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Kundenrezension

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zehn Schritte zurück in den biederen Dschungel des Dark Pop!, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Til Death (Audio CD)
Das ist es nun. Das mittlerweile vierte Studio Album von Aesthetic Perfection. Frontmann Daniel Graves hat dieses Album ja großspurig im Internet ja bereits beworben und jetzt liegt das neue Album TIL DEATH endlich in CD Form vor. Bereits im Vorfeld gab Graves bekannt, das sich das neue Album von den vorherigen unterscheiden würde und das muss ja nichts schlechtes heißen, denn Stillstand ist der Tod jedes Künstlers. Somit wurde die Spannung ja noch mehr angeheizt. Vorab aber nochmal eine kurze Zusammenfassung zum bisherigen Schaffen von AP. Angefangen hat alles mit dem ersten Album CLOSE TO HUMAN welches noch deutlich im Dark Elektro Bereich dümpelte und sicherlich keine wirkliche Offenbarung in Sachen Musikgeschichte gewesen ist. Lediglich nettes Dark Elektro Gestampfe mit obligatorischen Verzerr Vocals. Eine deutliche Steigerung, sowohl Musikalisch als auch Produktionstechnisch war dann das zweite Album A VIOLENT EMOTION, welches die Band schlagartig zu einem gefragten Szene Ding machte (vor allem dank des Club Hits "The Siren"). Dennoch konnte das zweite Album mehr überzeugen als der Erstling. Fast alles richtig gemacht haben dann AP spätestens mit dem letzten Album ALL BEAUTY DESTROYED welches die Band erfolgsmäßig noch weiter vorangetrieben hat. Qualitativ noch ausgefeilter befanden sich auf dem letzten Album echt gute Nummern und man merkte bereits dort, das AP es ernst meinen und mittlerweile vom schnöden 1 Mann Electro Act zu einer richtigen Band gereift sind. Vor allen Live machen AP auf diversen Festivals und auf eigenen Tourneen eine durchaus überzeugende Figur und das besorgte Daniel Graves mächtige Sympathiepunkte bei dem Publikum. Umso ergärlicher ist es mit zu erleben das AP auf ihrem vierten Album wirklich all ihre Bemühungen über Bord geworfen haben.

Alles beginnt hier noch recht stimmig mit dem Intro "Happily Even After" doch schon beim zweiten Song "Antibody" hat man schon wirklich keine Lust mehr und man fragt sich: Was soll dieser schlecht produzierte Kram? Man könnte jetzt denken das es nur besser werden kann, aber leider ist dem wirklich nicht so. Auch Songs wie "Lights Out, Big Bad Wolf" und das an IAMX angelegte "Showtime" (überhaupt scheinen IAMX es Mr. Graves angetan zu haben, wenn man die aktuellen Pressefotos sich mal anschaut) können so gar nicht mal überzeugen. Die Songs sind schwach, die Klasse von Songs wie etwa "11th Hour, Hit the Streets, Under your Skin" (um nur einige zu nennen!) vom letzten Album sind gar nicht zu erkennen. Hier plätschert alles vor sich hin und zudem ist die Umsetzung der Produktion mal echt Low Budget. Sowohl die Tonqualität des Albums klingt wie eine aufgemotzte MP 3 Veröffentlichung, was sicherlich auf dünnen MP 3 Kopfhörern oder auf den Computer Boxen nicht weiter auffällt, aber auf einer guten bis soliden Hifi Anlage hört man das grauenhafte Ergebnis doch sehr deutlich! Die Speerspitze der schlechten Songs wird jedoch mit dem Song "Oh Gloria!" erreicht. Ein kleberiger Pop Refrain trifft auf Schlagereske Beat Züge und spätestens nach diesem Song wurde mir klar, das dieses Album echt nicht viel taugt.

Bitte nicht falsch verstehen: Mir ist schon klar das Geschmäcker verschieden sind und ich bin der letzte, der was gegen Veränderungen hat. Nein ich begrüße Bands die überm Tellerrand schauen, die ihren musikalischen Horizont erweitern und experimentieren. Bei TIL DEATH ist es aber kein Experimentieren, es ist nur eine Ansammlung von ganz schlechten Möchtegern Elektro Pop Songs geworden die mit ihren Hüpf Refrains und Hüpf Billig Elektro Sequenzen wirklich lächerlich wirken.

FAZIT: Durchaus hätten AP sich mit ihrem vierten Album endgültig zu einem ernsten Pfeiler entwickeln können, aber leider haben sie sich dafür entschieden lieber zehn Schritte zurück zu gehen und anstatt ein gutes und stimmiges Teil abzuliefern kommen sie mit einem Album daher was sicherlich Kleinen Mädchen und Jungs gefallen dürfte. So So, jemand schrieb hier was von "Emo Body Music" - nee, so gar nicht (was ist das denn wieder für eine hirnrissige Beschreibung?) - denn hier ist nichts Emo und auch nicht Body. Hier gibts nur klebrige und schlecht gemachte 80 er Jahre Pop Hooks die Assoziationen an New Kids on the Block (ja, hört mal genau hin!) aufkommen lassen. Wer es mag, ich mag es mal so gar nicht.
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Kommentare


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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.02.2014 22:44:38 GMT+01:00
Dr.Doom meint:
Nein, deine Kritik ist sehr treffend geschrieben. Mir kam während des Albums der Gedanke das sind die Backstreet Boys in Dark, ohne Scheiss die Songs hören sich genau so an. :D
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