Kundenrezension

1 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur einen Stern für den schwarzen Falken made in USA, 26. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Falke (DVD)
Zunächst zum Genre: Western. Ich liebe das Genre. Ich denke an "Spiel mir das Lied vom Tod" oder an "Zwölf Uhr mittags". Es bietet den Regisseuren eine tolle Plattform, um Geschichten zu erzählen und den Mythos des Archetypen auszugraben. In der Neuzeit denke ich da auch gerne an Robert Rodriguez. Der belebt den Pulp regelmäßig neu.

Nun sind viele Jahre ins Land gegangen und ich beschäftige mich mit einem Streifen aus der grauen Vorzeit. Damals, als man noch Western drehte. In Amerika. Oder im Monument Valley.

Und damit zu John Ford: Ja, ich erlaube es ihm, im heiligen Land er Indianer zu drehen, ist ok - aber dann diese Bilder handlungsmäßig in Texas zu platzieren, finde ich eine Frechheit. Und eine Dummheit zugleich: Nirgendwo in Texas sieht es aus wie im Monument Valley.

Über John Wayne möchte ich hier kein Wort verlieren. Er spielt so wie immer. Studiosystem halt. Hollywood halt.

Was mich überraschte: Martin Scorcese, Jean-Luc Godard und Steven Spielberg erwähnen diesen Streifen in ihren noch nicht erschienenen Memoiren.

Ich kann leider nur einen Stern vergeben. Sorry an den Überflieger und taxifahrenden Scorcese, den ET-1982-Builder Spielberg und Monsieur "Week-End" Jean-Luc Godard.

Ein unendlich langweiliger Film. Und ein Regisseur, der zu sehr verliebt war in das Monument Valley. Das sollte er doch lieber den amerikanischen Uhreinwohnern überlassen und ganz gelassen und cool abtreten. Finde ich.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.10.2013 18:20:41 GMT+01:00
Michael Geyer meint:
Wer das Genre Western angeblich liebt und "The Searchers" nur einen Stern gibt (weil langweilig?) will entweder provozieren oder es ist ihm nicht zu helfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2013 19:29:29 GMT+01:00
Dunkelziffer meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2013 15:32:41 GMT+01:00
Michael Geyer meint:
Na, ja, es gab tatsächlich genügend sogenannte Mainstreamfilme (was ist das eigentlich? Nach meiner Definition dem Publikumsgeschmack zuträgliche, die Erwartungen an das Genre erfüllende Filme - Demgemäß war "Spiel mir das Lied vom Tod zur Zeit seiner Entstehung sicher nicht Mainstream, mittlerweile wohl eher schon, ist daher sicher kein Qualitätskriterium) mit John Wayne -hier nur beispielsweise die nach meinem Geschmack herausragenden: She wore a yellow ribbon, Rio Bravo, Eldorado. Aber gerade "The searchers" gehörte 1957/58 eher nicht dazu, zu ambivalent war die Persönlichkeit des Protagonisten dargestellt, am ehesten vergleichgbar noch mit seinem Tom Dunson in "Red River". Was die beiden Filme noch gemeinsam haben (wenngleich "Red River" von Howard Hawks war) ist das eher aufgesetzte, eben doch dem Mainstream geschuldete, Happy End. Diesbezüglich ist man heutzutage wohl mutiger.

Veröffentlicht am 07.11.2013 08:01:37 GMT+01:00
Jens Vocker meint:
Inhaltlich und sprachlich ist diese Rezension indiskutabel und nicht ernstzunehmen. Aber jeder kann sich hier so blamieren, wie er will.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.12.2013 18:36:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.12.2013 18:37:14 GMT+01:00
B. Hoffmann meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2014 15:45:14 GMT+01:00
Auch wenn ich den Film liebe, so muss ich doch eine Lanze für die Rezension brechen. Wenn jemand den Film langweilig findet - aus welchen Gründen auch immer - so ist dies seine berechtigte Meinung. Es kann nun wirklich nicht angehen, dass "Kultfilme" überhaupt nicht mehr negativ bewertet werden dürfen. Ich finde eher Deine Antwort indiskutabel, denn Du gehst mit keinem Wort darauf ein, warum die Rezension von Dunkelziffer nicht ernst zu nehmen ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2014 01:49:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.01.2014 08:41:24 GMT+01:00
Jens Vocker meint:
Wenn man einen anerkannten Klassiker der Filmgeschichte rezensiert und ihn auf einen einzigen Stern runterkritisiert, als sei es ein dümmlicher Schulmädchenreport, dann reicht es beileibe nicht aus, gehaltlose Aussagen wie "Über John Wayne möchte ich hier kein Wort verlieren. Er spielt so wie immer. Studiosystem halt. Hollywood halt." zu machen. Da muss man auf einem anderen Niveau argumentieren.

