Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne kleine Geschichte über....., 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dunkelheit über Tokyo: Mystery-Romance-Thriller (Kindle Edition)
.....über einen jungen Mann, der auszog um Tokyo in all seinen Facetten kennenzulernen und dabei die Dunkelheit im Schlepptau hat.

Inhalt:

Der 20 jährige Takeo fühlte sich in seiner Heimat schon immer fremd und als sein Vater stirbt, kann ihn nichts mehr halten. Sayounara Berge - Konnichiwa Tokyo! Leben konnte er bei seinem Onkel, der hatte zwar wenig Platz aber Takeo konnte solange bei ihm bleiben wie er wollte. Viel Geld hatte er zwar nicht aber das wollte er auch gar nicht, er wollte nur Teil dieser schönen bunten Welt werden die er sonst nur im Fernseher bestaunen konnte. Kaum angekommen wundert er sich schon was hier so los war und warum ihn jeder sofort als Landei erkannte. Takeo war heilfroh als er endlich bei seinem Onkel vor der Tür stand, wurde aber sofort bitter enttäuscht da sein Onkel anscheinend Damenbesuch da hatte und Takeo ihn störte, so dass er ihn mit 900 Yen (ca 6,50 Euro) für einen Kinobesuch abspeiste, mit dem Vermerk dass er später kommen sollte. Während Takeo nun überlegt was er machen soll, fiel ihm der Store wieder ein, wo er zuvor was als Geschenk für seinen Onkel gekauft hat und macht sich auf den Weg dorthin. Kaum angekommen spricht ihn auch schon das Mädchen von der Kasse an und teilt ihm mit, dass sie in 20 Minuten Feierabend hätte und sie sich dann um ihn kümmert, nachdem er ihr erzählt hat dass er neu in Tokyo sei. Mei so der Name des Mädchen schleift ihn in ein Manga Cafe wo er die Nacht verbringen kann. Als er am nächsten Tag erwacht muss er zu seinem Schreck feststellen dass er die Nacht quasi neben einem Toten verbracht hat, denn in der Nachbarkabine lag ein Mann in seinem eigenen Blut. Nach diesem Vorkommnis hofft Takeo er würde nicht mit noch mehr solcher Ereignisse konfrontiert und dass er sich weit ab seines Landlebens ein neues und erfülltes Leben in Tokyo aufbauen konnte.....

Mein Eindruck:

Für Leute die kein Wort japanisch verstehen, wäre es nicht schlecht gewesen japanische Wörter wie z.B Kami (Götter oder Geisterwesen, tauchen sie z.B im Wald auf sind es Naturgeister, tauchen sie in einem Schrein auf sind es meistens die Hüter des Schreins also je nach dem wo diese Kami auftauchen, dem werden sie zugeordnet, so können sie auch einem Verstorbenen zugeordnet werden) zu übersetzen. Ein gaijin wäre so etwas wie hier Kana** also eher weniger schön, besser wäre gaikokujin gewesen das wäre die formelle Bezeichnung für Ausländer gewesen. Also mich hat es jetzt nicht sonderlich gestört aber wie bereits gesagt, wer kein Wort japanisch versteht wird doch sehr in seinem Lesefluss gestört wenn er manche Wörter oder Bräuche nicht versteht. Es gibt zwar am Ende des Buches eine Übersetzung aber da bringt es ja den meisten nichts mehr, da sie das Buch ja dann schon durchgelesen haben und dann erst entdecken, hoppala da gibt es ja eine Übersetzung.

