|
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von
Rezension bezieht sich auf: "Am besten wirst du Arzt": So unterstützen Sie Ihr Kind wirklich bei der Berufswahl (Broschiert)
Ob sie's glauben oder nicht: Mir war es nicht bewusst, dass die Berufswelt unserer Kinder so komplett anders aussehen wird, als unsere eigene. Schließlich befinden wir uns doch mitten drin, oder?! Der Wandel unserer Arbeitswelt mit allen Facetten wird anschaulich und unterhaltsam beschrieben: Svenja Hofert stellt im Karriere-Ratgeber für Eltern die Trends des Arbeitsmarktes dar und zwar mit dem Blick nach vorne und nicht - wie bisweilen üblich - in den Rückspiegel. Dabei wird deutlich, dass es den einen Arbeitsmarkt nicht geben wird.Meine wichtigsten Erkenntnisse: 1. Eltern, die die berufliche Zukunft ihres Kindes im Auge haben, können sich nicht heraushalten. Denn weder Lehrer, noch Mitschüler, noch Arbeitsagentur werden für eine zukunftsorientierte Entscheidung taugen. 2. Eltern, die die berufliche Zukunft ihres Kindes im Auge haben, sollten jedoch keinesfalls die berufliche Planung ihrer Kinder dominieren, so nach dem Motto: "Tue das, was ich tue". 3. Eltern, die die berufliche Zukunft ihres Kindes im Auge haben, sollten ihre Kinder ermutigend und kritisch zugleich begleiten. Dazu bietet der zweite Teil des Buches konkrete Werkzeuge. Den Neigungen und Bedürfnissen des Kindes auf die Spur kommen, ist Ziel des praktischen Leitfades. Daraus können dann - durchaus vorläufige - Entscheidungen herauskommen. Dass berufliche Biografien heute nicht mehr unbedingt gradlinig verlaufen werden, ist dabei eine Grundlage für alle Entscheidungen. Da der Arbeitsmarkt der Zukunft ohnehin nur bedingt voraussagbar ist, sind die Bedürfnisse, Neigungen, Interessen und Wünsche des umso wichtiger. Die gilt es in Teil 2 herauszuarbeiten. Auch wenn sich der Ratgeber in erster Linie an Eltern von Kindern richtet, die in greifbarer Zeit ihre Schule verlassen werden - ich finde ihn bereits hilfreich für Eltern von Grundschulkindern: Bereits ab der zweiten oder dritten Klasse wird die Entscheidung für die weiterführende Schule fällig. Hierzu gibt das Buch nämlich konkrete Hilfestellung. Und das ist wichtig, weil daraus bereits Folgen für den Berufseinstieg vorgegeben werden: MINT-Abi, Fachabi, kein Abi und zweiter Bildungsweg, Handwerkliche Ausbildung, duales Studium usw. "Ausprobieren ist eine wunderbare Lebenschance, die später unheimlich viel Zeit spart" lautet deswegen auch ein Credo von Svenja Hofert. Besser zwei Studiengänge ausprobiert und im dritten glücklich gelandet, als ein Studium mit zusammengebissenen Zähnen durchgehalten und jahrzehnte unglücklich im Job. Wie mutig und weise, diese Aussage in einem Eltern-Ratgeber zu wagen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
27.03.2012 13:26:42 GMT+02:00
Elli meint:
Offensichlich eine Fake-Bewertung. Der User hat bisher nur zwei Bewertungen abgegeben und beide zu Büchern von Svenja Hofer - natürlich jeweils mit Bestnote. Zufall? Wohl eher nicht.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
27.03.2012 20:21:40 GMT+02:00
Lars Hahn meint:
Offensichtlich keine Fake-Bewertung. Wer sich die Mühe macht, wird dahinter kommen, dass ich auch in der Karriere-Beratung tätig bin. Sozusagen ein Kollege von Svenja Hofert, die ich sehr schätze.
Aus beruflichem Interesse heraus habe ich die beiden Bücher von Anfang bis Ende gelesen. Am Slow-Grow-Buch gefällt mir besonders, dass es mit der Business-Plan-Logik der herkömmlichen Gründerberatung aufräumt. Am Arzt-Buch ist neu, dass es Eltern die Augen für eine vorwärtsgerichtete Begleitung der Berufsfindung ihrer Kinder öffnet. Beides gabs so noch nicht. Die Bücher stechen aus dem Einheitsbrei der Karriere-Ratgeber wohltuend heraus. Ob wohl die Elli beide Bücher gelesen hat? Und damit beurteilen kann, ob eine Rezension fundiert ist oder nicht? Ich schätze mal: Leider nicht. Schade.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
25.04.2012 07:29:47 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Es ist doch eher so, dass Kollegen mit ähnlichen Beratungsansätzen sich gegenseitig loben und dabei einen gemeinsamen blinden Fleck bedienen. Die eine Krähe ........
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
06.09.2012 11:08:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.09.2012 11:08:41 GMT+02:00
Elli meint:
Vielen Dank, dass sie meine Vermutung bestätigt haben. Eine "nett gemeinte" Bewertung unter Kollegen ist alles andere als objektiv.
‹ Zurück 1 Weiter ›
|
Details |