Kundenrezension

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Fabelhaft, 30. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Meister und Margarita: Roman (Taschenbuch)
Der Teufel hält Hof im Moskau der dreißiger Jahre. Mit Leichtigkeit nützt er die Schwächen der Menschen aus und treibt sie ins Verderben. Kommunisten wie Bürgerliche, keiner kann es mit ihm aufnehmen. Nur Margarita, die seltsamen Dichters, der sich Der Meister nennt, und der im Irrenhaus sitzt, hält ihm stand.

Das Buch, obwohl in den Dreißigerjahren geschrieben, weist keine Spur von Anachronismen auf. Es könnte genausogut vor drei Monaten geschrieben worden sein. Vor meinem Inneren Auge kam ein untergegangenes Moskau zum Vorschein, mit Menschen, deren Schwächen genauso zu Tage treten wie heute.

Dazu kommen immer wieder Passagen aus dem Buch des Meisters über Pontius Pilatus und am Ende verbindet sich alles zu einem grandiosen Finale ohne Kitsch oder übertriebenem Zynismus.

Ich habe nur gestaunt, welche Schöpferkraft da im unterdrückten Russland am Werk war. Eines der Top 10 Bücher die ich gelesen habe.

Der Autor war ein Genie.

Einziges Manko: In der deutschen ÜBersetzung werden die Moskauer Bewohner mit "Bürger" angeredet.

"Genosse" hat der Autor vermutlich gemeint.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.08.2008 05:19:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.08.2008 05:22:18 GMT+02:00
Richard meint:
"Buerger" ist schon richtig. So von der Staatsgewalt angesprochen, schuf dies Distanz. Der "Graschdanin" war weder Mitglied der Partei noch Towaritsch oder Genosse noch sollte er dafuer gelten.

Veröffentlicht am 27.03.2009 12:28:37 GMT+01:00
Wie schon B. Wrede sagt: vollkommen richtig. "Der Bürger" plus 3 Person Sg. war der Ausdruck, den die Behörden, vor allem die Miliz, als Anrede benutzten.

"Genosse" war streng reglementiert und nur KP-Parteigenossen vorbehalten - und zwar auch nur solchen, die nicht in Ungnade gefallen sind. Ich glaube es war Solschenizyn, der einen Fall im GULag oder Gefängnis beschreibt, als ein inhaftiertes Parteimitglied seinen Untersuchungsoffizier per "tawarischtsch" anspricht, woraufhin er mit "Chuj tebja tawarischtsch!" zur Ordnung gerufen wird. Die Übersetzung erspare ich mir an dieser Stelle :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.11.2011 15:38:41 GMT+01:00
Alfa Fähe meint:
Mich irritiert in der Rezension folgender Satz etwas: "Das Buch, obwohl in den Dreißigerjahren geschrieben, weist keine Spur von Anachronismen auf."

Warum sollte ein Buch, welches in der 30er Jahren geschrieben wurde, Anachronismen enthalten?? Es gibt mehr als genug aktuelle historische Romane, die voll sind mit Anachronismen!
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