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Krimiunterhaltung mit etappenweise hölzernen Sprechleistungen,
1. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten im Maisfeld (40) (Audio CD)
Tim Denham und Clara Bedfort stoßen auf dem Flohmarkt auf den Hinweis einer Tagebucheintragung aus dem hervorgeht, dass sich eine Dame ihres Lebens nicht mehr sicher fühlt. Als sie Nachforschungen anstellen stellt sich heraus, dass die Verfasserin mittlerweile verstorben ist. Grund genug für Lady Bedfort, der Sache auf den Grund zu gehen...
"Der Schatten im Maisfeld" ist unterhaltsam, es wurden sogar schauerliche Elemente eingebaut, die den HörerInnen neben dem eigentlichen Kriminalfall etappenweise sogar leichte Gruselunterhaltung bietet. Die Auflösung des Falls ist in Ordnung und kann nachvollzogen werden. Der Kreis der Verdächtigen ist überschaubar, das empfand ich als durchaus angenehm!
Die musikalische Untermalung ist stimmig, man greift hier auf bewährte Stücke aus dem Repertoire des Labels Hörplanet zurück.
Dies ist die erste Vertonung, in der ich Waltraut Habicht als Lady Bedfort erleben durfte. Leider muss ich ihr sowie den anderen SprecherInnen innerhalb dieser Vertonung vorwerfen, dass die Sprechpassagen zeitweise sehr gekünstelt und vorgelesen wirken. Das empfand ich beim Hören besonders in den ersten 20 Minuten als störend. Je mehr der Fall an Fahrt gewinnt, desto mehr kauft man dann auch den SprecherInnen ihre Rollen ab. Innerhalb dieser Hörspielreihe habe ich schon mehrfach erlebt, dass es auch anders geht, daher muss ich einen Stern abziehen!
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