Sprachlich wie inhaltlich peinliche Sätze wie "Sorry an den Überflieger und taxifahrenden Scorcese, den ET-1982-Builder Spielberg und Monsieur "Week-End" Jean-Luc Godard" verstärken den Eindruck, dass Dunkelziffer die künstlerischen Qualitäten von "Der Schwarze Falke" nicht erfassen kann. Ist eventuell eine Altersfrage.

Jeder kann sich hier bei Amazon mit einer oberflächlichen Meinungsäußerung zu einem anerkannten Kunstwerk lächerlich machen. Er muss dann halt damit leben, dass man seine Qualifikationen und Wertmaßstäbe in Frage stellt.

In jeder künstlerischen Disziplin existiert ein Kanon maßgeblicher Werke. Der bildet sich nicht einfach so heraus, sondern weil eine große Anzahl qualifizierter Experten über einen längeren Zeitraum für einen entsprechenden Ausleseprozess sorgt. Dass "Der Schwarze Falke" zum maßgeblichen Kanon filmgeschichtlicher Meisterwerke zählt - auch, weil er von zahlreichen wichtigen Regisseuren entsprechend hochgeschätzt wird -, ist unbestritten. Vor diesem Hintergrund zeugt es von Ignoranz und Angebertum, wenn man den Film so bewertet und bespricht, wie es Dunkelziffer tut.

Veröffentlicht am 13.02.2014 18:48:06 GMT+01:00
Ich muß den Mitrezensenten Michael Geyer und Jens Vocker hier in allen Punkten recht geben, auch wenn ich mit Michelle Zangl im Grunde darin übereinstimme, daß jeder das Recht haben sollte, Filmklassiker auch kritisch zu bewerten. Wenn man dies aber bei einem Film wie "The Searchers" tut, dann sollte man schon ein wenig Ahnung von der Sache mitbringen und sich nicht hinter nebulösen Worthülsen verschanzen wie der Rezensent. Daß John Wayne beispielsweise ein hervorragender Schauspieler war und weitaus mehr konnte, als es seine Western-Persona gemeinhin suggeriert, weiß jeder, der ihn in Filmen wie "She Wore a Yellow Ribbon", "Red River", "The Man Who Shot Liberty Valance" oder "The Shootist" gesehen hat. Er konnte schon eine ziemlich große Bandbreite an Emotionen glaubhaft vermitteln.

Konkrete Kritik findet sich in dem o.a. Text ja nur in bezug auf das Monument Valley, und wer ein bißchen über John Ford weiß, weiß auch, daß das Monument Valley für den Regisseur The Western Country schlechthin war. Zu der Zeit, als Ford "The Searchers" drehte, war sein Stern im eigenen Land bereits im Sinken begriffen, und jeder Western, den Ford drehte, konnte, nach allem, was er wußte, sein letzter sein - zumal Ford in "The Searchers" auch ein Resümee seines bisherigen Westernschaffens zog. Was lag da also näher, als Wayne nochmals im MV antreten zu lassen, dort, wo er mit "Stagecoach" 1939 zum ersten Mal für Ford als Westernheld aufgetreten war. Darüber hinaus ist der Schauplatz des MV auch im Zusammenhang mit den Worten der von Olive Carey - auch solch eine letzte Verbeugung des Regisseurs vor der Witwe seines ehemaligen Freundes - gespielten Mrs. Jorgensen zu sehen, die an einer Stelle sinngemäß sagt, daß sie das karge Land urbar machen werden, auch wenn sie dafür ihre Knochen in ihm lassen müßten. Vor dem Hintergrund ergibt es eben auch metaphorisch seinen Sinn, daß die Jorgensens in dieser Ödnis ihre Farm betreiben - in Wirklichkeit hätte dieses Land wohl keine Farmer angezogen. Ford will hiermit zeigen auf die Entbehrungen und die Anstrengungen verweisen, die die Siedler zu jener Zeit in Kauf nahmen, um eine Zivilisation zu schaffen, in der Männer wie Ethan Edwards keinen Platz für sich erkennen konnten. Der Westen im Western ist eben kein rein geographisches Land!

