google Calendar Sync" mit Google ab. Man kann sie von google.c*m/sync/pc.html installieren.

EXCHANGE-Server kann man einfach konfigurieren und mit der vorinstallierten E-Mail App abfragen. Zudem ist eine Fernlöschung über den Exchange-Server möglich für den Fall, dass das Note verloren oder gestohlen wurde.

PER USB ZUM PC

Ein USB-Kabel verbindet das Telefon mit dem PC. Über die "KIES"-Applikation kann man dann auf dem PC z.B. die Firmware aktualisieren - auf meinem "Note" befand sich werksseitig noch eine ältere Version. Man kann aber auch das Telefon ganz einfach wie eine Speicherkarte verwenden und so bequem Filme und Musik überspielen. Filme konvertiert man vorher auf dem PC auf das mp4-Format - z.B. mit dem AVS Video-Konverter.

STIMMERKENNUNG

Zahlreiche Bedienungsschritte und vor allem die "Eingabe" von Text sind über das "Mikro" möglich. Das funktioniert schon recht ordentlich, auch wenn man keine esoterisch-witzigen Antworten erwarten darf wie von "Siri" beim iPhone 4S. Ziele für die Navigation werden in vielen Fällen ebenso brauchbar "verstanden" wie kleine Texte. Probleme hatte ich mit Namen - da kann die "Cloud", die diese Stimmerkennung durchführt, anscheinend weniger gut auf Erfahrungsschätze zurückgreifen als bei Orten oder zusammenhängenden Sätzen. Häufig werden alternative Interpretationen vorgeschlagen, aus denen man dann mit einem Tipp die richtige auswählen kann. Es versteht sich, dass die Stimmerkennung nur bei einer bestehenden schnellen Internet-Verbindung funktionieren kann.

NAVIGATION

Auch die Navigation - getestet haben wir die Google-Beta, die sich als "Navigation" unter einem blauen Pfeil versteckt - funktionierte auf Anhieb mit verblüffender Perfektion. Das verdankt man vor allem der innovativen und raffinierten Ortsbestimmung des "Note", die sogar imstande ist, die Schritte des Benutzers mit einzubeziehen. Bei einer Autofahrt durch das Saarland konnte man fast metergenau den Verlauf verfolgen [2], die Ansagen waren gut verständlich und die Spracherkennung funktionierte sehr gut. "Auf dem Land" war auch die Netzabdeckung unproblematischer als in der Stadt.

Wenn man eine gute Verbindung hat, kann man sich zudem die fantastischen Luftaufnahmen "unterlegen", die man ja schon von Google Maps kennt.

KAMERAS

Ja, es sind zwei - eine 8 MP - Kamera für Fotos und (Full HD-) Videos, eine Rück-Kamera zum Bild-Telefonieren oder Schminken :) - natürlich bietet nur die "große" auch optimale Qualität. Naturgemäß kommt das Smartphone nicht an die Bildqualität einer richtigen Kamera wie z.B. meiner Lumix TZ7 heran, aber in der Topliga der Telefon-Kameras dürfte das "Note" allemal mitspielen. Vor allem bei Tageslicht werden die Aufnahmen recht ordentlich. Aber auch in einer typischen "Kneipe" z.B. kann man noch ganz passable Fotos oder Filmaufnahmen erstellen - solange man sie nicht vergrößert. Erst wenn man auf Fullscreen vergrößert, kann man die Fleckigkeit und das Rauschen "gut" erkennen. Ähnliches gilt für Fotos bei Schwachlicht. [3] Leider lassen sich prinzipiell Smartphones nur schwer ruhig führen, man kommt leich auf Sensoren und die eingebauten Mikrofone übertragen jede Berührung unüberhörbar, wie man am eingefügten - natürlich laienhaften - Video "gut" erkennen kann.

Mit der zweiten Kamera kann man ganz gut Selbstporträts schießen - endlich sieht man mal, was man für ein Gesicht macht, wenn man knapp an der Kamera vorbeischaut. Und natürlich dient die Kamera zur Video-Telefonie, z.B. mit SKYPE - wenn man einen schnellen Internet-Zugang hat, bevorzugt über WLAN. Zudem ist es auch als Spiegel-Ersatz zum Kämmen oder Schminken eine nette Notlösung.

Die Kamera-Software ist mit einigem ausgestattet, was man auch von Kompaktkameras kennt. So kann man die Auflösung umschalten, Weißabgleich vornehmen oder den Schirmausschnitt für Messungen definieren. Bis zu 720p funktioniert auch ein digitales 4-fach Zoom, das man entweder über die Laut-Leise-Tasten oder direkt am Schirm durch Fingerspreizen bedienen kann.

