Kundenrezension

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Collagenhaftes Stilpatchwork für Retroprogfans, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Special Edition) (Audio CD)
Zählen wir zusammen: Neal Morse war für sechs Studio- CDs von Spock's Beard und acht Solo- CDs hauptverantwortlich, dazu Flying Colours, das Prog World Orchestra und verschiedene Worship- CDs. "Kaleidoscope" ist nun das vierte Transatlantic- Werk, und mal ehrlich: Erwartet man darauf wirklich etwas, was man von Morse noch nicht gehört hat?

Meine Frage ist eher, ob die Qualität des neuen Albums mit den Highlights aus der Vergangenheit mithalten kann. Bei Morses letzter Solo- CD "Momentum" war das für mich der Fall, aber bei "Kaleidoscope" ist es komplizierter. Die fünf Stücke unterscheiden sich voneinander so extrem, als ob sie von unterschiedlichen Projekten stammen würden:

- "Into the Blue" ist ein Longtrack, vergleichsweise verfrickelt und herausfordernd, als Opener mutig gesetzt.
- "Shine" ist eine siebeneinhalbminütige, schönklingende Rockballade, die niemandem weh tut.
- "Black as the Sky" ist ein flotter Popsong mit Sixtiesfeeling und ein paar schönen Soloparts.
- "Beyond the Sun" ist eine schlagzeugfreie Pianoballade im Stil von "Bridge across Forever".
- "Kaleidoscope" ist der zweite Longtrack, diesmal jazziger und entspannter mit ausfadendem Finalsolo.

Ein Gesamturteil ist schwierig. Ist die CD nun abwechslungsreich oder zerklüftet? Eine musikalische Reise oder bloß unzusammenhängend? Erschwerend wirkt, dass nicht alle Übergänge in den Longtracks so zwingend fließen wie auf den Vorgängeralben; es sind einige harte Cuts und Crossfades hörbar. Erfreulicherweise nehme ich passagenweise deutlichere Stolt- Einflüsse wahr als auf "Whirlwind". Mit Trewawas kann ich am Mikro immer noch nichts anfangen, aber am Bass groovt er urgewaltig. Portnoy liefert solide Arbeit auf höchstem Niveau, fällt aber kaum auf, vielleicht habe ich mich bereits zu sehr an ihn gewöhnt. Morse überrascht an ein paar Stellen mit ungewohnten Keyboardsounds, das ist angenehm.

"Whirlwind" hat mich ziemlich weggepustet, das vermag "Kaleidoscope" in dieser Intensität nicht, dazu ist zu viel Flickwerk drin. Ein gutes Album ist es aber trotzdem, und auch kein bloßer Aufguss. Also geb ich vier Sterne.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.02.2014 14:45:24 GMT+01:00
g_o_g45 meint:
Die stimmlichen Fähigkeiten von Pete Trewavas sind, wie richtig angemerkt, beschränkt. Deren Einsatz in ihrer gebrochenen Art in "Walking The Road" auf diesem Album passt meiner Meinung nach aber recht gut. Er sollte sich dementsprechend ruhig mehr zutrauen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2014 17:13:48 GMT+01:00
Es ist ja nicht so, dass ich den Part unanhörbar finde. Musikalisch ist er klasse... ist wohl Geschmackssache, ich höre Neals und Roines Stimmen einfach lieber. Danke für deinen Beitrag.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2014 21:47:40 GMT+01:00
Henning meint:
Ihre natürlich subjektive, aber schön beschreibende Rezension hat mur gefallen. Es ist interessant, Ihre Anmerkungen mit den Eigenen, teilweise anderen Eindrücken zu vergleichen. Danke dafür.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2014 21:58:33 GMT+01:00
Sehr gern geschehen. Danke für die Rückmeldung. Ich würde mich über eine Beschreibung Ihrer Eindrücke freuen. :)

Veröffentlicht am 12.02.2014 10:21:26 GMT+01:00
Ihre Rezension spiegelt weitestgehend das wider, was ich geschrieben hätte – sogar besser und mehr auf den Punkt gebracht. Vielen Dank, dann kann ich es mir ja sparen. Ich finde allerdings, dass sich bei "Whirlwind" das "Patchworkproblem" bereits angekündigt hatte. Meines Erachtens bleiben die beiden Transatlantic-Alben aus der "vorchristlichen" Phase von Neal Morse die besten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2014 12:23:41 GMT+01:00
Vielen Dank :)
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