Der Schreibstil des Autors fand ich sehr flüssig und erzähl technisch einwandfrei. Die subtilen Andeutungen von etwas fremdartigen fand ich sehr spannend und hat mich auch extrem neugierig gemacht als was sich das entpuppen wird. Insgesamt war es eine gute Mischung zwischen Abenteuer, Crime, Drama, Mystery und Grusel. Ich war mit der Geschichte im Großen und Ganzen sehr zufrieden und deswegen gibt es von mir 3,9/5 Sterne und später werde ich dann mal schauen wie mir Die Prinzessin der Lilien so gefällt, anhören tut es sich ja schon mal sehr gut. Wer wie ich ein großer Japanfan ist, dem wird diese Geschichte mit Sicherheit sehr gut gefallen und wer neugierig ist, dem mit Sicherheit auch. :D
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.02.2014 21:08:56 GMT+01:00
koi88 meint:
Hallo Ramona, ich weiß nicht, wo ich dich sonst erreichen kann – ganz sicher nicht in "diesem" Forum.
Ich wollte mich für die Rezensionen bedanken, ausdrücklich auch für die kritische. Ich freue mich, dass dir die beiden längeren Geschichten gefallen haben (na, immerhin mache ich Fortschritte, wie es aussieht :-)
Mich nennen in Japan immer alle Gaijin, ich war mal mit Freunden von meiner Frau essen und einer hat während des ganzen Essens Gaijin-san genannt, weil er sich meinen Namen nicht merken konnte, wie er sagte. Aber du hast Recht, Gaigokujin wäre korrekter.
Es ist auch nicht alles authentisch in dem Buch, z.B. sprechen sich alle viel zu oft mit Vornamen an, Japaner tun das ja eher selten, aber das wäre mir im Deutschen komisch vorgekommen.
Mir kam es eher auf die grundlegende Stimmung an – so habe ich Japan und das Leben in Tokyo erlebt (allerdings mit weniger Geistern).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2014 21:30:19 GMT+01:00
Hi Martin

ja das Forum sollte man meiden. Es tut mir sehr Leid dass du leider eine solche negative Erfahrung machen musstest, weil ein paar meinen sie sind das Non Plus Ultra. Lass dich nicht entmutigen ich fand 2 deiner 3 Geschichten wundervoll und ich würde mich sehr freuen weitere Geschichten rund um Japan von dir zu lesen. Eigentlich sprechen sich Japaner nur innerhalb der Familie mit Vornamen an oder sehr enge Freunde. Ich fand das damals nicht schlecht, besonders wenn man in eine neue Gruppe kommt, weiß man sofort wer, wie und wo zu einander steht. Auf jeden Fall hast du die Stimmung sehr gut eingefangen für einen Nichtjapaner. :D

LG Ramona

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2014 04:34:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2014 04:36:47 GMT+01:00
Hallöle!

@koi88

Ob authentisch oder nicht, da würde ich mir keinerlei großartige Gedanken machen. Wer keine Ahnung von dieser Kultur und den Gebräuchen hat, der kann eh nix damit anfangen. Desto mehr man sie beschreibt, desto unverständlicher wird es für Nichtwissende!

Als Beispiel nur Yoga und Thai Chi. Das Yoga am Anfang des 19ten Jahrhundert und das heutige moderne Yoga unterscheidet sich grundliegend. Im Ursprung war es geprägt von der indischen Philosphie mit starkem religiösen Einschlag. Damit kann die westliche Kultur nix anfangen und so wurde es verwässert.

Genauso Thai Chi ist eine Kampfsportart im Ursprung. Die langsamen Bewegungen sollen nur dazu dienen, dass der Schüler die fließende Atmung erlernt. Anders wie im klassischen Kampfsport, hier erfolgt die Atmung kraftvoll und stoßweise. Die Muskelspannung erfolgt erst beim Faustschlag. Beim Thai Chi ist sie ständig präsent. Hier liegt das Problem, die fließende Atmung und die gleichzeitige Muskelspannung zu erlernen!

Die fernöstlichen Sitten und Gebräuche, die kann man nicht erlernen. Zu begreifen und zu verstehen gibt es da auch nicht viel. Die muss man leben und alles andere führt den Wissbegierigen nur auf Irrwege. Genauso bei den japanischen Traditionen, die sehr umfangreich sind. Als Beispiel nenne ich mal das Dasein eines Samurai. Er war von Geburt an gefangen in seinen Traditionen bis zum bitteren Ende. Nicht einmal das Ableben war ihm gegönnt ohne auf irgendwelche Traditionen und Pflichten zu achten.

