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Mit einem goldenen Herzen zu musikalisch neuen Ufern, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Golden Heart (Audio CD)
Als sich die Dire Straits 1995 trennten, war ich schon sehr enttäuscht, weil diese Band zu einer meiner absoluten Lieblingsmusikgruppen gehörte. So habe ich mich ein Jahr später auch riesig darüber gefreut, als das erste Soloalbum von Mark Knopfler - Golden Heart - in den Regalen der Musikgeschäfte stand. Meine anfängliche Freude über das neue Album verflog aber bereits nach dem ersten Anhören, weil die 14 neuen Songs meine großen Erwartungen leider nicht erfüllen konnten, nahtlos an die Dire-Straits-Ära anzuknüpfen. Da die Musik wirklich nicht mehr sehr viel mit den Dire Straits gemein hatte, bzw. sich auf dem Album auch so gut wie keine markanten Rockgitarrenriffs mehr befanden, und Knopflers Gitarrenspiel nur an einigen Stellen und in einigen Songs wie - Imelda, No Can Do, Don't You Get It und Rüdiger - dominanter aufblitze, wanderte - Golden Heart - erste einmal eine sehr lange Zeit ungehört in mein CD-Regal. Erst vier Jahre später mit der Veröffentlichung des zweiten Albums - Sailing To Philadelphia - einem Album, das eine Reihe von Titeln enthielt, die durchaus auf der letzten Dire-Straits-Scheibe - On Every Street - veröffentlicht hätten werden können, kramte ich - Golden Heart - wieder hervor, und hörte es mit ganz anderen Ohren an. Plötzlich erkannte ich nicht nur die Wärme, sondern auch die musikalische Tiefe und das positive Wohlbefinden, die diese 14 unterschiedlichen Songs des Albums über eine Gesamtlaufzeit von 70 Minuten ausstrahlten. Erst jetzt hörte ich die versteckten Details dieser Musik, und das großartige, wenn auch an einigen Stellen dezentere Gitarrenspiel Knopflers, und ärgerte mich ein wenig, dass ich dieses Album in den ersten vier Jahren so gut wie überhaupt nicht gehört habe. Golden Heart - ist ein exzellentes Album, auf dem Mark Knopfler die bekannten Folklore-Elemente seiner bisherigen Filmsoundtracks, einige Dire-Straits-verwandte Gitarrenriffs und seine individuelle musikalische Klasse zu 14 zeitlos schönen und abwechslungsreichen Songs zusammenschmelzen lässt. Golden Heart - ist aber auch ein Album, das mir wieder einmal gezeigt hat, wie falsch es ist, wenn man im Vorfeld bestimmte Erwartungshaltungen hat, und die Messlatte dabei so hoch legt, dass ein neues Album von vorneherein überhaupt keine Chance hat diese zu erfüllen, und dadurch die eigentliche musikalische Qualität für immer unentdeckt bleibt.
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Golden Heart B000024KQO
Mark Knopfler
Vertigo (Universal)
Golden Heart
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Mit einem goldenen Herzen zu musikalisch neuen Ufern
Als sich die Dire Straits 1995 trennten, war ich schon sehr enttäuscht, weil diese Band zu einer meiner absoluten Lieblingsmusikgruppen gehörte. So habe ich mich ein Jahr später auch riesig darüber gefreut, als das erste Soloalbum von Mark Knopfler - Golden Heart - in den Regalen der Musikgeschäfte stand. Meine anfängliche Freude über das neue Album verflog aber bereits nach dem ersten Anhören, weil die 14 neuen Songs meine großen Erwartungen leider nicht erfüllen konnten, nahtlos an die Dire-Straits-Ära anzuknüpfen. Da die Musik wirklich nicht mehr sehr viel mit den Dire Straits gemein hatte, bzw. sich auf dem Album auch so gut wie keine markanten Rockgitarrenriffs mehr befanden, und Knopflers Gitarrenspiel nur an einigen Stellen und in einigen Songs wie - Imelda, No Can Do, Don't You Get It und Rüdiger - dominanter aufblitze, wanderte - Golden Heart - erste einmal eine sehr lange Zeit ungehört in mein CD-Regal.
Erst vier Jahre später mit der Veröffentlichung des zweiten Albums - Sailing To Philadelphia - einem Album, das eine Reihe von Titeln enthielt, die durchaus auf der letzten Dire-Straits-Scheibe - On Every Street - veröffentlicht hätten werden können, kramte ich - Golden Heart - wieder hervor, und hörte es mit ganz anderen Ohren an. Plötzlich erkannte ich nicht nur die Wärme, sondern auch die musikalische Tiefe und das positive Wohlbefinden, die diese 14 unterschiedlichen Songs des Albums über eine Gesamtlaufzeit von 70 Minuten ausstrahlten. Erst jetzt hörte ich die versteckten Details dieser Musik, und das großartige, wenn auch an einigen Stellen dezentere Gitarrenspiel Knopflers, und ärgerte mich ein wenig, dass ich dieses Album in den ersten vier Jahren so gut wie überhaupt nicht gehört habe.
Golden Heart - ist ein exzellentes Album, auf dem Mark Knopfler die bekannten Folklore-Elemente seiner bisherigen Filmsoundtracks, einige Dire-Straits-verwandte Gitarrenriffs und seine individuelle musikalische Klasse zu 14 zeitlos schönen und abwechslungsreichen Songs zusammenschmelzen lässt. Golden Heart - ist aber auch ein Album, das mir wieder einmal gezeigt hat, wie falsch es ist, wenn man im Vorfeld bestimmte Erwartungshaltungen hat, und die Messlatte dabei so hoch legt, dass ein neues Album von vorneherein überhaupt keine Chance hat diese zu erfüllen, und dadurch die eigentliche musikalische Qualität für immer unentdeckt bleibt.
Alexander Hoefer "Animus"
31. Januar 2012
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Pähkinäkolo
Top-Rezensenten Rang: 278
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