Programme zur Bild- und Videobearbeitung befinden sich auf dem Gerät. Man kann damit z.B. Aufnahmen schneiden und mehrere Aufnahmen zu Filmen zusammenfassen.

Praktisch finde ich auch die Möglichkeit, durch ein Überwischen des Displays mit der aufgestellten Hand ein Bild des Schirms zu "scannen".

MUSIK

Auch hier bereitet das "Note" Freude. Probeweise aufgespielte 2500 Titel sind innerhalb weniger Sekunden verfügbar. Blättern läuft erwartungsgemäß leicht und elegant. Die witzige Lösung, ein alphabetisches Register am rechten Bildrand einzublenden, ermöglicht den Direktzugriff auf Einträge, die "weit weg" liegen. Mit "Streichen und Loslassen" lässt sich perfekt der gewünschte Buchstabe wählen. Zudem stehen Kategorien zur Verfügung, nach denen die Titel sortierbar sind. Mit einem hochwertigen Kopfhörer erzielt man brauchbare Lautstärken, zieht sich aber sicher keinen Hörschaden zu - aber dafür gibt es ja die Möglichkeit, die Musik über DLNA zu streamen.

TOLLE FUNKTIONEN

Über die App "LATITUDE" kann man auf Karten sehen, wo sich z.B. Freunde oder Familienmitglieder aufhalten - ein großartiges Feature!

Die App "FRITZ!FON" kontaktet die Fritz!Box und macht aus dem Handy ein Drahtlostelefon fürs Festnetz - noch ein "kostenloser" Zusatznutzen.

AUSBLICK

Mancher mag sich seit der Ankündigung des Samsung Galaxy S III i9300 Smartphone 16 GB (12,2 cm (4,8 Zoll) HD Super-AMOLED-Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Android OS) im April 2012 fragen, ob es sich lohnt, auf die nächste Generation zu setzen. Hardwaretechnisch bietet diese vor allem die neuen 4-Kern-CPUs - womit allerdings auch ein höherer Energieverbrauch und stärker erwärmte Geräte verbunden sind. Angekündigt wurden auch einige Gags wie das Ein- und Ausschalten des Schirms, wenn man drauf oder wegschaut, sowie automatisches Wählen, wenn man das Gerät ans Ohr führt. Die Haupt-Verbesserung soll aber in einer deutlich verbesserten Erkennung gesprochener Anweisungen liegen. Erste Erfahrungsberichte klingen aber wenig ermutigend.

Ähnliches gilt für das für den 15. Oktober angekündigte Samsung Galaxy Note II N7100 Smartphone 16GB (14 cm (5,5 Zoll) AMOLED-Touchscreen, Quad-core, 1,6GHz, 8 Megapixel Kamera, Android 4.1). Auch hier sollen im Wesentlichen ein leicht vergrößertes Display und ein leistungsstärkerer Prozessor die Käufer verlocken, immerhin zwei Scheine mehr auf den Tisch zu legen. Das neue Betriebssystem-Release 4.1 wird ja wohl nach einer gewissen - verkaufsfördernden? - Wartezeit auch für das jetzige Note verfügbar sein.

Im November 2013 folgte das Note 3 Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) Touchscreen, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz - und damit tatsächlich ein Modell, das gegenüber dem Titanen der Note-Serie rundum bemerkenswerte Vorteile bringt. Erwähnenswert sind der 20% größere Akku, die Möglichkeit, 4K-Filme zu erstellen, die erheblich verbesserten Stift-Funktionen unter Android 4.3, der enorm leistungsfähige Prozessor, 3 GB Arbeitsspeicher und ein Full-HD-Display. Zudem verspricht Samsung eine verdoppelte Übertragungsgeschwindigkeit. Eine bessere Haptik bieten der griffigere Stift, die geriffelte Kante und die edler wirkende Rückseiten-Abdeckung. Schlechte Stimmung kam allerdings auf, als bekannt wurde, dass Samsung bei diesem und anderen neuen Modellen in vielen Ländern die Verwendung einheimischer SIM-Karten blockiert. So wird der Anwender gezwungen, die hohen Gebühren zu zahlen, die beim Einsatz der deutschen SIM-Karte im Ausland anfallen.

Jeder muss selbst wissen, was davon ihn wie sehr reizt. Ich selbst werde mit einem Austausch wohl warten, bis Geräte verfügbar sind, die auch bei Sonnenlicht ein brauchbares Lesen ermöglichen - vielleicht bringen die angekündigten gerundeten Schirme in dieser Beziehung zu ein Aha-Erlebnis!