Kenne einige Japaner, die liegen schwer miteinander im Clinch. Es ist das Generationsproblem. Viele Ältere, die hegen und pflegen noch ihre alten Traditionen, Sitten und Gebräuche. Einige Junge, die pfeifen darauf. Die wollen sich nicht anketten lassen.

Für die einen ist es die Katastrophe schlechthin, wenn sie auf Arbeit versagen oder gar mit ihrer Firma Pleite gehen oder rote Zahlen schreiben. Die sind dann kurz davor ins Jenseits zu hechten. Die anderen scheren sich nicht darum. Da gibt es einige, die gehen ohne mit der Wimper zu zucken Pleite. Das ist die große Angst der Verfechter der Traditionen. Dieser fast blinde Gehorsam, die bedingungslose Treue zum Arbeitgeber ist die Stärke der japanischen Wirtschaft und die Grundpfeiler ihres Erfolges.

@ Ramona

Tolle Rezension, schön geschrieben wie ich es von dir gewohnt bin.

Bei der Beschreibung ist mir ein langjähriger guter Freund eingefallen. Der wurde gleich mit mehreren Kulturschocks vom Leben abgestraft. Zuerst als er von seinem Bergdorf nach Nagasaki abgewandert ist. Erstmal die komplette andere Lebensweise und er mutierte dann später vom Bauer zum Fischer.

Dann ist er in Afrika gelandet. Der nächste Schock, dieses Elend, der Krieg und die Hungersnot hat ihn dann wieder vertrieben. Seinen dritten Kulturschock bekam er dann in Deutschland, weil hier das komplette Dasein wieder anders verläuft.

Er ist jetzt seit 1989 hier aber es gibt noch einige Sachen mit denen er irgendwie nicht klar kommt. Da kann er nicht aus seiner Haut raus. Am meisten macht ihm zu schaffen wie teilweise lasch bei uns hier mit den familiären Bindungen umgegangen wird. Die Achtung vor den Eltern und den Vorfahren sind bei uns im Vergleich zur japanischen Kultur sehr wenig ausgeprägt.

Hier ist nur zu sagen als einer im Westen geborener kann ich mir leicht fernöstliche Traditionen aneignen und versuchen nach ihnen zu leben. Das ist dann mein freier Wille und ich kann sie verwässert ausleben. Gefallen sie mir nicht, dann kann ich sie wieder ablegen. Aber wer in diesen Traditionen rein geboren und aufgewachsen ist für den gibt es fast kein zurück mehr. Denn für ihn ist die Tradition ein fester Bestandteil des Lebens.

Es gibt viele Leute, die schreiben viele sehr kluge Bücher darüber und ich kenne einige, die fressen die regelrecht (die Bücher nicht die Autoren). Das Grundproblem bei uns ist es wird sofort der gute alte Kamerad „ESOTERIK“ nicht rein gemischt sondern rein geballert wo es nur geht. Dadurch wird das Wesentliche total verwässert und teilweise total entstellt. Fällt es denen dann auf, dann kommt der weise Spruch „DER WEG IST DAS ZIEL!“

Aha nur wenn ich einen Berg bestiegen will, dabei daneben trete und ich in die Schlucht stürze. Das ist gewiss nicht mein Ziel, denn ich wollte auf den Gipfel 4000m hoch und nicht - 4000 Meter tief in der Schlucht in Einzelstücken, die locker in eine Konservendose passen liegen.

Gibt auch Fälle, die schaffen es mit Meditation wirklich eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen. Was auch kein Wunder ist. Wer meditiert ohne die richtige Anleitung, der läuft sehr schnell in Gefahr, dass die Atmung auf ein Minimum zurück gefahren wird. Kenne das. Ist mir auch schon einige Male passiert. Dadurch wird das Hirn nicht ausreichend mit Sauerstoff durchblutet und es ergibt herrliche Halos.

Auch wenn es viele nicht wahr haben möchten. Der Mensch ist leider geknechtet und gefesselt und an die Naturgesetze gebunden.

So gesehen ist es mir sogar sehr lieb, wenn ein Autor es vermeidet tiefer in die Materie einzutauchen. Künstlerische Freiheit hin oder her.

Grüßerle vom Mike
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Ramona Skarbon
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