Kundenrezension

140 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider alles erstunken und erlogen, 1. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Zu meiner Schande muss ich gestehen: ich habe das Buch begeistert gelesen. Ein etwas kritischerer Kollege hat dann nachgeforscht und rausgefunden, dass das Buch frei erfunden ist (obwohl das Gegenteil suggeriert wird), geschickt abgestimmt auf den Geschmack von uns Westlern, die sich nach natürlicher Spiritualität sehnen. Dabei vermischt Morgan Halbwissen aus öffentlichen Quellen zu den Aborigines mit der Kultur der Indianer und Esoterik-Versatzstücken. Als Fiktion ist das Buch aber völlig wertlos.
Wer's nicht glaubt, kann selber nachforschen im Internet (urls darf ich hier leider nicht angeben, die führende Aborigines-Organisation, welche das Buch bekämpft, heisst Dumbartung Aboriginal Corporation).
Das Schlimme ist, dass Morgan nicht nur erfindet, sondern für ihren eigenen Profit die Kultur der Aborigines ausbeutet und deren Erbe massiv verfälscht (und die Aborigines beleidigt). Auf dem Netz sind Treffen von Aborigines-Ältesten aus ganz Australien beschrieben und ihre empörten Reaktionen über dieses Machwerk.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.10.2011 13:28:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2011 13:29:25 GMT+01:00
Pell meint:
Öhm, GANZ toll "nachgeforscht"... vorne im Buch steht, dass die Geschichte frei erfunden ist. Man sollte eventuell lesen, was im Buch steht, bevor man sich dann selber feiert. Lol.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2012 09:39:37 GMT+02:00
Es gibt verschiedene Ausgaben des Buches; in unserer Familie kursiert eines, das zwei Vorworte hat: das erste (und längere) beginnt mit dem Satz: "Dieses Buch basiert auf Tatsachen und ist von wahren Erfahrungen inspiriert [...]"; M.M. erklärt dann noch, dass sie keine Namen nennt und das Buch als "Fiktion" verkauft wird, um den "kleinen Aboriginie-Stamm vor rechtlichen Schwierigkeiten zu schützen" etc. ; dies alles deutet schon "sehr" darauf hin, dass die Autorin zumindest einen Teil der im Buch enthaltenen Begebenheiten erlebt hat.

Erst einige Seiten später findet sich der Eintrag: "Dieses Buch ist frei erfunden und von meinen Erfahrungen in Australien inspiriert [...]" Da hier aber wieder geschickt auf ihren Aufenthalt in Australien verwiesen wird, entsteht dennoch der Eindruck, dass sie sich intensiv mit der Kultur der Aborignies beschäftigt und dieses in eine für den Leser "ansprechendere" Form gebracht hat, als es z.B. in einem reinen wissenschaftlichen Werk der Fall gewesen wäre.
Liest man englischsprachige Reviews von "Traumfänger", stößt man auch auf eines, in dem ein Australier darlegt, warum er bezweifelt, dass Marlo Morgan überhaupt in Australien gewesen ist - und das fängt schon bei der Tatsache an, dass man dort scheinbar nicht mit einem "Quarter" telefonieren kann, weil die australische Währung keine "Quarter" enthält, dass die Stadt mit "dem wohl schönsten Hafen der Welt" eigentlich nur Sydney sein kein - aber Sydney kein Krötenproblem hat (oder "hatte", ich weiß nicht, wie sich das inzwischen entwickelt hat), etc.

Veröffentlicht am 07.08.2012 06:44:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.08.2012 06:46:36 GMT+02:00
Travian meint:
Ich habe 2000 auch (begeistert) die Taschenbuchversion gelesen in der nichts von "frei erfunden" stand.
Dies sei nur mal für Leute wie "Pell" erwähnt die meinen sie müßten eine Rezension von 2002 nach fast 10 Jahren ins Lächerliche ziehen und überhaupt nicht nachvollziehen können wie die Situation damals aussah.
Es ist ja schön und gut dass mittlerweile niemand mehr in dem Glauben gelassen wird dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten beruht. Aber viele wurden lange, lange Jahre eben in genau dem Glauben gelassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 10:27:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2012 10:33:02 GMT+01:00
Haehnel meint:
@Schlemmer
So eine Art eindeutig zweideutiger Darstellung zielt vermutlich genau darauf ab, den Leser, was die wahren und die erfundenden Dinge im Buch betreffen, im Unklaren zu lassen. Klarheit schafft man auf ganz andere Art und Weise, indem man die Dinge eben klar benennt und differenziert. Wenn man aber die Würde anderer Menschen für die eigene Gier nach Erfolg und Anerkennung miss-brauch(t)!!, dann ist dies verwerflich und wirft ein schlechtes Licht auf diese Person.
Die Zahl der negativen Bewertungen dieses Buches sprechen überdies eine doch eher deutliche Sprache.

@Travian
Vielen Dank! Der Rezensent macht den Eindruck, sich mit den nähreren Umständen der Problematik ernsthaft auseinandergesetzt zu haben.
@Pell
WER feiert sich denn hier...?

Veröffentlicht am 08.08.2013 15:36:43 GMT+02:00
Frank Decker meint:
Schade, dass (auch) Ihnen Inhalte und Sinn dieses wundervollen Buches gänzlich verborgen blieben. Denn genau über Menschen wie Sie schreibt Marlo Morgan in ihrem Buch, wobei Sie da alles andere als allein sind. Wer sich bspw. mit Personal Development, Erfolg und Reichtum sowie entsprechenden Persönlichkeiten dazu beschäftigt, wird in diesem Buch sehr viel bekanntes, allerdings aus einer anderen, weitaus weitreichenderen Perspektive, wiederfinden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.06.2014 12:59:58 GMT+02:00
Bettina Nagel meint:
Lieber selbst "nachforschen" bevor man hier kommentiert.
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