FAZIT

Dank der Note-Modelle kann man dank des zwar immer noch kleinen, im Vergleich mit herkömmlichen Smartphones jedoch riesigen Schirms mit den diversen WEB-Funktionen wirklich was anfangen, ein Buch lesen, vernünftig schreiben oder kalkulieren. Auch auf ein spezielles Navigationssystem kann man getrost verzichten. Jeder, der das Teil sieht oder probiert, ist begeistert. Meiner Meinung nach steht uns ein kleiner Boom mit solch "großen" SmartPhones bevor, erst recht, wenn erst mal das sehr attraktive 4er Android für das Galaxy Note verfügbar ist.

Das war mein Fazit Ende 2011. Inzwischen ist der von mir vorhergesagte Boom längst am Toben, auch die Konkurrenz schraubt sich langsam an vernünftige Bildschirmformate heran. Mein Ur-Note brauchte bisher lediglich einen neuen Akku und hat einige Kratzer, vor allem an der Kante, abbekommen, arbeitet aber immer noch vorzüglich. Von "Belächeln" großer Formate kann keine Rede mehr sein - Ende 2013 kann man jedem gratulieren, der dieses vorzügliche Gerät erworben hat.

technik-jury 5* A0797 16.12.2011eg

[1] Damit man eine Vorstellung der enormen Auflösung bekommen kann, habe ich eine Bildschirmkopie einer Website bei den Fotos eingestellt (Bild 4) - und daneben einen 1:1 Ausschnitt in der hier verfügbaren Auflösung von 500 x 300 Pixel - das entspricht etwa 2/3 der Schirmbreite des "Note". (Bild 5)

[2] Der Messfehler beträgt inzwischen in 90% der Fälle unter 10 m. (Wikipedia) In bebautem Gebiet hatten wir in der Praxis etwa 20 m Fehler.

[3] Auch Schwachlicht-Stillbilder weisen Artefakte auf, was man auf dem hochgeladene Weihnachtsmarkt-Foto in der Verkleinerung natürlich noch nicht so gut sehen kann. (Bild 3)

[5] Chip online, Onlinetest mit voller Schirmhelligkeit
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Kommentare

Von 11 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 104 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.11.2011 14:18:05 GMT+01:00
Schoko meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2011 14:57:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2011 10:07:58 GMT+01:00
jury meint:
Hallo, Schoko!

Das iPhone hat nun mal einen kleineren Schirm und weniger Pixel. Jeder, der die Geräte nebeneinander legt, kann die Vorteile des größeren Displays sehen. Mit den "inneren" Werten hat das nichts zu tun - es ist offensichtlich.

Was die "Lösung der Lesbarkeit" angeht, interpretieren Sie etwas in meine Besprechung hinein, was ich nicht geschrieben habe. In aller Deutlichkeit: besser als beim "Note" kann ich es mir echt nicht vorstellen. Eine Vorstellung davon geben vielleicht die Fotos 4 und 5, die einmal zeigen, was der Schirm insgesamt darstellt und dann, wie es wirklich im Detail aussieht.

Aber wenn Ihnen das iPhone besser gefällt: Warum nicht? Ganz sicher hat auch das iPhone in manchen Punkten die Nase vorn, mir war aber - wie ich doch hoffentlich deutlich gemacht habe - der Schirm wichtig.

Wenn Sie vergleichen wollen - ich habe, angeregt durch Ihren Beitrag, in der Rezension die Website areamobile.de genannt: dort finden Sie Fotos verschiedener eingeschalteter Handys nebeneinander. Man kann aber auch rechnen: Das "Note" hat 66% mehr Bildpunkte - das ist halt schon eine Menge.

Aber jeder sieht ja selbst, wieviel man sieht, und ansonsten gilt wie immer: chacun à son goût!