Einem Mann wie Ford dann zu empfehlen, "ganz gelassen und cool abzutreten", hat ja nun nichts mehr mit vernünftiger Kritik zu tun, sondern muß entweder als Zeichen von schreiender Unwissenheit oder als belangloser Versuch zu provozieren gewertet werden. Insofern ist diese Rezension wirklich eine Nullnummer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2014 23:55:18 GMT+01:00
Und trotzdem verbleibt John Wayne eindimensional. Auch wenn dies wieder mal einen Aufschrei auslösen dürfte: Der weitaus überwiegende Teil seiner Filme waren Western. Es gibt - gemessen am Gesamtausstoß Waynes - nur relativ wenige Filme, in denen er z. B. komödiantisches Talent (McLintock, Der Sieger...) zeigen konnte. Gut, sein Spätwerk "Der Marshal" war ja quasi schon eine Karikatur seiner bisherigen Rollen und in "The Shootist" verarbeitet er ja auch seine eigene Krebserkrankung. Wenn ich dagegen andere Westerndarsteller (Richard Widmark, James Stewart, Robert Mitchum etc.) ansehe, so habe ich hier ein breiteres Spektrum an Filmen. Diese Schauspieler waren sowohl in Komödien, Krimis, Dramen etc. zu sehen. Und bitte nicht auf die beiden Krimis aus den 70er Jahren von John Wayne hinweisen. Diese waren - manchmal zu Unrecht - auch kein Kassenerfolg. Die Ausdrucksweise Waynes ist limitiert. Unabhängig davon sehe ich seine Filme aber trotz allem gerne an. Man weiß, was man an ihm hat. Er ist gradlinig, kantig und - eben auch - berechenbar. Jede Ikone hat auch ihre negativen Seiten. Ich verwehre mich dagegen, eine Person so hochzustilisieren, dass eine Kritik seitens Dritter grundsätzlich abgeschmettert wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2014 10:39:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2014 10:43:44 GMT+01:00
Jens Vocker meint:
Was heißt schon "eindimensional"? Wayne war wie viele Film-Stars ein Ein-Typ-Schauspieler, der im Lauf der Jahre einen bestimmten Charakter entwickelt und perfektioniert hat. Auch Cary Grant war ein Ein-Typ-Schauspieler. Robert Redford ist es ebenfalls. Nicht zu vergessen Clint Eastwood oder Steve McQueen. Auch Bogart war kein Verwandlungsgenie. Das muss aber nicht gegen diese Darsteller sprechen. Wenn Charisma und Persönlichkeit vorhanden sind, was bei den Genannten definitiv der Fall ist, kann man solchen Schauspielern jahrzehntelang mit Vergnügen zusehen - was zum Beispiel bei mir der Fall ist.

John Wayne war sicher nicht der geborene Schauspieler und definitiv nicht der Mann, der genreübergreifend eingesetzt hätte werden können. Aber er war für sich genommen einmalig und hätte von keinem anderen Schauspieler ersetzt werden können, weder von Mitchum oder Douglas oder Lancaster noch von Randolph Scott oder Bronson oder Eastwood. Wayne ist so monolithisch und zeitlos wie die Riesenfelsen im Monument Valley, und es wäre mehr als schade, wenn es diesen charismatischen, kantigen Helden im Überformat nicht gegeben hätte. Es gibt kaum einen Schauspieler (weder damals noch heute), der mit einer derart übermächtigen Autorität auftreten konnte. Das sind spezielle Qualitäten, die man erst Mal haben muss. Vielseitigkeit ist nicht das einzige Kriterium, nach dem man einen Filmschauspieler beurteilen kann.

Wayne konnte im übrigen schon seit den späten 50er Jahren in fast jedem seiner Filme sein komödiantisches Talent ausspielen. Spätestens seit "Rio Bravo" waren seine Rollengestaltungen in der Regel auch komödiantisch geprägt.

Dümmliche Sätze wie "Über John Wayne möchte ich hier kein Wort verlieren. Er spielt so wie immer. Studiosystem halt. Hollywood halt." werden dem Duke mit Sicherheit nicht gerecht.
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