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Jedes Kind braucht einen anderen Ansatz, 21. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Märchen vom ADHS-Kind / 50 sanfte Moeglichkeiten, das Verhalten Ihres Kindes zu verbessern - ohne Zwang und ohne Psychopharmaka (Taschenbuch)
Wer sich von dem provokanten Titel "Das Märchen vom ADHS-Kind" nicht verschrecken lässt, kann eine ungewöhnliche Sicht auf das immer häufiger diagnostizierte Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom kennen lernen. Der Autor Thomas Armstrong, ein ehemaliger Sonderschullehrer, stellt Erklärungen für Konzentrationsprobleme, impulsives Verhalten und motorische Unruhe bei Kindern vor, die sich von der üblichen Hypothese der angeborenen und unheilbaren Stoffwechselstörung grundlegend unterscheiden. Armstrong betont, dass den typischen ADS-Symptomen komplexe und vielfältige Ursachen zugrunde liegen. So ließe sich aus der Tatsache, dass etwa 80 Prozent der als hyperaktiv eingestuften Kinder Jungen sind, auch der Schluss ziehen, dass es sich hierbei um einen normalen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen handelt. Nicht das Kind habe Probleme, sondern die Gesellschaft sehe das Verhalten des Kindes als Problem an. So individuell die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten sind, so individuell müssen nach Armstrong auch mögliche Hilfen sein. Der Autor hat 50 Strategien anzubieten, die ohne die Einnahme von Medikamenten und ohne die Ausübung von Zwang auskommen. Anhand einer Checkliste können Eltern und andere Erziehende die zu ihrem Kind und ihrer Familiensituation passenden Methoden auswählen. "Das Märchen vom ADHS-Kind" ist ein Buch, das nachdenklich macht, das Lösungen zu bieten hat und das betroffenen Familien sowie mit dieser Thematik befassten Fachleuten Mut macht. Was mehr kann man von einem Buch erwarten?
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Das Märchen vom ADHS-Kind / 50 sanfte Moeglichkeiten, das Verhalten Ihres Kindes zu verbessern - ohne Zwang und ohne Psychopharmaka 3873874946
Thomas Armstrong
Junfermann
Das Märchen vom ADHS-Kind / 50 sanfte Moeglichkeiten, das Verhalten Ihres Kindes zu verbessern - ohne Zwang und ohne Psychopharmaka
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Jedes Kind braucht einen anderen Ansatz
Wer sich von dem provokanten Titel "Das Märchen vom ADHS-Kind" nicht verschrecken lässt, kann eine ungewöhnliche Sicht auf das immer häufiger diagnostizierte Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom kennen lernen. Der Autor Thomas Armstrong, ein ehemaliger Sonderschullehrer, stellt Erklärungen für Konzentrationsprobleme, impulsives Verhalten und motorische Unruhe bei Kindern vor, die sich von der üblichen Hypothese der angeborenen und unheilbaren Stoffwechselstörung grundlegend unterscheiden. Armstrong betont, dass den typischen ADS-Symptomen komplexe und vielfältige Ursachen zugrunde liegen. So ließe sich aus der Tatsache, dass etwa 80 Prozent der als hyperaktiv eingestuften Kinder Jungen sind, auch der Schluss ziehen, dass es sich hierbei um einen normalen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen handelt. Nicht das Kind habe Probleme, sondern die Gesellschaft sehe das Verhalten des Kindes als Problem an. So individuell die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten sind, so individuell müssen nach Armstrong auch mögliche Hilfen sein. Der Autor hat 50 Strategien anzubieten, die ohne die Einnahme von Medikamenten und ohne die Ausübung von Zwang auskommen. Anhand einer Checkliste können Eltern und andere Erziehende die zu ihrem Kind und ihrer Familiensituation passenden Methoden auswählen. "Das Märchen vom ADHS-Kind" ist ein Buch, das nachdenklich macht, das Lösungen zu bieten hat und das betroffenen Familien sowie mit dieser Thematik befassten Fachleuten Mut macht. Was mehr kann man von einem Buch erwarten?
Christine Falk-Frühbrodt
21. März 2003
- Insgesamt:
5

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