NG - Jury

Veröffentlicht am 29.11.2011 15:29:51 GMT+01:00
Sven Möller meint:
Hallo Jury. Mein Kompliment. Sehr gut gegliederte und informative Rezension. Was die Kamera betrifft, teile ich deine Meinung nicht. Bauartbedingt kann man nun mal eine Handykamera nicht mit einer Digitalkamera vergleichen. Schon gar nicht mit ner Lumix. Die Kamera des Note ist da keine Ausnahme. Die Kamera des Note macht bei Tageslicht schöne bunte aber kontrastarme Bilder ohne Farbstich. Sobald sich die Lichtverhältnisse verschlechtern oder man sich in geschlossenen Räumen befindet lässt die Qualität schlagartig nach. Ich hab es ausprobiert und Vergleichsfotos mit einer Panasonic FZ 28 geschossen. Bei hellem Sonnenlicht kommt dann durch das Display ein weiteres Problem hinzu. Du siehst fast gar nix mehr und fotografierst und filmst quasi blind.
Das Note ist das beste Smartphone für diejenigen die häufig im Internet surfen. Aber die eingebaute Kamera, ist, wie bei allen anderen Handys auch, kein Ersatz für eine Digitalkamera oder einen Camcorder.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2011 15:53:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.12.2011 13:03:11 GMT+01:00
jury meint:
Hallo, Sven Möller!

Freut mich, dass Dir die Rezension gefällt. Ich habe etwas Erfahrung mit meiner Lumix DMC TZ-7. Natürlich liefert die Lumix bessere Bilder ab - da steht auch in meiner Rezension nichts anderes? Ich werde versuchen, mich noch deutlicher auszudrücken.

Ich vermute, dass für die Klassenunterschiede das Objektiv die entscheidende Rolle spielt, aber auch in der Praxis der sehr gute Bewegungssensor der Lumix.

Dennoch war ich angenehm überrascht von einer Film-Aufnahme in einer abendlichen Kneipe mit dem "Note". Am ehesten habe ich noch Probleme damit, das doch sehr leichte Gerät halbwegs ruhig zu führen - das merkt man dem kleinen Demofilm von unserem Tiger (leider) gut an.

Eine tolle Kamera-Funktion ist übrigens das Schirmbild - man wischt "wie ein Scanner" über den Schirm und das Bild ist im Kasten.

NG - Jury

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2011 18:24:56 GMT+01:00
Sven Möller meint:
Hallo Jury
Nein, du musst deine Rezension nicht besser formulieren. Bleib deinem Stil treu. Dafür gibt es ja die Möglichkeit, Kommentare abzugeben und ev. Missverständnisse zu klären. Alles geklärt. ...:-))
Lg Sven Möller

Veröffentlicht am 30.11.2011 21:06:33 GMT+01:00
Mig meint:
Danke für diese Rezension.

Veröffentlicht am 02.12.2011 14:30:04 GMT+01:00
R. Hauptmann meint:
Hallo Jury,

nur ein kleiner Hinweis zu deinem Video.
Du solltest für alle Personen die darauf zu erkennen sind, auch eine Schriftliche Einverständniserklärung zur Veröffentlichung deines Film haben.
Sonnst kann es teuer werden.
Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.12.2011 00:32:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.12.2011 01:01:57 GMT+01:00
jury meint:
Hallo, R. Hauptmann,

danke für den Hinweis. Sie haben Recht - man kann niemals wissen, wie solche Fragen im Ernstfall beurteilt werden. Und abgesehen von dem Rechtsrisiko möchte ja niemand unwissentlich eine Ehe zerstören. Daher nehme ich das Video sicherheitshalber raus. Ich werde in den nächsten Tagen sicher eine Möglichkeit zu finden, die den gleichen Zweck erfüllt, ohne dass man irgendwelche Personen erkennen kann - vielleicht eine leere Kneipe, bloß ist so etwas im feierfreudigen Saarbrücken vermutlich schwer zu finden.

NG - Jury

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.12.2011 17:58:46 GMT+01:00
hheckert meint:
Guten Tag, Sven Möller,

ich bin noch am überlegen, ob ich mir das Note kaufe - eigentlich nur noch "wann". Aber vielleicht können Sie mir zuvor noch eine Frage beantworten. Hat die Fotokamera des Note eine Zoom-Funktion?

Gruss hheckert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.12.2011 18:12:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.12.2011 07:15:44 GMT+01:00
jury meint:
@hheckert

Das maximal 4-fach Zoom wird (in Zehntel-Schritten) durch Spreizen der Finger auf dem Touchscreen bedient. Alternativ kann man ihn über die Laut-Leise-Tasten betätigen. Laut PC-Welt handelt es sich um einen digitalen Zoom. Das funktioniert übrigens auch beim Filmen - aber nicht mit der rückwärtigen Kamera.

Daraus folgt natürlich, dass der Zoom nicht in 1080p funktioniert.

Einen Digital-Zoom könnte natürlich auch theoretisch jede App realisieren.

In der Praxis wichtig dürfte auch der Bildstabilisator sein.

NG - Jury

PS: Ziemlich umfangreiche Daten findet man hier:
areamobile.de/handys/2982-samsung-galaxy-note/datenblatt
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